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Medienmitteilungen

  • 27. November 2025

    Bund investiert in 33 Ideen für die Räume von morgen

    Mit den Modellvorhaben Nachhaltige Raumentwicklung fördert der Bund lokale, regionale und kantonale Akteurinnen und Akteure, die versuchen, mit neuen Methoden aktuelle Probleme zu lösen. Für die nächsten vier Jahre hat der Bund für 33 Projekte insgesamt knapp 4,3 Millionen Franken gesprochen.

  • 27. November 2025

    Unnötige Strahlung bei radiologischen Untersuchungen und Behandlungen soll weiter reduziert werden

    Mit Begutachtungen vor Ort durch unabhängige Fachkolleginnen und -kollegen, sogenannten klinischen Audits, kann die Anwendung ionisierender Strahlung in Spitälern und Röntgeninstituten weiter verbessert werden. Der Bundesrat wurde an seiner Sitzung vom 26. November 2025 über einen Bericht zum Stand der Umsetzung dieser Audits informiert. Dieser zeigt, dass sie sich etabliert haben und zu Verbesserungen führen. Sie tragen beispielsweise dazu bei, unnötige medizinische Strahlendosen bei Patientinnen und Patienten zu vermeiden.

  • 26. November 2025

    Umsetzung Kostendämpfungspaket 2: Neue Regeln zu Referenztarifen, Laboratorien und Bestimmung des Schwangerschaftsbeginns

    Mit dem Kostendämpfungspaket 2 hat das Parlament im März 2025 verschiedene Änderungen des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG) beschlossen. Die nötigen Ausführungsbestimmungen erfolgen in drei separaten Verordnungsänderungen. An seiner Sitzung vom 26. November 2025 hat der Bundesrat das Vernehmlassungsverfahren zur Änderung der Verordnung über die Krankenversicherung (KVV) eröffnet. Darin enthalten sind Anpassungen bei den Referenztarifen für eine schweizweit freie Spitalwahl, bei den Anforderungen an die Laboratorien sowie bei der Bestimmung des Beginns einer Schwangerschaft.

  • 26. November 2025

    Bundesrat genehmigt drei Tarifverträge im stationären Bereich

    An seiner Sitzung vom 26. November 2025 hat der Bundesrat drei Tarifverträge genehmigt: Den Tarifvertrag SwissDRG für die stationären akutsomatischen Spitalleistungen, den Tarifvertrag TARPSY für die stationäre Psychiatrie und den Tarifvertrag ST Reha für den stationären Bereich der Rehabilitation. Alle drei Verträge wurden zwischen dem Spitalverband H+ und dem Verband der Schweizer Krankenversicherer prio.swiss neu abgeschlossen. Sie ersetzen die bisher geltenden Tarifverträge und treten am 1. Januar 2026 in Kraft.

  • 26. November 2025

    Gegenvorschlag zur Kostenbremse-Initiative tritt am 1. Januar 2026 in Kraft

    Der Bundesrat setzt den indirekten Gegenvorschlag zur Initiative «Für tiefere Prämien – Kostenbremse im Gesundheitswesen» per 1. Januar 2026 in Kraft. Um die Kosten in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung einzudämmen, wird er Ende 2026 erstmals Ziele für das maximale Kostenwachstum im Zeitraum 2028 bis 2031 festlegen. An seiner Sitzung vom 26. November 2025 hat der Bundesrat zudem die Eidgenössische Kommission für das Kosten- und Qualitätsmonitoring (EKKQ) eingesetzt, die ihre Arbeit am 1. Januar 2026 aufnehmen wird. Die Kommission soll die Kostenentwicklung der Leistungsbereiche überwachen und Massnahmen zur Einhaltung der Ziele empfehlen.

  • 25. November 2025

    Mehr Qualität für Patientinnen und Patienten dank einheitlicher Qualitätsmessungen

    Die Eidgenössische Qualitätskommission (EQK) lanciert drei Projekte zur Harmonisierung von Patientenbefragungen zu ihren Behandlungsergebnissen. Vergleichbare Messungen und transparente Vergleiche sind eine Voraussetzung, die Qualität der Behandlung und Betreuung weiter zu verbessern. Daher arbeitet die EQK auch an einem nationalen Qualitäts-Monitoringsystem und bereitet eine Plattform vor, die ab März 2026 Qualitätsdaten, vorerst aus Pflegeheimen, der Öffentlichkeit zugänglich macht.

  • 19. November 2025

    Menschen mit Demenz sollen besser unterstützt werden

    Mit der demografischen Alterung wird die Zahl der Menschen mit Demenz in der Schweiz in den nächsten Jahrzehnten stark zunehmen. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 19. November 2025 den Bericht «Betreuung von Menschen mit Demenz. Finanzierung verbessern» in Erfüllung eines Postulats gutgeheissen. Er betont die Bedeutung einer Betreuung und Pflege, die noch mehr auf Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen ausgerichtet ist.

