Förderprogramm «Interprofessionalität im Gesundheitswesen»

Das Förderprogramm «Interprofessionalität im Gesundheitswesen» will die interprofessionelle Zusammenarbeit im Gesundheitswesen stärken und damit die Effizienz steigern. Es besteht aus zwei Phasen.

Zurzeit werden Mandate zu vier Forschungsbereichen vergeben:

1. Bereich Bildung, Potenziale:
Simap-Nummer: (17064) 316
Datum der Veröffentlichung: 31. Januar 2017

2. Bereich Bildung, Kompetenzen:
Simap-Nummer: (17071) 316
Datum der Veröffentlichung: 1. Februar 2017

3. Bereich Berufsausübung, Potenziale:
Simap-Nummer: (17070) 316
Datum der Veröffentlichung: 1. Februar 2017

4. Bereich Berufsausübung, Anreize:
Simap-Nummer: (17069) 316
Datum der Veröffentlichung: 1. Februar 2017

Das Programm in Kürze

Das Förderprogramm «Interprofessionalität im Gesundheitswesen» wurde vom Bundesrat im Rahmen der Fachkräfteinitiative lanciert. Es besteht aus zwei Phasen.
In der ersten Phase (2017-2020) sollen praxisnahe Wissensgrundlagen erstellt und Modelle guter Praxis dokumentiert werden, um die Interprofessionalität in der Bildung und Berufsausübung nachhaltig zu verankern.

In einer zweiten Phase (ab ca. 2019) sollen Projekte unterstützt werden, die nicht in den Bereich der Ressortforschung fallen.

Notwendigkeit der Interprofessionalität

Interprofessionalität in Bildung und Berufsausübung ist notwendig. Durch den gesellschaftlichen Wandel gibt es in Zukunft mehr chronisch und mehrfacherkrankte Menschen. Diese müssen oft Leistungen von vielen Gesundheitsfachpersonen in Anspruch nehmen. Gleichzeitig zeichnet sich ein Mangel an Fachpersonen ab. Diese müssen daher in Zukunft effizienter miteinander arbeiten, z.B. in interprofessionellen Teams.

In interprofessionellen Teams arbeiten Personen aus unterschiedlichen Berufen so miteinander, dass in einer bestimmten Situation jeweils diejenige Person die Verantwortung übernimmt, die am besten dafür geeignet ist. Solche Teams kennen die Kompetenzen ihrer Teammitglieder sehr gut und können ihre Aufgaben optimal koordinieren. Fehlbehandlungen können so vermieden, Spitalaufenthalte verkürzt oder die Zahl der Nachkonsultationen verringert werden.

Interprofessionelle Teams sind nicht strikt hierarchisch aufgebaut, sondern jede Person kann Verantwortung übernehmen. Dies wirkt sich positiv auf die Zufriedenheit am Arbeitsplatz und die Verweildauer im Beruf aus.

Medien

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Letzte Änderung 08.02.2017

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Direktionsbereich Gesundheitspolitik
Abteilung Gesundheitsberufe
Sektion Weiterentwicklung Gesundheitsberufe
CH - 3003 Bern

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