Gesundheitskompetenz von Benachteiligten stärken

Das BAG unterstützt Bestrebungen, die Gesundheitskompetenz der in der Schweiz lebenden Migrantinnen und Migranten zu verbessern. 

Wer über Gesundheitskompetenz verfügt, kann im Alltag wichtige Entscheide für die eigene Gesundheit treffen und kann infolgedessen übermässige oder unzureichende Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen und damit Fehlversorgung und unnötige Kosten vermeiden.

Wissenschaftliche Studien belegen, dass die Gesundheitskompetenz der Migrationsbevölkerung in der Schweiz gestärkt werden sollte. Problematisch sind bei bestimmten Gruppen

  • das erhöhte Risikoverhalten in Bezug auf die eigene Gesundheit (Tabakkonsum, ungesunde Ernährung, Übergewicht),
  • der Umgang mit vermehrt auftretenden sexuell übertragbaren, parasitären oder infektiösen Krankheiten,
  • weniger Vorsorgeuntersuchungen und schlechtere Zahngesundheit,
  • geringes Wissen über die Funktionsweise und entsprechend falsche Nutzung des Gesundheitssystems,
  • Verständigungsschwierigkeiten beim Beanspruchen von dessen Leistungen.

Angebote zur Stärkung der Gesundheitskompetenz

Im Auftrag des BAG wird die Gesundheitskompetenz von Migrantinnen und Migranten insbesondere mit Informationen oder Lerneinheiten gefördert, die via Webseite migesplus vertrieben und im Rahmen von Gesundheitsförderungs- bzw. Integrationsangeboten oder Sprachkursen vermittelt werden. Besonders schwer erreichbare Zielgruppen werden mit Angeboten von Femmes-Tische angesprochen.

Letzte Änderung 14.05.2018

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Kontakt

Bundesamt für Gesundheit BAG
Abteilung Gesundheitsstrategien
Sektion Gesundheitliche Chancengleichheit
CH - 3003 Bern

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