  • 19. November 2025

    Erleichterte Medikamentenabgabe: Bundesrat vereinfacht Vorschriften für Apotheken

    Schon heute können Patientinnen und Patienten in Apotheken bestimmte rezeptpflichtige Arzneimittel ohne ärztliche Verschreibung beziehen. Um den Apotheken die erforderliche Dokumentation zu erleichtern, hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 19. November 2025 eine Anpassung der Arzneimittelverordnung beschlossen.

  • 18. November 2025

    DigiSanté: Gemeinsam die Herausforderungen bei der Umsetzung der digitalen Transformation im Gesundheitswesen anpacken

    Mit dem Anfang Jahr gestarteten Programm DigiSanté zur Förderung der digitalen Transformation im Gesundheitswesen wollen Bundesrat und Parlament bis 2034 den Rückstand in der Digitalisierung aufholen. An der jährlichen Informationsveranstaltung vom 18. November 2025 haben das Generalsekretariat des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI), das Bundesamt für Gesundheit (BAG) und das Bundesamt für Statistik (BFS) Vertreterinnen und Vertreter aus dem Gesundheitswesen über den Stand der Arbeiten informiert.

  • 13. November 2025

    Nicht übertragbare Krankheiten verursachen Gesundheitskosten von 65,7 Milliarden Franken pro Jahr

    Gemäss einer Kostenstudie für das Jahr 2022 entfallen rund 72 % der gesamten Gesundheitskosten auf nicht-übertragbare Erkrankungen (NCD) – das entspricht 65,7 Milliarden Franken. Insgesamt belaufen sich die Gesundheitskosten in der Schweiz auf 91,5 Milliarden Franken. Davon verursachen somatische, also körperlich bedingte Leiden, wie neurologische Erkrankungen, Herz-Kreislauf-Krankheiten, Erkrankungen des Bewegungsapparats und Krebs mit rund 90 % den grössten Teil. Auf psychische Erkrankungen entfallen gegen 10 %. Angesichts der hohen Krankheitslast und der Kosten setzt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) weiterhin auf Massnahmen zur Kostendämpfung sowie auf Gesundheitsförderung und Prävention.

  • 12. November 2025

    Aktionsplan Radon: Zwischenbericht zeigt Fortschritte beim Schutz in Gebäuden auf

    Radon ist ein radioaktives Gas, das natürlich im Boden vorkommt und die Gesundheit des Menschen gefährden kann. Mit dem Aktionsplan Radon 2021–2030 soll der Schutz der Bevölkerung vor diesem krebserregenden Gas weiter gestärkt werden. Der Zwischenbericht zum Aktionsplan zeigt, dass die Umsetzung der meisten Ziele auf einem guten Weg ist, wie etwa ein besserer Schutz vor Radon bei Neubauten oder in bestehenden Gebäuden. An seiner Sitzung vom 12. November 2025 hat der Bundesrat den Zwischenbericht zum Aktionsplan Radon zur Kenntnis genommen.

  • 10. November 2025

    Die Schweiz und die EU unterzeichnen das Abkommen für die Teilnahme der Schweiz an EU-Programmen

    Bundesrat Guy Parmelin und EU-Kommissarin Ekaterina Zaharieva haben am 10. November 2025 in Bern das Programmabkommen Schweiz-EU unterzeichnet. Als vorgezogener Teil des Pakets Schweiz-EU kann das Abkommen damit rückwirkend auf Anfang 2025 vorläufig angewendet werden. Damit ist die Schweiz an Horizon Europe, am Euratom-Programm und am Digital Europe Programm assoziiert. Zudem ebnet das Abkommen den Weg für eine Assoziierung an ITER, Erasmus+ und EU4Health.

  • 6. November 2025

    Arzneimittelüberprüfung 2025 – Einsparungen von 65 Millionen

    Im Rahmen der diesjährigen Überprüfung hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) die Preise von knapp 300 Arzneimitteln um durchschnittlich zwölf Prozent gesenkt. Es werden Einsparungen bei den Gesundheitskosten von mindestens 65 Millionen Franken erwartet. Die dreijährliche Arzneimittelüberprüfung leistet einen wichtigen Beitrag zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen. Gleichzeitig wurde bei 55 versorgungsrelevanten Arzneimitteln ausnahmsweise auf eine Preissenkung verzichtet, um die Versorgungssicherheit zu stärken.

  • 5. November 2025

    Bundesrat beschliesst Neuausrichtung: Elektronisches Gesundheitsdossier E-GD löst EPD ab

    Der Bundesrat möchte das Gesundheitssystem mit einem elektronischen Gesundheitsdossier (E-GD) stärken, das der ganzen Bevölkerung automatisch zur Verfügung gestellt wird. Das E-GD wird alle relevanten Gesundheitsinformationen einer Person an einem Ort bündeln und sie durch alle Lebensphasen – von Vorsorgeuntersuchungen bis zur Behandlung von Krankheiten – begleiten. Im Rahmen einer grundlegenden Neuausrichtung werden die Aufgaben und Kompetenzen zwischen Bund und Kantonen sowie die Finanzierung im Vergleich zum heutigen elektronischen Patientendossier (EPD) angepasst – und im neuen Bundesgesetz über das elektronische Gesundheitsdossier (EGDG) klarer geregelt. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 5. November 2025 die Botschaft an das Parlament überwiesen.

