Eidgenössische Kommission für Fragen zu Sucht und Prävention nichtübertragbarer Krankheiten – Newsletter Sucht Nr. 8 – Sonderausgabe EKSN

Newsletter Nationale Strategie Sucht

Liebe Leserin, lieber Leser

Aus drei Kommissionen wird eine: Statt den bisherigen eidgenössischen Kommissionen für Alkoholfragen (EKAL), für Tabakprävention (EKTP) und für Suchtfragen (EKSF) gibt es 2020 noch eine Kommission. Sie trägt den Namen «Eidgenössische Kommission für Fragen zu Sucht und Prävention nichtübertragbarer Krankheiten» (EKSN).

Die neue Kommission bietet Chancen: Einerseits wird sie Fragen zu Sucht und  zu Risikofaktoren für nichtübertragbare Krankheiten übergreifend bearbeiten und sich grundsätzlichen Themen der Suchtpolitik annehmen. Diese übergreifende Herangehensweise entspricht den Nationalen Strategien Sucht und Prävention nichtübertragbarer Krankheiten. Andererseits versammelt die EKSN Expertinnen und Experten, die fundiertes Wissen in ihrem Fachgebiet mitbringen. Mit diesem spezifischen Fachwissen kann die Kommission den Bundesrat und die Bundesverwaltung kompetent beraten.

Die Zusammenlegung führt zu mehr Gewicht der Kommission. Die Kommission ist breiter aufgestellt und kann sich zu aktuellen Themen und politischen Fragen prägnant positionieren.

Die EKSN und der Präsident werden bei der Ausübung ihrer vielfältigen Aufgaben von einem wissenschaftlichen Sekretariat unterstützt. Dieses besteht aus wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Sachbearbeiterinnen und ist dem BAG, genauer der Abteilung Prävention nichtübertragbarer Krankheiten, zugeteilt.

Als Leiterin des wissenschaftlichen Sekretariats freue ich mich darauf, den Präsidenten Matthias Weishaupt und die Kommission im nun kommenden Prozess des Kennenlernens, Zusammenfindens und Positionierens zu begleiten. Ich bin gespannt auf inspirierende Diskussionen und auf das engagierte Zusammenwirken der Mitglieder.

Mirjam Weber

 

 

 

 

Herzliche Grüsse

Mirjam Weber, Leitung des wissenschaftlichen Sekretariats der EKSN


Wer ist in der neuen Kommission vertreten?

Die EKSN besteht aus 20 Mitgliedern. Das Präsidium hat Matthias Weishaupt inne. Er war von 2006 bis 2019 Regierungsrat des Kantons Appenzell Ausserrhoden und leitete das Departement Gesundheit und Soziales. Auf die Frage, was die Motivation für sein künftiges Engagement in der EKSN sei, antwortete er:

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Matthias Weishaupt

«Fragen zu Sucht und nichtübertragbaren Krankheiten sind Kernthemen der Gesundheitsversorgung. Es gilt Antworten zu finden, die sowohl fachlich überzeugen als auch in unterschiedlichsten gesellschaftspolitischen Spannungsfeldern bestehen können. Ich freue mich darauf, zusammen mit ausgewiesenen Fachpersonen diese anspruchsvolle Arbeit zu leisten.»

Acht Mitglieder waren in den bisherigen Kommissionen aktiv, die restlichen Mitglieder wurden neu rekrutiert. Vertreten sind Expertinnen und Experten aus Gesundheitsförderung und Prävention, Sozialwissenschaften und Medizin, aus Suchthilfe und -therapie, Justiz und Vollzug sowie für gesundheitliche Chancengleichheit und Gesundheitskommunikation.


Website der neuen Kommission

Zukünftig publiziert die EKSN ihre Stellungnahmen, Medienmitteilungen und Publikationen auf ihrer Website. Ab Januar 2020 werden auch alle Unterlagen der bisherigen Kommissionen auf dieser Website zu finden sein.

Zur Website der EKSN

Letzte Änderung 26.11.2020

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Kontakt

Bundesamt für Gesundheit BAG
Abteilung Prävention nichtübertragbarer Krankheiten
Schwarzenburgstrasse 157
3003 Bern
Schweiz
Tel. +41 58 463 88 24
E-Mail

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