Antibiotikaresistenzen

Bakterien können sich so anpassen, dass Antibiotika nicht mehr wirken. Resistent werden somit nicht Menschen, sondern Bakterien. Solche Bakterien können eine Behandlung verlängern oder sogar verhindern.

Antibiotika sind eine wichtige Waffe im Kampf gegen viele bakterielle Infektionskrankheiten. Ärztinnen und Ärzte können damit nicht nur  die häufigsten Infekte behandeln (etwa Blutvergiftungen oder Lungenentzündungen), sondern auch Menschen schützen, deren  Immunsystem aufgrund von chronischen Erkrankungen, Chemotherapien (Behandlungen gegen eine Krebserkrankung) oder  chirurgischen Eingriffen geschwächt ist.

Mit Antibiotikaresistenz wird die Fähigkeit einiger Bakterien bezeichnet, sich anzupassen und der Wirkung von Antibiotika zu widerstehen.  Resistent werden also nicht die Personen, sondern Bakterien. Resistente Bakterien können sich vermehren und sich von einer Person  auf andere übertragen. Solche Krankheitserreger können die Behandlung einer Infektion erschweren, verlängern oder im schlimmsten  Fall sogar verunmöglichen.

Weiterführende Themen

Strategie Antibiotikaresistenzen Bereich Mensch

So viel wie nötig, so wenig wie möglich – Antibiotika als lebensrettende Medikamente sollen für den Mensch und das Tier langfristig erhalten bleiben.

Antibiotikaresistente Bakterien

Bakterien, deren Resistenzentwicklung gegen Antibiotika eine vorhandene oder potentielle Bedrohung der öffentlichen Gesundheit darstellen, werden sorgfältig überwacht.

Letzte Änderung 09.05.2018

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