Prävention im Bereich Demenz
Die Nationale Plattform Demenz konzentriert sich auf die Gesundheitsversorgung, bezieht jedoch auch präventive Massnahmen mit ein. In diesem Zusammenhang arbeitet sie mit der Abteilung Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (NCD) des BAG zusammen.
Der Fokus der Nationalen Plattform Demenz liegt auf dem Bereich der Gesundheitsversorgung. Zwar ist die Prävention von Demenz kein Schwerpunktthema der Plattform, doch ihre Arbeit wäre unvollständig und wenig kohärent, wenn die Schnittstellen zwischen Prävention und Gesundheitsversorgung unberücksichtigt blieben. Aktivitäten im Bereich der Prävention werden unter der Federführung und in Zusammenarbeit mit der Nationalen NCD-Strategie durchgeführt.
Projektförderung zum Thema Demenz
Die Nationale Plattform Demenz hat sich erfolgreich dafür eingesetzt, dass Demenz in der sechsten Projektförderrunde «Prävention in der Gesundheitsversorgung» von Gesundheitsförderung Schweiz berücksichtigt wurde. Basierend auf dem Referenzdokument (siehe Dokument unten) wurde die Förderrunde speziell dem Thema «Verbesserung der Behandlung von Demenz entlang dem Gesundheitspfad» gewidmet.
Seit Januar 2025 werden drei vielversprechende Projekte für vier Jahre unterstützt:
- Projekt «CoPeC» - Entwicklung von Versorgungspfaden für Menschen mit Demenz: ein integrierter und partizipativer Ansatz zur Erhaltung der Autonomie
- Projekt «Demenz-Kompetenz und Monitoring (DeKoMo)»
- Projekt «PortoFaro – Ein Hafen für junge Menschen mit Demenz»
Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Webseite von Gesundheitsförderung Schweiz: Drei Projekte zur Verbesserung der Behandlung von Demenz | Gesundheitsförderung Schweiz.
Prävention in der Gesundheitsversorgung im Bereich Demenz
Die Nationale Plattform Demenz hat gemeinsam mit der Sektion Prävention in der Gesundheitsversorgung (PGV) ein Referenzdokument zur PGV im Bereich Demenz erarbeitet. Dieses fasst die wichtigsten Erkenntnisse zusammen und zeigt auf
- warum die PGV im Bereich Demenz wichtig ist,
- wo sie ansetzen kann und
- durch welche Rahmenbedingungen sie gestärkt werden kann.
Das Dokument richtet sich an Fachpersonen aus der Prävention, Begleitung, Betreuung, Pflege und Behandlung.
Das gleichnamige Faktenblatt fasst die zentralen Inhalte des Referenzdokuments zusammen.
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