Verzeichnis Modelle guter Praxis – Interprofessionalität

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Diabetes Betreuungskonzept

Medbase Gruppe, Technikumstrasse 73, CH-8400 Winterthur
8 Medbase Gesundheitszentren: Wil, St. Gallen Vadian, Zürich Oerlikon, Zürich Wiedikon, Winterthur Neuwiesen, Basel, Eglisau, Frauenfeld
8400 Winterthur

Kanton: Zürich

Kurzbeschrieb

Die Medbase Gruppe, eine Tochtergesellschaft der Migros, betreibt aktuell 47 Gesundheitszentren. Acht dieser Zentren haben spezielle Betreuungskonzepte für Patientinnen und Patienten mit Diabetes entwickelt. Neben der ärztlichen Betreuung, Kontrolle und Schulung der Erkrankten ist die Betreuung und Schulung durch Fachpersonen in der Physiotherapie und Ernährungsberatung hinsichtlich Bewegung und Ernährung ein zentraler Bestandteil des Konzeptes. Im Rahmen eines Pilotprojekts möchten die acht Zentren von den Erfahrungen der einzelnen Standorte lernen, und das Programm weiterentwickeln, so dass eine dauerhafte optimale Betreuung von an Diabetes erkrankten Personen ermöglicht wird. Das abschliessende Betreuungskonzept wird in weiteren Zentren der Medbase Gruppe eingeführt und umgesetzt. Das Betreuungskonzept ist patientenzentriert. Dies bedeutet, dass die Bedürfnisse der erkrankten Person entscheiden, welche Fachbereiche einbezogen werden. Am Anfang der Behandlung führt die Ärztin oder der Arzt ein Gespräch mit der erkrankten Person durch. Die Patientin oder der Patient erhält Informationen über die kontinuierliche ärztliche Betreuung und die Betreuung bei der medizinischen Praxisassistentin oder dem medizinischen Praxisassistenten. Zudem wird über die verschiedenen Formen der Ernährungsberatung und Arten von regelmässigen sportlicher Betätigungen informiert. In diesem ersten Gespräch soll eine Standortbestimmung erfolgen und individuelle Ziele vereinbart werden. In weiteren Gesprächen mit der Physiotherapie und der Ernährungsberatung kann die Patientin oder der Patient die Ziele in Bezug auf beispielsweise regelmässige Bewegung oder Ernährungsgewohnheiten weiter spezifizieren.

Webseite: www.medbase.ch/medbase/

Kontaktperson(en)

Cornelia Caviglia Physiotherapeutin MSc, Tel. 079 377 19 94; Dr. med. Adrian Rohrbasser, Tel. 071 913 54 00
cornelia.caviglia@medbase.ch, adrian.rohrbasser@medbase.ch

Interventionsbereich

  • Gesundheitsversorgung

Setting (Ort)

  • Praxis
  • Arztpraxen / Gruppenpraxen / Gesundheitszentren

Folgende Berufe (inkl. Fachkräfte in Aus- oder Weiterbildung) sind involviert

  • Ärzte/innen
  • Physiotherapeuten/innen
  • Ernährungsberater/innen
  • Medizinische Praxisassistent/innen (MPA)
  • Medizinische Praxiskoordinator/innen (MPK)
  • Diabetes Fachberater/-innen

Interventionsbereich / Kontext

  • Prävention / Gesundheitsförderung
  • Versorgung chronisch Kranker
  • Grundversorgung
  • Gesundheitskompetenz

Zahl der involvierten Berufspersonen

  • 51–100 Personen

Die Angebote / Massnahmen / Instrumente sind

  • auf dem Stand eines Pilotprojekts

Projektverlauf

Projektplanung: 2017–2020
Projektumsetzung: 2018–

Projektevaluation

Evaluation ist jetzt am Laufen. Es handelt sich um eine extern geplante Evaluation (Studienprotokoll erhältlich bei ZHAW School of Management and Law, Winterthurer Institut für Gesundheitsökonomie WIG, Zürcher Hochchule für Angewandte Wissenschaften, Gertrudstrasse 15, Postfach, 8401 Winterthur, Telefon +41 58 934 46 31, Fax +41 58 935 66 12, fabio.knoefler@zhaw.ch // http://www.zhaw.ch/sml; http://www.zhaw.ch/wig
Dokumentation unter http://www.zhaw.ch/wig

Andere ähnliche Projekte, die beim Erarbeiten als Inspiration dienten

Diverse frühere Projekte an früher Santemed, jetzt Medbase Standorten. Bsp. Santemed Kloten, QualiCCare

Rat für künftige Projekte

Dokumentieren, was schon gemacht wird, und dies mit einbeziehen.

Downloads

Diabetes Betreuungskonzept (PDF, 29.05.2018, 1.4 MB)

Das könnte Sie auch interessieren:

Projektförderung

Die Projektförderung PGV unterstützt innovative Interventionen und Multiplikationen von bereits etablierten PGV-Angeboten. Sie zielt darauf ab, präventive Interventionen in der Gesundheitsversorgung zu integrieren.

Weiterführende Themen

Interprofessionalität in der ärztlichen Bildung

Diese Themengruppe beschäftigte sich mit den Schnittstellen zwischen den Bildungsgängen der Gesundheitsberufe. Als Resultat wurde ein Konzept für die interprofessionelle Ausbildung präsentiert.

Förderprogramme der Fachkräfteinitiative plus

Das vorhandene Potenzial an Fachpersonen in der Schweiz soll stärker gefördert und genutzt werden. Dies ist das Ziel der zwei neuen Förderprogramme im Gesundheitswesen, die am 4. März 2016 vom Bundesrat gutgeheissen worden sind.

Förderprogramm «Interprofessionalität im Gesundheitswesen 2017-2020»

Mit dem Förderprogramm soll die Interprofessionalität im Gesundheitswesen gestärkt werden. Dies soll u.a. zu einer erhöhten Effizienz beitragen.

Letzte Änderung 02.11.2022

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Kontakt

Bundesamt für Gesundheit BAG
Abteilung Gesundheitsberufe
Sektion Weiterentwicklung Gesundheitsberufe
Schwarzenburgstrasse 157
3003 Bern
Schweiz
Tel. +41 58 462 74 17
E-Mail

Kontaktinformationen drucken

https://www.bag.admin.ch/content/bag/de/home/strategie-und-politik/nationale-gesundheitspolitik/foerderprogramme-der-fachkraefteinitiative-plus/foerderprogramme-interprofessionalitaet/projektverzeichnis-modelle-guter-praxis.exturl.html/aHR0cHM6Ly9pbnRlcnByb2YuYmFnYXBwcy5jaC9wb3J0YWxfZG/UucGhwP2xhbmc9ZGUmaWQ9MzcmY3E9X19fX19fXw==.html