  • 5. November 2025

    Bundesrat genehmigt mehrere Anpassungen und Ergänzungen zu TARDOC und ambulanten Pauschalen

    An seiner Sitzung vom 5. November 2025 hat der Bundesrat mehrere Anpassungen und Ergänzungen zum Gesamt-Tarifsystem aus TARDOC und den ambulanten Pauschalen genehmigt. Damit kommt er dem Gesuch der Tarifpartner nach, noch vor Inkrafttreten des neuen Gesamt-Tarifsystems am 1. Januar 2026 Änderungen vorzunehmen. Diese Anpassungen ermöglichen unter anderem Verbesserungen bei der Übernahme von Leistungen in den Notaufnahmen der Spitäler oder auch in der Pathologie sowie bei der Behandlung von Tumoren.

  • 5. November 2025

    Finanzierung der Stiftung Entschädigungsfonds für Asbestopfer durch die Suva ab 2026 möglich

    An seiner Sitzung vom 5. November 2025 hat der Bundesrat das Inkrafttreten der Änderung des Unfallversicherungsgesetzes (UVG) bestimmt, die es der Suva ermöglicht, die Stiftung Entschädigungsfonds für Asbestopfer (Stiftung EFA) finanziell zu unterstützen. Nur die Ertragsüberschüsse aus der Versicherung gegen Berufsunfälle und Berufskrankheiten dürfen ab Januar 2026 dafür aufgewendet werden.

  • 5. November 2025

    Gezielte Information der Versicherten und neue Modalitäten zum Ausgleich von zu hohen Prämieneinnahmen: Bundesrat eröffnet Vernehmlassung

    An seiner Sitzung vom 5. November 2025 hat der Bundesrat den Entwurf zur Änderung der Krankenversicherungsaufsichtsverordnung (KVAV) in die Vernehmlassung geschickt. Dabei soll den Versicherern gestattet werden, die Versicherten gezielt über kostengünstigere Leistungen, geeignetere besondere Versicherungsformen oder präventive Massnahmen zu informieren. Zudem soll den Kantonen ermöglicht werden, den Ausgleich von zu hohen Prämieneinnahmen anstelle der Versicherten zu beziehen, deren Prämie vollständig durch öffentliche Mittel gedeckt ist.

  • 29. Oktober 2025

    Bundesrat genehmigt neuen Tarifvertrag zur Abgeltung der Apothekerinnen und Apotheker

    An seiner Sitzung vom 29. Oktober 2025 hat der Bundesrat den neuen Tarifvertrag zur Abgeltung der Apothekerinnen und Apotheker (LOA V) genehmigt. Dieser Vertrag, der per 1. Januar 2026 in Kraft tritt, regelt insbesondere die Abgeltung der Beratungsleistungen, die von Apothekerinnen und Apothekern bei der Abgabe verschreibungspflichtiger Medikamente erbracht werden. Er ist bis Ende 2028 genehmigt.

  • 27. Oktober 2025

    Kostendämpfung im Gesundheitswesen: Runder Tisch einigt sich auf Massnahmen

    Die Teilnehmenden am Runden Tisch zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen haben sich am 27. Oktober 2025 auf ein Massnahmenpapier geeinigt, womit mindestens 303 Millionen Franken eingespart werden sollen. Unter der Leitung von Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider verpflichteten sich die Akteure des Gesundheitswesens zur Umsetzung von Massnahmen, die kurz- und mittelfristig zur Dämpfung der Gesundheitskosten beitragen. Die Arbeiten am Runden Tisch sollen auch 2026 weitergehen. So sollen etwa die Ideen der Bevölkerung, die via elektronischen Briefkasten eingereicht worden sind, analysiert und verarbeitet werden.

  • 22. Oktober 2025

    Arzneimittel: Expertengruppe unterbreitet dem Bundesrat Bericht zur Stärkung der Versorgung

    Engpässe bei Arzneimitteln nehmen weltweit zu, auch in der Schweiz. Der Bundesrat hat daher bereits verschiedene Massnahmen getroffen, um die Versorgungssicherheit zu stärken. Ergänzend haben das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) und das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) einer Expertengruppe den Auftrag gegeben, weitere kurzfristig umsetzbare Massnahmen zu prüfen. Der Bundesrat wurde an seiner Sitzung vom 22. Oktober 2025 über den Bericht informiert. Die Fachleute des Bundes prüfen nun, wie die Vorschläge der Expertengruppe umgesetzt werden können und wo es weitere Klärungen braucht. Das betrifft insbesondere rechtliche und finanzielle Aspekte. Der Bundesrat wird im Frühling über das weitere Vorgehen entscheiden.