Nanotechnologie: Aktivitäten Bund
Der Bund ist national und international in der Forschung und im Informationsaustausch aktiv.
Der internationale Nano-Behördendialog
Der internationale Nano-Behördendialog, der 2006 erstmals in München durchgeführt wurde, ist eine Plattform der deutschsprachigen Umwelt-, Gesundheits- und Arbeitsschutzbehörden zur sicheren und nachhaltigen Nutzung der Nanotechnologie. Behördenmitglieder aus der Schweiz, Österreich, Deutschland, Liechtenstein und seit 2016 Luxemburg treffen sich einmal jährlich mit verschiedenen NGO, Verbänden und Unternehmen. Das Ziel des Nano-Behördendialogs ist der grenzüberschreitende Dialog und der Erfahrungsaustausch zu aktuellen Themen rund um die Nanotechnologie und deren Regulierung.
Der 16. Nano-Behördendialog
Der 16. Internationale Nano-Behördendialog wurde von Österreich, dem Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK), in Wien durchgeführt. An dieser eintägigen Veranstaltung wurden folgende Themen diskutiert (i) nachhaltiges und sicheres Design (SSbD), (ii) die analytischen Herausforderungen von Mikro- und Nanokunststoffen in Lebensmitteln, (iii) die Herausforderungen bei der Anpassung der europäischen Verordnung zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH) an die speziellen Bedürfnisse der Nanotechnologie sowie (iv) am Beispiel von Nanocarriern, die Prüfung und Entwicklung von strategischen Ansätzen für das Management neuer Materialien in der Chemikaliensicherheit.
Weiterführende Themen
Nanomaterialien: Zusammenarbeit in internationalen Organisationen
Verschiedene internationale Organisationen arbeiten daran, standardisierte Prüf-, Mess- und Beurteilungsmethoden zu entwickeln, um die Gesundheits- und Umweltrisiken von Nanomaterialien zu beurteilen.
Nanotechnologie: abgeschlossene Projekte
Verschiedene Projekte, an welchen der Bund aktiv mitgewirkt hat, wurden erfolgreich abgeschlossen.
Bundesamt für Gesundheit BAG
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