Impfungen und Prophylaxe

Impfungen sind das wirksamste Mittel, um Ihr Kind gegen Diphtherie, Starrkrampf, Keuchhusten, Kinderlähmung, Masern, Mumps, Röteln und Erkrankungen durch Hib zu schützen. Für gewisse Krankheiten gibt es zudem medikamentöse Prophylaxe, wie gegen Malaria.

Impfungen schützen

Impfungen sind das wirksamste Mittel, um Ihr Kind gegen Diphtherie, Starrkrampf, Keuchhusten, Kinderlähmung, Hirnhautentzündung und Kehlkopfentzündung durch Haemophilus influenzae Typ b (Hib), Masern, Mumps, Röteln, Hepatitis B, schweren Erkrankungen wegen Meningokokken und Pneumokokken sowie gegen Gebärmutterhalskrebs zu schützen.

Impfungen sind vorbeugende Massnahmen, die verschiedene Infektionskrankheiten mit gefährlichen Auswirkungen verhindern können. Impfungen ahmen eine natürliche Infektion nach. Impfreaktionen sind in der Regel mild und fast frei von äusseren Zeichen und Komplikationen der entsprechenden Krankheit.

Manche Eltern sind über mögliche schwerwiegende Nebenwirkungen der Impfungen beunruhigt. Die Impfungen wurden jedoch bereits bei Millionen von Kindern mit grossem Erfolg angewendet.

Keine Impfung ist ganz ohne Risiko, aber die Gefahren sind viel geringer als nach einer natürlichen Erkrankung.

Weitere Informationen zu den einzelnen Impfungen finden Sie unter der jeweiligen Krankheit. Mehr allgemeine Informationen zu Impfungen finden Sie hier.

Das eigene Kind und andere Kinder schützen

Je mehr Kinder geimpft sind, desto seltener treten diese Krankheiten auf, d.h. Impfungen schützen nicht nur das eigene Kind, sondern auch Neugeborene, andere Kinder, Schwangere und andere Erwachsene.

Prophylaxe

Nicht für alle übertragbaren Krankheiten gibt es Impfungen. Für einige dieser Krankheiten können jedoch auch vorbeugend Medikamente eingenommen werden. Das bekannteste Beispiel ist die Malariaprophylaxe, mit welcher das Erkrankungsrisiko deutlich reduziert werden kann. Weitere Informationen zu Malaria finden Sie hier.

Zudem gibt es die Prävention und Postexpositions-Prophylaxe von bestimmten blutübertragbaren Krankheiten bei Gesundheitspersonal und Patienten (Beispiel Hepatitis). Weitere Informationen finden Sie in den entsprechenden Richtlinien und Empfehlungen.

Weiterführende Themen

Nationale Strategie zu Impfungen (NSI)

Der Bund hat in Zusammenarbeit mit den Kantonen und weiteren Akteuren eine nationale Strategie zu Impfungen (NSI) erarbeitet, die die Bevölkerung ausreichend gegen die durch Impfungen vermeidbaren Krankheiten schützen soll.

Schweizerischer Impfplan

Die Informationen über die in der Schweiz empfohlenen Impfungen sind im Schweizerischen Impfplan enthalten. Ziel ist ein optimaler Impfschutz jeder Einzelperson und der Bevölkerung insgesamt.

Eidgenössische Kommission für Impffragen (EKIF)

Die EKIF berät den Bundesrat, das Eidgenössische Departement des lnnern und das Bundesamt für Gesundheit als konsultatives Organ in allen Belangen, die im Zusammenhang mit lmpffragen stehen. Die EKIF ist von der Industrie unabhängig.

Richtlinien und Empfehlungen zu Impfungen und Prophylaxe

Hier finden Sie Richtlinien und Empfehlungen zu allen empfohlenen Impfungen sowie weiteren prophylaktischen Massnahmen.

Letzte Änderung 27.02.2017

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Kontakt

Bundesamt für Gesundheit BAG
Abteilung Übertragbare Krankheiten
Sektion Impfempfehlungen und Bekämpfungsmassnahmen
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