Psychoaktive Schlaf- und Beruhigungsmittel
Schlaf- und Beruhigungsmittel sind beliebte Gegenmittel bei Schlafstörungen oder Angstzuständen. Richtig eingesetzt, sind diese Präparate sehr wirksam. Wer sie allerdings längerfristig einnimmt, riskiert eine Abhängigkeit.
Schlaf- und Beruhigungsmittel werden hauptsächlich bei Schlaf- und Angststörungen, Panikattacken oder zur Vorbereitung chirurgischer Eingriffe eingesetzt. Richtig angewendet sind sie effektiv und ihre Wirkung ist unbestritten. Zur Kategorie der psychoaktiven Schlaf- und Beruhigungsmittel mit Abhängigkeitspotential gehören unter anderem
- Benzodiazepine,
- Barbiturate und
- Z-Medikamente.
Sie wirken beruhigend und schlaffördernd, angstlösend, muskelentspannend und krampflösend, bringen aber auch ein Abhängigkeitspotential mit sich. Benzodiazepine machen den grössten Anteil unter den Schlaf- und Beruhigungsmitteln aus.
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Weiterführende Themen
Forschungsberichte Medikamente
Hier finden Sie eine Liste mit Forschungsberichten zum Thema Medikamente. Diese Berichte wurden vom BAG in Auftrag gegeben und finanziert.
Suchtberatung und -therapie
Beratung und Therapie richten sich an abhängige Menschen oder solche mit Risikokonsum sowie an Angehörige, die Hilfe suchen. Die Therapie unterstützt die Menschen darin, einen kontrollierten Umgang mit der Sucht zu finden oder ganz auszusteigen.

Nationale Strategie Sucht
Die Strategie Sucht zielt darauf ab, Suchterkrankungen zu verhindern, Menschen mit einer Abhängigkeit Hilfe zukommen zu lassen und die negativen Auswirkungen auf die Gesundheit und die Gesellschaft zu verringern.
Regulierungen im Suchtbereich
Gesetzliche Rahmenbedingungen in Bezug auf Alkohol, Tabak oder Geldspiele dienen dem Schutz der Gesundheit der Menschen. Der unbefugte Umgang mit Betäubungsmitteln ist strafbar und sie dürfen nur nur mit Ausnahmegenehmigungen produziert oder gehandelt werden.
Bundesamt für Gesundheit BAG
Schwarzenburgstrasse 157
Schweiz - 3003 Bern