Projektförderung – Prävention in der Gesundheitsversorgung (PGV)

Die Projektförderung PGV unterstützt innovative Interventionen und Multiplikationen in den Themenschwerpunkten NCD, Sucht und psychische Erkrankungen. Sie zielt darauf ab, präventive Interventionen in der Gesundheitsversorgung zu integrieren.

Seit 2018 fördert Gesundheitsförderung Schweiz in enger Zusammenarbeit mit dem BAG die PGV durch die Unterstützung von Projekten in denThemenschwerpunkten nichtübertragbare Krankheiten, Sucht und psychische Erkrankungen. Diese Interventionen haben zum Ziel, präventive Praktiken innerhalb der Gesundheitsversorgung zu stärken und längerfristig im Gesundheitssystem Schweiz zu etablieren. Sie richten sich an Personen, die bereits erkrankt sind oder ein erhöhtes Erkrankungsrisiko aufweisen.

Prävention in die Gesundheitsversorgung integrieren

Betroffene Menschen, ihre Angehörigen und das Gesundheitssystem sind bei nichtübertragbaren Krankheiten, psychischen und Suchterkrankungen vor vielfältige und komplexe Herausforderungen gestellt.

  • Erkrankungsrisiken verringern
  • den Krankheitsverlauf mindern
  • die Lebensqualität sowie Autonomie verbessern
  • den Behandlungs- und Pflegebedarf vermindern
  • Gesundheitskosten senken

=> das alles kann durch Prävention in der Gesundheitsversorgung erreicht werden.

PGV: Koordinierter Einsatz über die gesamte Versorgungskette

PGV: Koordinierter Einsatz über die gesamte Versorgungskette hinweg

Um die Gesundheit der Bevölkerung langfristig zu verbessern, muss die Prävention als Pfeiler der Gesundheitsversorgung gestärkt werden. Die Prävention wird systematischer in bestehende Behandlungs- und Beratungsaktivitäten integriert und die Kooperation von Fachpersonen gestärkt.

In diesem Rahmen erfordert die PGV eine enge Zusammenarbeit zwischen Akteuren aus dem Gesundheitssystem, der politischen Ebene sowie der Sozial- und Gemeinwesen.

Eine Massnahme zur Unterstützung von PGV-Projekten

Die Projektförderung PGV ist eine von fünf Massnahmen des Massnahmenbereichs 2 der NCD-Strategie 2021–2024. Für diese Massnahme ist die Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz zuständig, in enger Zusammenarbeit mit dem BAG.

Alle strategischen und operativen Überlegungen der Projektförderung PGV zielen darauf ab, das Handlungsfeld 2 der NCD-Strategie und die Massnahme 2.2 des NCD-Massnahmenplans voranzubringen.

Die Mittel stammen aus der im Juli 2016 beschlossenen Erhöhung des Prämienbeitrages für die allgemeine Krankheitsverhütung.

Die Projektförderung zielt darauf ab, individualisierte Gesundheitspfade zu schaffen und die unterschiedlichen, einander beeinflussenden Systeme (Gesundheits-, Sozial- und Gemeinwesen) zu koordinieren. Zusätzlich soll die Projektförderung PGV längerfristig Daten liefern, welche die Effizienz und Effektivität des Gesundheitssystems verbessern helfen.

Die Auflistung der von Gesundheitsförderung Schweiz unterstützten Projekte finden Sie unter folgendem Link:

Wie gehe ich  vor, um einen Förderantrag zu stellen?

Antragsberechtigt als Hauptantragstellende sind als Akteurinnen und Akteure der Gesundheitsversorgung Vereine, Organisationen, Verbände und Institutionen des Gesundheits-, Sozial- und Gemeinwesens.

Im Sinne der Förderung von Schnittstellen und der Ausnutzung von spezifischen Stärken wird die Einreichung von Projektanträgen durch Konsortien (sich für das Projekt zusammenschliessende Akteurinnen und Akteure) vorausgesetzt.

Die Antragstellenden sind eingeladen, ihre Projektskizzen bei Gesundheitsförderung Schweiz einzureichen. Die Projekte werden von Gesundheitsförderung Schweiz in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Gesundheit beurteilt.

Sämtliche Informationen zu Bedingungen und Modalitäten für die Projektförderung sind online verfügbar:

Aktuelle Förderrunde - Gesundheitsförderung Schweiz (gesundheitsfoerderung.ch)

Medien

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Zahlen & Fakten

Nichtübertragbaren Krankheiten: Zahlen & Fakten

Nichtübertragbare Krankheiten sind nicht ansteckend bzw. nicht von einer Person auf die andere übertragbar. Sie sind auch bekannt als chronische Krankheiten, da sie sich langsam entwickeln und lange andauern.

Weiterführende Themen

Strategie nichtübertragbarer Krankheiten (NCD Strategie)

In der Schweiz leiden 2,2 Mio. Menschen an nichtübertragbaren Krankheiten wie Diabetes, Krebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ein gesunder Lebensstil kann solche Erkrankungen vermeiden. Darauf basiert unsere Präventionsstrategie.

Nationale Strategie Sucht

Suchtpolitik ist ein dynamisches Feld, das sich ständig neuen Herausforderungen stellen muss, etwa veränderten Verhaltensmustern und Konsumtrends.

Koordinierte Versorgung

Bei der Behandlung und Pflege von Patientinnen und Patienten mit mehreren oder chronischen Erkrankungen besteht Koordinationsbedarf. An der Konferenz Gesundheit2020 wurde deshalb das Projekt «Koordinierte Versorgung» initiiert.

Letzte Änderung 22.09.2021

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Kontakt

Bundesamt für Gesundheit BAG
Abteilung Prävention nichtübertragbarer Krankheiten
Schwarzenburgstrasse 157
3003 Bern
Schweiz
Tel. +41 58 463 88 24
E-Mail

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https://www.bag.admin.ch/content/bag/de/home/strategie-und-politik/nationale-gesundheitsstrategien/strategie-nicht-uebertragbare-krankheiten/praevention-in-der-gesundheitsversorgung/finanzierung-projekte-pgv.html