Cosa accade quando gli antibiotici non sono più efficaci?
Basilea – La direttrice dell’UFSP Anne Lévy accoglie i media durante una visita guidata dell’Ospedale universitario di Basilea incentrata sui programmi di antimicrobial stewardship. La visita si svolge in vista della World AMR Awareness Week, che si terrà dal 18 al 24 novembre 2025 – Fa stato la versione orale.
Sehr geehrter Herr Dr. Padiyath
Liebe Kolleginnen und Kollegen
Sehr geehrte Damen und Herren
Vielen Dank für diese Einführung, Herr Padiyath und natürlich auch für die Einladung nach Basel. Ich bin sehr froh darüber und auch beeindruckt, wie sich das Universitätsspital Basel beim wichtigen Thema Antibiotikaresistenzen engagiert.
Im Kampf gegen die wachsende Anzahl resistenter Keime spielen Universitätsspitäler eine besonders wichtige Rolle. Bei der Prävention – mit Massnahmen, die helfen, dass sich resistente Keime nicht weiter ausbreiten können, beziehungsweise erst gar keine Ansteckungen stattfinden. Und bei der wirksamen Behandlung – wenn Infektionen mit antibiotikaresistenten Keimen auftreten.
Ich möchte mich hier auch ganz direkt und herzlich bei den beiden Chefärztinnen und Professorinnen, Sarah Tschudin Sutter und Nina Khanna bedanken, für ihre beeindruckende Arbeit und ihr grosses, persönliches Engagement.
Ich freue mich auch über das grosse Interesse, das das Thema bei den Medien geweckt hat. Und danke Ihnen herzlich für Ihr Kommen.
Antibiotikaresistenzen sind eine ernst zu nehmende Bedrohung für die öffentliche Gesundheit. Dies auch deshalb, weil es ein weltweites Problem ist, das Mensch und Tier betrifft. Wenn Infektionen mit resistenten Bakterien mit Antibiotika nur noch schwer oder teilweise gar nicht mehr behandelt werden können, dann gefährdet das die öffentliche Gesundheit ganz direkt: Operationen oder Behandlungen von Infektionen, wie Lungenentzündungen oder Blaseninfekte werden komplizierter. Oder sind wegen der Resistenzen kaum mehr möglich.
Deshalb ist es auch entscheidend, Antibiotika sachgerecht zu verschreiben und einzunehmen. Anders gesagt: «Nutzen wir sie richtig, es ist wichtig» – beziehungsweise: Nur dann und so viel wie nötig und dabei so wenig wie möglich. So können wir die Wirksamkeit von Antibiotika länger sichern.
Um die Ausbreitung von Resistenzen zu verringern, hat der Bund vor zehn Jahren die Strategie Antibiotikaresistenzen lanciert. Dadurch konnten wir den Einsatz von Antibiotika deutlich verbessern. Letzten Sommer hat der Bundesrat auch den One-Health Aktionsplan verabschiedet. Damit knüpft der Bund an die Strategie Antibiotikaresistenzen an. Und hier ist es eben wichtig, ganzheitlich anzusetzen: Weil das Problem Mensch, Tier, Landwirtschaft und Umwelt betrifft, setzen wir auf den «One Health»-Ansatz. Mit Massnahmen in all diesen Bereichen.
Mit dem Aktionsplan wollen wir die Früherkennung, Forschung und Entwicklung sowie die Bekämpfung von Resistenzen weiter verbessern. Und ja – auch wenn wir bereits Erfolge erzielt haben – es braucht weitere Anstrengungen: In Arztpraxen genauso wie in Spitälern.
Spitäler, wie beispielsweise das Universitätsspital Basel, leisten mit Stewardship-Programmen einen wichtigen Beitrag. Indem sie mit konsequent eingesetzten und gut verankerten Massnahmen den Einsatz von Antibiotika laufend optimieren. Konkrete Beispiele dazu, werden uns die Chefärztinnen und Professorinnen, Frau Tschudin Sutter und Frau Khanna jetzt zeigen. Vielen Dank!
Ulteriori informazioni
Ufficio federale della sanità pubblica UFSP
Schwarzenburgstrasse 157
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