News
EO-Statistik 2025 erschienen
2025 bezogen rund 210'900 Personen einen Erwerbsersatz für Dienstleistungen im Militär, Zivildienst, Zivilschutz oder in der Kaderbildung von Jugend und Sport. Eine Leistung bei Elternschaft haben 129'500 Personen aufgrund von Geburten, Adoptionen oder Fällen von gesundheitlich schwer beeinträchtigten Kindern im Jahr 2025 erhalten. Dabei wurden für Dienstleistungen (Militär, Zivildienst, Zivilschutz oder Kaderbildung von Jugend und Sport) rund 865 Mio. Franken und für Leistungen der Elternschaft 1'147 Mio. Franken entrichtet. Der Mutterschaftsurlaub und Urlaub des anderen Elternteils bilden die bedeutendsten Ausgabeposten der EO. Der Mutterschaftsurlaub wurde 2024 von 93 % der anspruchsberechtigten Mütter bezogen, der Urlaub des anderen Elternteils von 75 % der anspruchsberechtigten Eltern. Die Einnahmen der Erwerbsersatzordnung, welche vollständig durch Beiträge der Versicherten und Arbeitgeber sowie das Anlageergebnis finanziert ist, beliefen sich 2025 auf 2'393 Mio. Franken.
267 300 Personen beziehen wirtschaftliche Sozialhilfe
Das Bundesamt für Statistik (BFS) hat die Sozialhilfestatistik technisch und methodisch grundlegend modernisiert. Die ersten, vollständig nach der neuen Methode erstellten Ergebnisse zeigen für 2025 eine Sozialhilfequote von 2,9%. Insgesamt wurden rund 267 300 Personen durch die wirtschaftliche Sozialhilfe unterstützt.
Die Preise für Wohneigentum sind im 3. Quartal 2026 um 1,7% gestiegen
Der Schweizerische Wohnimmobilienpreisindex (IMPI) ist im 3. Quartal 2026 im Vergleich zum Vorquartal um 1,7% gestiegen und steht bei 129,8 Punkten (4. Quartal 2019 = 100). Auf nationaler Ebene haben sowohl die Preise für Einfamilienhäuser (+2,1%) als auch diejenigen für Eigentumswohnungen (+1,3%) angezogen. Am stärksten gestiegen sind die Wohneigentumspreise in den städtischen Gemeinden einer kleinen oder ausserhalb einer Agglomeration (+3,4%), der kleinste Preisanstieg fand in den in den intermediären Gemeinden (+0,6%) statt. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal betrug die Gesamtteuerung +4,4%. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.
Ebola-Fall und Kontaktperson in Behandlung in der Schweiz
Eine mit Ebola infizierte Frau wird derzeit im Universitätsspital Genf (HUG) behandelt. Ihr Ehepartner, der als enge Kontaktperson gilt, ist im Universitätsspital Zürich (USZ) in Isolation. Die beiden Personen wurden heute Montag durch einen medizinischen Evakuierungsflug aus Nigeria in die Schweiz transportiert. Das HUG und das USZ sind auf solche Fälle vorbereitet, können die beiden betroffenen Personen betreuen und die Sicherheit sowohl des Personals als auch aller Patientinnen und Patienten gewährleisten. Für die Schweizer Bevölkerung besteht dadurch keine Gefährdung.
Bundesrat Ignazio Cassis reist nach Nordkorea und Südkorea
Bundesrat Ignazio Cassis besucht vom 29. bis 31. Oktober 2026 die Demokratische Volksrepublik Korea und die Republik Korea. Am 29. und 30. Oktober nimmt der Vorsteher des EDA in Pjöngjang offiziell an der Wiedereröffnung des Schweizerischen diplomatischen Büros teil und führt politische Gespräche mit den Behörden der Demokratischen Volksrepublik Korea. Anschliessend reist er nach Seoul weiter, wo er mit Vertreterinnen und Vertretern der Behörden der Republik Korea zusammenkommt. Der Besuch steht im Zeichen des langjährigen Einsatzes der Schweiz für den Frieden auf der koreanischen Halbinsel.
5. Runder Tisch Kostendämpfung im Gesundheitswesen: sechs neue Massnahmen verabschiedet
Der Runde Tisch Kostendämpfung im Gesundheitswesen, der im November 2024 von Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider eingesetzt wurde, tagte am 26. Oktober 2026 in Bern zum fünften Mal. Die Partner haben die Umsetzung von sechs neuen Massnahmen zur Kosteneinsparung in verschiedenen Bereichen beschlossen, die sich auch auf Vorschläge aus dem elektronischen Briefkasten stützen. Sie wurden zudem über den Stand der Umsetzung der im vergangenen Jahr verabschiedeten Massnahmen informiert.
Radioaktivität aus der Luft erkennen – genauer als bisher
In Extremfällen ist Schnelligkeit gefragt: Forschende des Paul Scherrer Instituts PSI haben ein neues Rechenverfahren entwickelt, mit dem sich radioaktives Material innerhalb weniger Sekunden genauer identifizieren und seine Menge und Position präziser bestimmen lassen. Die übliche Methode der Detektion im Helikopter wird damit deutlich verbessert. Das Verfahren kann auch in der Geophysik oder bei der Kernmaterialüberwachung eingesetzt werden.
Steuerpolitische Vorstösse und Initiativen
Die Eidgenössische Steuerverwaltung hat die steuerpolitischen Vorstösse und Initiativen aktualisiert.
Tares - Aktualisierung auf 1. November 2026
Der Zolltarif Tares wird auf den 1. November 2026 aktualisiert.
Guy Parmelin reist für Präsidialbesuch und Unterzeichnung des optimierten Freihandelsabkommens nach China
Anlässlich eines Besuchs in China wird Bundespräsident Guy Parmelin am Freitag, 30. Oktober 2026, mit Präsident Xi Jinping zusammenkommen. Im Anschluss an das Treffen werden die Schweiz und China das optimierte bilaterale Freihandelsabkommen unterzeichnen. Auf dem Besuchsprogramm bis Samstag stehen Gespräche mit weiteren Mitgliedern der chinesischen Regierung. Eine Schweizer Wirtschafts- und Wissenschaftsdelegation begleitet die Reise.
Revision der kantonalen BIP für ein genaueres Bild der regionalen Wirtschaft
Im Anschluss an die 2025 veröffentlichte Revision des Bruttoinlandprodukts (BIP) der Schweiz publiziert das Bundesamt für Statistik (BFS) eine revidierte, provisorische Zeitreihe der kantonalen BIP für die Jahre 2011 bis 2024. Die Revision führt zu erheblichen Veränderungen der kantonalen BIP, bestätigt aber weitgehend die langfristigen Wachstumstrends.
Effektiv- und Mindestlöhne sind 2026 um durchschnittlich 0,5% bzw. 0,8% gestiegen
Die unterzeichnenden Sozialpartner der wichtigsten Gesamtarbeitsverträge (GAV) in der Schweiz haben für das Jahr 2026 eine Erhöhung der Effektivlöhne um durchschnittlich 0,5% und der Mindestlöhne um durchschnittlich 0,8% beschlossen. Von der Effektivlohnerhöhung wurden 0,3% individuell und 0,2% kollektiv zugesichert. Dies geht aus der Erhebung über die gesamtarbeitsvertraglichen Lohnabschlüsse hervor, die vom Bundesamt für Statistik (BFS) durchgeführt wird.