Impfen schützt

Impfungen sind das wirksamste Mittel, sich vor schweren Krankheiten wie Diphtherie, Starrkrampf, Keuchhusten, Kinderlähmung, Hirnhautentzündung, Masern und anderen mehr zu schützen. So können Komplikationen dieser Infektionskrankheiten verhindert werden.

Wirkungsweise von Impfungen

Eine Impfung ist eine vorbeugende Massnahme. Sie ahmt die natürliche Infektion nach. So bereitet sich das körpereigene Abwehrsystem vor und kann bei einer späteren Infektion mit dem gleichen Erreger rasch und wirksam reagieren: Der Erreger wird rasch unschädlich gemacht. Es entwickeln sich dann nur wenige oder keine Symptome der Krankheit.

Impfstoffe sind in der Regel gut verträglich. Wie bei allen Medikamenten, werden auch bei Impfungen unerwünschte Erscheinungen festgestellt - etwa eine Schwellung, Rötung oder Verhärtung an der Einstichstelle. Diese verschwinden innerhalb weniger Tage. Schwere Komplikationen nach Impfungen oder bleibende Schäden sind extrem selten. Die Gefahr einer ernsthaften Komplikation ist viel geringer als bei einer natürlichen Erkrankung mit dem Erreger.

Impfempfehlungen in der Schweiz

Jede in der Schweiz erhältliche Impfung wird von der Eidgenössischen Kommission für Impffragen (EKIF) umfassend geprüft. Anhand von festgelegten Kriterien wie zum Beispiel dem Ausmass und der Schwere der Krankheit oder Wirksamkeit der Impfung wird entschieden, ob die Impfung in den Impfplan aufgenommen wird. Eine Impfung wird nur dann empfohlen, wenn die Vorteile die Risiken und Nebenwirkungen klar überwiegen. Ausserdem werden die Empfehlungen regelmässig überprüft und gegebenenfalls an den neusten Wissensstand angepasst.

Sich selbst und andere schützen

Je mehr Personen geimpft sind, desto seltener treten die entsprechenden Krankheiten auf. Dank der hohen Durchimpfung in der Schweiz sind gewisse Krankheiten stark zurückgegangen und zum Teil vollständig verschwunden. Aufgrund der hohen Herausforderungen des täglichen Lebens und wahrscheinlich auch weil diese Krankheitsbilder nicht mehr präsent sind, gehen Impfungen manchmal vergessen. Wenn in der Bevölkerung zu viele Leute nicht geimpft sind, können sich ansteckende Krankheiten wie zum Beispiel die Masern sehr schnell ausbreiten.

Sich impfen zu lassen ist eine persönliche Massnahme. Mit einer Impfung schützt man aber nicht nur sich selber sondern auch sein Umfeld. Ist man gegen eine Krankheit geimpft, steckt man auch niemand anderen an. Das ist deshalb wichtig, weil sich (z.B. aus medizinischen Gründen) nicht alle Menschen impfen lassen können.

IMPF-INFOLINE: 0844 448 448
(Beratung gratis, Telefongebühren Fernbereich Schweiz)

Der schweizerische elektronische Impfausweis

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Schweizerischer elektronischer Impfausweis

Flyer mit Informationen zur Erstellung und Nutzung des schweizerischen elektronischen Impfausweises, in vier Sprachen erhältlich.

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Weiterführende Themen

Eidgenössische Kommission für Impffragen (EKIF)

Die EKIF berät den Bundesrat, das Eidgenössische Departement des lnnern und das Bundesamt für Gesundheit als konsultatives Organ in allen Belangen, die im Zusammenhang mit lmpffragen stehen. Die EKIF ist von der Industrie unabhängig.

Letzte Änderung 16.05.2017

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