Newsletter «In den Kantonen» - September 2018

Liebe Leserin, lieber Leser

Ein kantonsübergreifender Erfahrungs- und Wissensaustausch für die kantonalen Beauftragten sowie für weitere Akteure im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention entspricht einem Bedürfnis. Deshalb werden auch im Rahmen der Nationalen Strategien Prävention Nichtübertragbarer Krankheiten (NCD) und Sucht weiterhin kantonale Austauschtreffen stattfinden.

Das Ziel dieser Veranstaltungen ist es, die Fachleute bezüglich ihrer Aktivitäten untereinander zu vernetzen, ihnen interessante neue Erkenntnisse aus der Forschung, aber auch erfolgreiche Projekte aus anderen Kantonen zu präsentieren. Die Teilnehmenden können sich über ihre Tätigkeiten austauschen und diese optimieren. Sie erhalten ein besseres Wissen und Verständnis über aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze in den Bereichen der Gesundheitsförderung, Prävention und Sucht. Die Themen werden unter Einbezug der kantonalen Zuständigen durch die Trägerschaft (bestehend aus der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und –direktoren, Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz, Eidgenössischen Zollverwaltung und dem Bundesamt für Gesundheit) festgelegt.

Das erste kantonale Austauschtreffen der Deutschschweiz (KAD) behandelt das Thema «Psychische Gesundheit und Sucht». Es findet am 18. Oktober 2018 in Zürich statt. Das Treffen wird den Zusammenhang zwischen psychischen Krankheiten und Sucht präsentieren. Weiter wird es anhand von Praxisbeispielen und Diskussionen aufzeigen, wie strukturelle Voraussetzungen für eine optimale Verzahnung der Bereiche psychische Gesundheit und Sucht aussehen sollten. Mehr Informationen zur Veranstaltung sind im Newsletter zu finden.

Für Anregungen und Fragen zum Newsletter können Sie sich jederzeit bei uns melden. Gerne dürfen Sie diesen Link auch an weitere interessierte Personen weiterleiten, die sich anmelden möchten.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre!

Petra Bäriswyl

 

 

Herzliche Grüsse

Petra Baeriswyl
Co-Leiterin Sektion Gesundheitsförderung und Prävention


Rubriken

Bund

NCD und Sucht

Kosten von nicht-übertragbaren Erkrankungen

Ein interdisziplinäres Forschungsteam ermittelte erstmals die Krankheitskosten von nichtübertragbaren Erkrankungen der Schweizer Bevölkerung.  Auf Platz 1 der teuersten Leiden rangieren die Herz-Kreislauf-Erkrankungen gefolgt von muskuloskelettalen Erkrankungen wie Arthrose, Rheuma und Rückenschmerzen. Rang 3 belegen psychische Erkrankungen wie Depressionen mit fast 10,6 Prozent der Gesamtkosten.

Weitere Informationen

Zur Studie

Strategie 2019-2024 von Gesundheitsförderung Schweiz

Die neue Strategie von Gesundheitsförderung Schweiz beinhaltet auch eine Ausweitung des Tätigkeitsbereichs: Auf Basis der NCD-Strategie des Bundesamts für Gesundheit BAG fördert Gesundheitsförderung Schweiz in Zusammenarbeit mit dem BAG die Prävention in der Gesundheitsversorgung.

Weitere Informationen

 Zur Strategie


Sucht: Illegale Drogen

Cannabispolitik: Vernehmlassung zum «Experimentierartikel» gestartet

Der Bundesrat hat am 4. Juli das Vernehmlassungsverfahren über die Schaffung eines «Experimentierartikels» im Betäubungsmittelgesetz eröffnet. Der «Experimentierartikel» soll es Gemeinden ermöglichen, in einem definierten, wissenschaftlich begleiteten Rahmen Pilotversuche zum legalen Cannabisverkauf durchzuführen. Die Vernehmlassung dauert bis zum 25. Oktober 2018.

