Demenz
Demenz ist ein Überbegriff für Hirnleistungsstörungen mit unterschiedlichen Ursachen. Demenz führt zu einem zunehmenden Verlust an Erinnerungs-, Orientierungs- und Kommunikationsvermögen und selbstständiger Lebensführung.
In der Schweiz leben schätzungsweise gegen 161'100 Menschen mit Demenz. Jährlich kommen rund 34'800 Neuerkrankungen hinzu (2025). Die häufigste Form (ca. 60%) der Demenz ist die Alzheimer-Demenz. Diese wird durch degenerative Hirnveränderungen verursacht, deren Entstehung bis heute nicht vollständig geklärt werden kann.
Menschen mit Demenz sind zu einem Grossteil hochaltrige Personen und zu zwei Dritteln Frauen.
Der weitaus grösste Teil der an Demenz erkrankten Menschen lebt zu Hause. Angehörige und weitere nahestehende Personen unterstützen sie bei den Aktivitäten des täglichen Lebens und übernehmen die Betreuung und Pflege in der fortschreitenden Hilfsbedürftigkeit und Abhängigkeit. Dementielle Erkrankungen stellen deshalb auch hohe Anforderungen und Belastungen für das familiäre Umfeld dar. Bei starker Pflegebedürftigkeit ist ein Übertritt in eine stationäre Behandlung meistens unvermeidlich.
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Weiterführende Themen

Nationale Plattform Demenz
Menschen mit Demenz benötigen über eine lange Zeit umfassende Betreuung, Pflege und Behandlung. Oft sind die Angehörigen stark involviert. Wegen der demografischen Alterung wird es künftig mehr Menschen mit Demenz geben. Die Nationale Plattform Demenz setzt sich dafür ein, die Gesundheitsversorgung für Betroffene und Angehörige zu verbessern.
Demenz: Zahlen und Fakten
Diese Seite gibt einen Überblick über Zahlen und Fakten zu Demenz in der Schweiz.
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