Strategie eHealth Schweiz 2.0
Die Strategie eHealth Schweiz 2.0 (2018–2024) verfolgte das Ziel, die Digitalisierung des Schweizer Gesundheitswesens gezielt voranzutreiben. Ihr Schwerpunkt lag auf der Verbreitung des elektronischen Patientendossiers (EPD) und der Umsetzung konkreter Massnahmen zur Verbesserung von Behandlungsqualität, Patientensicherheit und Versorgungseffizienz.
Die von Bund und Kantonen gemeinsam erarbeitete «Strategie eHealth Schweiz 2.0 2018–2024 – Ziele und Massnahmen von Bund und Kantonen zur Verbreitung des elektronischen Patientendossiers sowie zur Koordination der Digitalisierung rund um das elektronische Patientendossier» wurde am 14. Dezember 2018 vom Bundesrat verabschiedet. Auch die Schweizerische Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) schloss sich den darin formulierten Zielen und Massnahmen an.
Ziel der Strategie war es, die Digitalisierung als zentrales Instrument zur Erreichung wesentlicher gesundheitspolitischer Ziele zu nutzen – insbesondere in den Bereichen Behandlungsqualität, Patientensicherheit, Effizienz, koordinierte Versorgung, Interprofessionalität sowie Gesundheitskompetenz. Die «Strategie eHealth Schweiz 2.0» konzentrierte sich dabei auf die Verbreitung des EPD und war keine umfassende Strategie für die digitale Transformation des gesamten Gesundheitssystems.
2024 wurde die Strategie eHealth Schweiz 2.0 planmässig abgeschlossen und nicht weitergeführt. Der dazugehörige Schlussbericht dokumentiert die von Bund, Kantonen und eHealth Suisse umgesetzten Massnahmen und zieht eine Bilanz über den erreichten Umsetzungsstand der Strategieziele.
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