Handlungsfeld Verhütung & Bekämpfung (VB)

Geeignete Präventionsmassnahmen und Unterstützungsangebote sollen dazu beitragen, das Globalziel der Strategie NOSO zu erreichen. Die diversen Akteure und betroffene Personen sollen über die Problematik von healthcare-assoziierten Infektionen (HAI) Bescheid wissen, sie ernst nehmen und zur Umsetzung der Strategie NOSO beitragen.

Strategisches Ziel

Personal, Patientinnen und Patienten, Bewohnerinnen und Bewohner sowie Besuchende von Spitälern und Pflegeheimen kennen das Problem der healthcare-assoziierten Infektionen (HAI) und deren Folgen für die persönliche und die öffentliche Gesundheit. Sie verstehen die zu treffenden Massnahmen und tragen zu deren Umsetzung bei. Das Impfen wird in Spitälern und Pflegeheimen gefördert.

Schlüsselmassnahmen

Verhütung und Bekämpfung optimieren und weiterentwickeln (VB-1)

Die Gesundheitseinrichtungen setzen die Empfehlungen und die daraus abgeleiteten nationalen Standards und Richtlinien zur Verhütung und Bekämpfung von HAI laufend in die Praxis um.

Öffentlichkeit sensibilisieren und direkt Betroffene in die Infektions-prävention einbeziehen (VB-2)

Dies erfolgt in angemessener Form auf verschiedenen Ebenen. Angesprochen sind Entscheidungsträgerinnen und -träger auf institutioneller, kantonaler und nationaler Ebene, ebenso die Öffentlichkeit. Patientinnen und Patienten, Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen und Besuchende werden in die Infektionsprävention einbezogen.  

Lern- und Dialogkultur in Spitälern und Pflegeheimen fördern (VB-3)

In jeder Gesundheitseinrichtung wird die Infektionsprävention integraler Bestandteil der Unternehmenskultur und des Qualitätsmanagements. Wenn es möglich ist, über Fehler und Zwischenfälle zu berichten, ohne Sanktionen befürchten zu müssen, trägt dies zum konstruktiven Dialog und somit zur Weiterentwicklung der Institution bei.

Impfprävention in Spitälern und Pflegeheimen fördern (VB-4)

Gesundheitseinrichtungen motivieren ihre Mitarbeitenden, sich gegen verhütbare Infektionskrankheiten impfen, und ihren Impfstatus regelässig prüfen zu lassen. Sie machen auch andere Personen, die sich in Spitälern und Pflegeheimen vorübergehend oder längerfristig aufhalten, vermehrt auf den Nutzen der Impfprävention aufmerksam.

Umsetzungsbeispiele

Letzte Änderung 31.10.2019

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Kontakt

Bundesamt für Gesundheit BAG
Abteilung Übertragbare Krankheiten
Sektion Infektionskontrolle und Impfprogramme
Schwarzenburgstrasse 157
3003 Bern
Schweiz
Tel. +41 58 463 87 06
E-Mail

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