Zur Vernehmlassung

Medienmitteilung des Bundesrates


Sucht ohne Substanz

Das Geldspielgesetz wurde angenommen: nun geht es an die Umsetzung

Das Geldspielgesetz wurde im Juni klar vom Volk angenommen. Die Verordnung, welche die Artikel des Gesetzes präzisiert, liegt auf den Schreibtischen der Bundesverwaltung. Ab 2019 sind die Kantone und Suchtverbände mit einer neuen Ausgangslage konfrontiert.


Bewegung

«Schule bewegt» als Online-Plattform neu lanciert

Im Sommer 2017 übernahm Swiss Olympic das Bewegungsförderungsprogramm «Schule bewegt» vom Bundesamt für Sport. Auf das Schuljahr 2018/2019 wurde das Programm inhaltlich und optisch weiterentwickelt. «Schule bewegt» ist neu eine Online-Plattform mit Informationen zu neuen, vielfältigen Bewegungsübungen.


Alkohol

Neue Empfehlungen der EKAL

Die Eidgenössische Kommission für Alkoholfragen (EKAL) hat ihre Orientierungshilfe zum Alkoholkonsum auf höchstens zwei Standardgetränke für Männer und höchstens eines für Frauen pro Tag nach unten korrigiert. Zudem sollten jede Woche mehrere alkoholfreie Tage eingeschaltet werden. Die EKAL hat ausserdem beschlossen, die Begrifflichkeiten in Bezug auf die verschiedenen Konsumarten von Alkohol zu klären, um eine einheitliche Kommunikation zu gewährleisten.

Orientierungshilfe zum Alkoholkonsum 2018. Die Empfehlungen zur Kommunikation können per Mail an info@ekal-cfal.admin.ch angefordert werden.


Alkohol-Testkäufe: Knapp ein Drittel der Verkaufsstellen hält sich nicht an Vorschriften

Im vergangenen Jahr sind schweizweit in rund 29 Prozent aller Fälle alkoholische Getränke verkauft worden, obwohl die Testkäuferinnen und Testkäufer die gesetzliche Alterslimite dafür nicht erfüllten. Dies entspricht einer Abnahme von drei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dies zeigen aktuelle Zahlen der Eidgenössischen Zollverwaltung EZV. Dieser Rückgang dürfte in erster Linie auf die veränderte Zusammensetzung der Testkäufe zurückzuführen sein.

Medienmitteilung der EZV
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Via Sicura: Verzögerte Umsetzung

Der Druck des Parlaments für eine Abschwächung des Pakets Via Sicura bleibt bestehen. Mittels einer Motion fordert die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Ständerates unter anderem die Aufhebung der Alkoholwegfahrsperre und einen Gesetzesentwurf zu punktuellen Anpassungen der Via Sicura-Massnahmen. Dadurch wird die Realisierung beschlossener Massnahmen wie die obligatorische Nachschulung verschoben.

Zur Motion.
Weitere Informationen zu Via Sicura
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Betriebliche Gesundheitsförderung

Faktenblatt zu psychischer Gesundheit bei Jugendlichen im betrieblichen Umfeld

Im Rahmen des Projektes «Friendly Work Space Apprentice» hat Gesundheitsförderung Schweiz das Faktenblatt 29 «Companion – Psychische Gesundheit bei Jugendlichen im betrieblichen Umfeld: Ergebnisse aus Pilotphase II» veröffentlicht.

Weitere Informationen
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Kantone

NCD

Darmkrebsvorsorge in den Kantonen Jura und Neuchâtel

Die Kantone Jura und Neuenburg lancieren ein gemeinsam organisiertes Darmkrebs-Früherkennungsprogramm, nachdem sie diese Krankheit als eine Priorität der öffentlichen Gesundheit identifiziert haben. In beiden Kantonen lebende Frauen und Männer im Alter von 50 bis 69 Jahren werden in Kürze ein Einladungsschreiben zur Teilnahme an diesem Screening erhalten. Koordiniert wird das System von der Association for Cancer Screening BEJUNE.


Sucht: Illegale Drogen

Basler FDP verlangt vollständige Drogenlegalisierung

Am 20. August 2018 trafen sich die Mitglieder der FDP Basel-Stadt, um ihr neues Parteiprogramm zu entwerfen. Nach einer kontroversen Debatte stimmten die Freisinnigen für die vollständige Legalisierung aller Drogen, um den Schwarzmarkt auszutrocknen.

