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Koordinierte Versorgung

Mit einer guten Koordination unter den Leistungserbringern können Doppelspurigkeiten vermieden, die Qualität verbessert und Kosten gedämpft werden. Wir setzen verschiedene Massnahmen und Projekte um, um die koordinierte Versorgung zu verstärken.

Warum braucht es koordinierte Versorgung?

In Zukunft wird es mehr ältere Menschen und mehr Menschen mit (mehrfachen) chronischen Krankheiten geben. Bei deren Behandlung und Pflege sind meistens mehrere Ärztinnen und Ärzte, andere Gesundheitsfachpersonen, Spitäler und Institutionen involviert. Deshalb ist eine koordinierte, gut abgestimmte Versorgung wichtig. Denn eine lückenhafte Koordination führt zu Qualitätseinbussen, zu nicht notwendigen Behandlungen und zu unnötigen Kosten.

Projekte und Massnahmen des BAG

Gesundheitspolitische Priorität

Der Bundesrat hat den Handlungsbedarf in diesem Bereich erkannt. In seiner Strategie Gesundheit 2030 hat er sich zum Ziel gesetzt, die koordinierte Versorgung zu verstärken (Ziel 5, Stossrichtung 5.1): «Über-, Fehl- und Unterversorgung haben beträchtliche Auswirkungen auf die Gesundheitskosten sowie die Qualität der Versorgung. Mittels gezielter Anreize soll sich die Koordination unter den Leistungserbringern verbessern und die Entschädigungssysteme sollen soweit möglich auf dem Erfolg der Behandlungen und nicht auf der Anzahl durchgeführter Untersuchungs- und Behandlungsschritte beruhen. Doppelspurigkeiten sollen vermieden, die Behandlung stärker an der Evidenz ausgerichtet werden und die Qualitätssicherung soll gewährleistet sein.»

Weitere Informationen

Weiterführende Themen

Gesundheitspolitische Strategie des Bundesrats 2020–2030

Am 6. Dezember 2019 hat der Bundesrat Gesundheit2030 verabschiedet. Die Strategie baut auf den Arbeiten von Gesundheit2020 auf und setzt neue Schwerpunkte in der Gesundheitspolitik.

Bundesamt für Gesundheit BAG

Abteilung Gesundheitsversorgung und Berufe
Sektion Weiterentwicklung Gesundheitsversorgung
Schwarzenburgstrasse 157
Schweiz - 3003 Bern