Radiologischer Notfallschutz
Kommt es zu einer Freisetzung von Radioaktivität in der Schweiz, im benachbarten Ausland oder auch entfernten Ausland, können Schutzmassnahmen für die Bevölkerung notwendig sein.

Was ist ein radiologischer Notfall?
Kommt es zu einer unkontrollierten Freisetzung grösserer Mengen radioaktiver Stoffe, spricht man von einem radiologischen Notfall. Ein solches Ereignis kann schwerwiegende Folgen für die Menschen und die Umwelt haben.

Was sind die Auswirkungen eines radiologischen Notfalls?
Die Folgen eines radiologischen Notfalls hängen davon ab, wie viel und welche Art von Radioaktivität freigesetzt wurde. Die Strahlung kann Menschen und Tiere direkt schädigen und die Umwelt belasten.

Wie sind die Zuständigkeiten bei einem radiologischen Notfall?
Gemäss der Bundesverfassung ist der Bund für den Schutz der Gesundheit vor Radioaktivität verantwortlich. Er legt die entsprechenden Vorgaben fest, die von den Kantonen umgesetzt werden müssen.

Wie werden bestrahlte Personen behandelt?
Bei einem Strahlenunfall werden Menschen einer erhöhten Dosis ionisierender Strahlung ausgesetzt. Die Behandlung bestrahlter Personen hängt von der Stärke der Bestrahlung ab.

Jodtabletten - eine vorsorgliche Schutzmassnahme
Bei einem schweren Kernkraftwerk-Unfall (KKW-Unfall) kommen Jodtabletten zum Einsatz. Wie Jodtabletten in der Schweiz verteilt werden, in welchem Fall man sie einnehmen muss und welche Wirkung sie erzielen, erfahren Sie hier.

Langfristige Massnahmen nach einem radiologischen Ereignis
Nach Beendigung der Notfallsituation erarbeitet das BAG langfristige Massnahmen, um der betroffenen Bevölkerung ein möglichst normales Leben zu ermöglichen.
Bundesamt für Gesundheit BAG
Sektion Radiologische Risiken
Schwarzenburgstrasse 157
Schweiz - 3003 Bern