Sucht

Sucht und Abhängigkeit bergen Risiken für das Individuum und die Gesellschaft. Das BAG will deshalb mit verschiedenen Massnahmen die Eigenverantwortung stärken und die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung verbessern. Hier erfahren Sie alles über Alkohol, Tabak, Cannabis, weitere Drogen, Medikamentenmissbrauch und Verhaltenssüchte. Zudem informieren wir Sie über Suchtprävention, Regulierungen im Suchtbereich, Schadensminderung, Beratung und Therapien.

Tabak

Rauchen ist das grösste vermeidbare Gesundheitsrisiko in den westlichen Industrienationen. In der Schweiz sterben pro Jahr 9500 Personen an den Folgen des Tabakkonsums. Für die Allgemeinheit entstehen Kosten in Milliardenhöhe.

Alkohol

Die meisten Menschen in der Schweiz trinken Alkohol in unproblematischer Weise. Jede fünfte Person übertreibt es aber - gelegentlich oder immer wieder. Und beeinträchtigt damit sowohl die Gesundheit wie auch das Umfeld.

Cannabis

Seit 1951 ist Cannabis als verbotenes Betäubungsmittel klassifiziert. Je nach Häufigkeit und Menge, die konsumiert wird, kann Cannabis die Gesundheit insbesondere von jungen Menschen gefährden.

Medikamentenmissbrauch

Vom Arzt verschriebene psychoaktive Schmerz-, Schlaf- und Beruhigungsmittel haben eine grosse Bedeutung in der medizinische Behandlung, falsch angewendet können sie aber auch eine Abhängigkeit zur Folge haben.

Verhaltenssüchte

Verhaltensabhängigkeiten sind zwar kein neues Phänomen, aber das Bewusstsein für die gesundheitlichen Folgen und die damit verbundenen Sozialkosten kam erst in jüngerer Zeit auf.

Suchtprävention

Suchtprävention hat zum Ziel, die Entwicklung einer Abhängigkeit zu verhindern bzw. möglichst früh zu stoppen. Darunter werden Massnahmen zur Gesundheitsförderung, Prävention sowie Früherkennung und Frühintervention verstanden.

Regulierungen im Suchtbereich

Gesetzliche Rahmenbedingungen in Bezug auf Alkohol, Tabak oder Geldspiele dienen dem Schutz der Gesundheit der Menschen. Der unbefugte Umgang mit Betäubungsmitteln ist strafbar und sie dürfen nur nur mit Ausnahmegenehmigungen produziert oder gehandelt werden.

Suchtberatung und -therapie

Beratung und Therapie richten sich an Menschen mit Risikokonsum oder an Abhängige sowie an Angehörige. Die Therapie unterstützt die Menschen darin, einen kontrollierten Umgang mit der Sucht zu finden oder ganz auszusteigen.

Gesundheitsförderung und Prävention von nichtübertragbaren Krankheiten

Ein Viertel der Schweizer Bevölkerung leidet an einer nichtübertragbaren Krankheit wie beispielsweise Krebs oder Diabetes. Ein gesunder Lebensstil und die Kenntnisse darüber können solche Krankheiten vermindern oder gar verhindern.

Nationale Strategie Sucht

Suchtpolitik ist ein dynamisches Feld, das sich ständig neuen Herausforderungen stellen muss, etwa veränderten Verhaltensmustern und Konsumtrends.