Revaskularisierung versus optimale medikamentöse Therapie zur Behandlung des chronischen Koronarsyndroms

Patienten mit chronischem Koronarsyndrom (CKS) können mit konservativen Methoden behandelt werden, einschliesslich optimaler medikamentöser Therapie (OMT) und Anpassung der Risikofaktoren (z. B. Änderung des Lebensstils usw.), mit oder ohne invasive Eingriffe. Bei der Revaskularisierung handelt es sich um einen invasiven Eingriff, bei dem sich die Patienten einer perkutanen Koronarintervention (PKI) — auch als perkutane transluminale Koronarangioplastie bezeichnet — oder einer koronararteriellen Bypass-Operation (KABO) unterziehen. Die Eingriffe zielen darauf ab, die Lebensqualität zu verbessern und die Sterblichkeit zu verringern. Revaskularisierungen sind als Standardverfahren bei Patienten mit akutem Koronarsyndrom (AKS) etabliert. Kontroversen gibt es hingegen nach wie vor über ihre Durchführung bei CKS-Patienten.


Ziel des HTA ist es, den Nachweis für die Wirksamkeit, Effektivität und Sicherheit der PKI mit OMT oder KABO mit OMT im Vergleich zu OMT allein zu bewerten. Das vorgeschlagene HTA wird auch eine wirtschaftliche Bewertung des Eingriffs und der Vergleichsgruppe umfassen. Untersucht werden sollen zudem auch ethische, rechtliche, soziale und organisatorische Fragen.

Letzte Änderung 05.08.2022

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