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Demenz: Ambulantes Betreuungssetting

Das ambulante Betreuungssetting soll eine bedürfnisgerechte und gut koordinierte Versorgung von Menschen mit Demenz zu Hause ermöglichen und zugleich deren Angehörige gezielt unterstützen.

Ein gut ausgebautes Netzwerk aus Unterstützungsangeboten – bestehend aus Spitex, Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen, Kurzaufenthalten in Pflegeheimen sowie Freiwilligenarbeit – trägt wesentlich dazu bei, dass Menschen mit Demenz länger und unter guten Lebensbedingungen zu Hause bleiben können. Solche Netzwerke können zudem Hospitalisierungen in Krisensituationen verhindern und Angehörige vor Überlastung schützen.

Diagnostikempfehlungen Demenz

Der Verein Swiss Memory Clinics hat eine Broschüre mit Empfehlungen zur Diagnostik von Demenzerkrankungen erarbeitet. Diese spiegelt den aktuellen Stand der Diagnosemöglichkeiten (2024) wider und fasst die wichtigsten Instrumente zusammen. Der Fokus liegt auf den in der Schweiz zugelassenen Methoden, mit dem Ziel, die Früh- und Differentialdiagnostik zu verbessern.

Im Jahr 2025 fand das Webinar «Diagnostikempfehlungen Demenz» statt. Die Aufzeichnung und die Unterlagen der Veranstaltung finden Sie hier: Nationale Plattform Demenz: Vernetzung und Veranstaltungen.

Therapieempfehlungen Demenz

Für die Behandlung von Demenz stehen heutzutage zahlreiche medikamentöse und nicht-medikamentöse Optionen zur Verfügung. Die Wahl der geeigneten Therapie ist jedoch komplex und hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Der Verein Swiss Memory Clinics hat auf der Grundlage internationaler Empfehlungen eine Broschüre mit Therapieempfehlungen für die Schweiz erarbeitet.

Im Jahr 2024 fand das Webinar «Therapieempfehlungen Demenz» statt. Die Aufzeichnung und die Unterlagen der Veranstaltung finden Sie hier: Nationale Plattform Demenz: Vernetzung und Veranstaltungen.

Empfehlungen zum Umgang mit BPSD

Die Empfehlungen zum Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten und psychischen Symptomen der Demenz (BPSD) wurden 2024 unter der Leitung der Schweizerischen Gesellschaft für Alterspsychiatrie und -psychotherapie (SGAP) überarbeitet. Sie sind interprofessionell und interdisziplinär ausgerichtet und fassen die neuesten Entwicklungen für den klinischen Alltag zusammen. Die Empfehlungen berücksichtigen sowohl nichtpharmakologische Interventionen als auch die Pharmakotherapie.

Im Jahr 2023 fand das Webinar «Empfehlungen zum Umgang mit BPSD» statt. Die Aufzeichnung und die Unterlagen der Veranstaltung finden Sie hier: Nationale Plattform Demenz: Vernetzung und Veranstaltungen.

Förderprogramm «Entlastungsangebote für betreuende Angehörige 2017–2020»

Im Rahmen des Förderprogramms «Entlastungsangebote für betreuende Angehörige 2017–2020» wurde ein Forschungsprojekt zu den betreuenden Angehörigen von Menschen mit Demenz umgesetzt. Das Ziel der Untersuchung war, die relevanten Erkenntnisse und allfälligen Empfehlungen der Forschungsmandate des Förderprogramms zu identifizieren und aufzuzeigen, wie diese spezifische Zielgruppe gestärkt werden soll.

Weitere Informationen zum Förderprogramm finden Sie hier: Entlastungsangebote für betreuende Angehörige 2017–2020.

Weitere Informationen

Weiterführende Themen

Bundesamt für Gesundheit BAG

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