Nationale Strategie gegen Krebs 2014-2017

Krebs ist und bleibt eine der grössten Herausforderungen für unser Gesundheitssystem. Die Nationale Strategie gegen Krebs (NSK) hat unter Einbezug der betroffenen Organisationen, Fachpersonen, Fachschaften und der Kantone zum Ziel, die Krebsprävention und –bekämpfung zu verbessern.

Grundlagen

Gestützt auf epidemiologische Schätzungen erkranken jährlich rund 38'000 Personen an einer Krebserkrankung. Jede dritte Person erkrankt im Laufe ihres Lebens an Krebs und jeder vierte Todesfall ist auf eine Krebserkrankung zurückzuführen.

Epidemiologische Daten bilden eine wichtige Grundlage für gesundheitspolitische Entscheide.

Mit der Inkraftsetzung des Bundesgesetzes über die Registrierung von Krebserkrankungen (Krebsregistrierungsgesetz, KRG) im Januar 2019 werden die Datengrundlagen für die Erarbeitung von Präventions- und Früherkennungsmassnahmen, für die Evaluation der Versorgungs-, Diagnose- und Behandlungsqualität sowie für die Unterstützung der kantonalen Versorgungsplanung und der Forschung zu Krebserkrankungen geschaffen.

Strategie

Die Nationale Strategie gegen Krebs soll die Koordination der Strategien und Massnahmen (Monitoring, Früherkennung, Diagnose, Therapie, Pflege, Psychoonkologie und Palliativpflege) fördern sowie harmonisieren. Die Rahmenbedingungen für eine optimale Zusammenarbeit aller Akteure und der Aufbau nationaler Kompetenzzentren sind geschaffen. Zudem soll ein chancengleicher Zugang zu Früherkennung, Diagnostik und Therapie für alle Bewohner der Schweiz gewährleistet sein.

Die Nationale Strategie gegen Krebs setzt sich aus den drei Bereichen „Vorsorge, Betreuung und Forschung, die insgesamt sieben Handlungsfelder und 15 Projekte beinhalten, zusammen:

Vorsorge:

  • Prävention (1 Projekt)
  • Früherkennung (3 Projekte)  

Betreuung:

  • Patientenpfade / Qualitätsentwicklung (3 Projekte)
  • Versorgung(1 Projekt)
  • Bildung (2 Projekte)  

Forschung:

  • Forschungsförderung (2 Projekte)
  • Epidemiologie und Monitoring (3 Projekte)

Umsetzung

Die Organisation zur Umsetzung der Strategie setzt sich aus dem Koordinationsausschuss, der Begleitgruppe und dem Forum Nationales Krebsprogramm zusammen.

Medien

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Letzte Änderung 12.10.2017

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