Förderung der psychischen Gesundheit

Der Bund hat den Auftrag, die psychische Gesundheit in der Schweiz zu fördern und die Vorbeugung und Früherkennung psychischer Erkrankungen zu verbessern.

Der Bund hat den Auftrag, die psychische Gesundheit in der Schweiz zu fördern und die Vorbeugung und Früherkennung psychischer Erkrankungen zu verbessern.

Was bedeutet psychische Gesundheit?

Psychisch gesund fühlt sich eine Person, wenn sie ihre intellektuellen und emotionalen Fähigkeiten ausschöpfen, ihre alltäglichen Lebensbelastungen bewältigen, produktiv arbeiten und in der Gesellschaft einen Beitrag leisten kann.
Die psychische Gesundheit wird von einer Vielzahl von Faktoren geprägt, die von der Persönlichkeit eines Menschen, seiner genetischen Veranlagung bis zu seinem Umfeld reichen – jeder Mensch ist anders.

Hohe Komplexität

Psychische Erkrankungen kommen in allen Gesellschafts- und Altersgruppen vor. Es ist deswegen umso komplexer, alle Betroffenen mit Programmen und Massnahmen zu erreichen. Von Gemeinden über Kantone bis zu nichtstaatlichen Organisationen sind zudem bereits zahlreiche Akteure in diesem Bereich tätig.

Postulatsbericht und Dialogbericht

2016 hat der Bundesrat den Bericht «Beabsichtigte Massnahmen psychische Gesundheit in der Schweiz» verabschiedet. Darin werden acht Massnahmen in vier Handlungsfeldern festgelegt, mit denen die psychische Gesundheit in der Schweiz verbessert werden soll. Die Handlungsfelder werden im ebenfalls 2016 verabschiedeten Bericht «Psychische Gesundheit in der Schweiz. Bestandsaufnahme und Handlungsfelder» ausführlich dargelegt. Darin wird auch der zukünftige Bedarf an Koordination, strukturellen Anpassungen, Monitoring- und Evaluationsmassnahmen und Projekten im Bereich Psychische Gesundheit aufgezeigt.


Vier Handlungsfelder

Die psychische Gesundheit in der Schweiz soll mit Massnahmen in vier Handlungsfeldern verbessert werden. Sie werden koordiniert mit der NCD-Strategie des Bundes und im Rahmen der Kantonalen Aktionsprogramme KAP gemeinsam mit der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz umgesetzt:

  • Sensibilisierung, Entstigmatisierung und Information
  • Umsetzung von Aktivitäten in den Bereichen Gesundheitsförderung, Prävention und Früherkennung
  • Advocacy und Wissensgrundlagen
  • Strukturen und Ressourcen

Weiterführende Themen

Gesundheitsversorgung psychisch erkrankter Personen

Am 16. November 2016 hat der Bundesrat den Bericht «Beabsich-tigte Massnahmen psychische Gesundheit in der Schweiz» in Erfül-lung des Postulats 13.3370 der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerats verabschiedet.

Letzte Änderung 29.07.2020

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Kontakt

Bundesamt für Gesundheit BAG
Abteilung Gesundheitsstrategien
Sektion Nationale Gesundheitspolitik
Schwarzenburgstrasse 157
3003 Bern
Schweiz
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