EKSN: Kohärentes Regulierungsmodell
Die EKSN hat sich zum Ziel gesetzt, die Grundzüge für ein Regulierungsmodell zur Reduktion der Auswirkungen von Suchterkrankungen auf die öffentliche Gesundheit zu entwickeln.
Mit dem Schwerpunktthema «Kohärente Regulierung» zielt die EKSN darauf ab, die Grundzüge für ein substanz- und verhaltensweiseunabhängiges Regulierungsmodell zur Reduktion der Auswirkungen von Suchterkrankungen auf die öffentliche Gesundheit zu entwickeln. Ein solches Modell soll Entscheidungsträgerinnen und -trägern als Orientierungshilfe bei der Entwicklung von Strategien und gesetzlichen Grundlagen im Bereich psychoaktiver Substanzen und abhängigkeitserzeugender Verhaltensweisen dienen.
Heute sind solche Strategien und Gesetze oft historisch gewachsen und orientieren sich stark an den spezifischen gesellschaftlichen Eigenschaften und Traditionen von Substanzen und Verhaltensweisen und weniger am übergreifenden Ziel der Reduktion ihrer negativen Auswirkung auf die öffentliche Gesundheit. Ein kohärentes Regulierungsmodell soll aufzeigen, wie in der Regulierung von psychoaktiven Substanzen und abhängigkeitserzeugenden Verhaltensweisen Synergien genutzt werden können, um die Auswirkungen von Suchterkrankungen und anderen gesundheitlichen Problemen auf die öffentliche Gesundheit effektiv zu reduzieren.
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