Beitrag vom 22.08.2018 im SRF.


Sucht ohne Substanz

«Informier dich, wenn das Spiel mit dir spielt»

16 Deutschschweizer Kantone lancieren eine Kampagne zur Sensibilisierung für Spielsucht bei Sportwetten. Im Fokus steht der Fussball, wo am meisten gewettet wird. Mit Köbi Kuhn und der Unterstützung diverser Fussballclubs wird ein breites Publikum für die Gefahren eines problematischen Wettverhaltens sensibilisiert.

Erstes stationäres Angebot für Verhaltenssüchte

An den Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel können sogenannt Verhaltenssüchtige seit Anfang Juli auch stationär behandelt werden. Es ist das erste Angebot dieser Art in der Schweiz.

Weitere Informationen
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Bewegung

«rundum stark» – Selbstwirksamkeit im Kindergarten fördern

Was brauchen Kinder, damit sie ihre alltäglichen Lebensanforderungen bewältigen und gesund bleiben können? Der Schwerpunkt des neuen, von RADIX entwickelten Kindergarten-Moduls «rundum stark» liegt in der praxisorientierten Prozessbegleitung der Lehrpersonen.

Weitere Informationen
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Tabak

Kanton Freiburg verstärkt Anstrengungen in der Tabakprävention

Der Kanton Fribourg zieht eine positive Bilanz der Massnahmen, die er seit 2009 in der Bekämpfung des Tabakkonsums umsetzt. Er präsentiert sein kantonales Tabakpräventionsprogramm 2018-2021, in dem unter anderem die Entwicklung von Synergien für einen bereichsübergreifenden Präventionsansatz ein Ziel ist.

Weitere Informationen
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Tabakprävention und die neue Freiburger Direktive

Der Freiburger Staatsrat verabschiedete am 18. Juni 2018 eine neue «Richtlinie über den Konsum von E-Zigaretten und Tabakprodukten zum Erhitzen sowie anderer Produkte, die für Dritte potenziell schädliche luftverunreinigende Schadstoffe freisetzen, durch das Staatspersonal». Diese Richtlinie wurde von der Personalabteilung mit der Generaldirektion Gesundheit (DSAS) ausgearbeitet. Der Staatsrat lässt sich davon inspirieren, Fragen der Parlamentsabgeordneten Solange Berset (PS) zum gleichen Thema zu beantworten.

Stellungnahme des Staatsrats zu Solange Berset "Neues Tabakerzeugnis"
Unterlagen zur Richtlinie vom 18. Juni 2018 über Elektrozigaretten
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Der Kanton Jura führt sein zweites Präventionsprogramm gegen das Rauchen durch

«Nichtraucher zu sein, wird zur Normalität und die Folgen des Rauchens für die öffentliche Gesundheit werden reduziert.» So sieht die Vision des zweiten kantonalen Tabakpräventionsprogramms 2018-2021 des Kantons Jura aus. Die Umsetzung erfolgt durch CIPRET Jura (Foundation O2) im Auftrag des Public Health Departement.
Link zum Raucherpräventionsprogramm des Kantons Jura


Kampf gegen E-Zigaretten

Aufgrund einer Gesetzeslücke dürfen Jugendliche unter 16 Jahren in der Schweiz E-Zigaretten legal kaufen. In den Kantonen Bern und Zürich wird mittels Motionen versucht zu erreichen, dass E-Zigaretten und alle tabakhaltigen Produkte den gleichen rechtlichen Vorgaben wie herkömmliche Raucherwaren unterliegen. Im Kanton Wallis wurde die entsprechende Motion an den Regierungsrat überwiesen.

Kanton Bern
Zeitungsartikel im «Der Bund» vom 9. September 2018

Kanton Zürich

Kanton Wallis


Psychische Gesundheit

Schule handelt: Pilotprojekt erfolgreich – Angebot wird erweitert

Mit dem Angebot «Schule handelt – Stressprävention am Arbeitsort» verbessern Schulen nachhaltig die psychische Gesundheit ihrer Angestellten. Aufgrund der positiven Evaluationsergebnisse des Pilotprojektes (2014–2017) bieten RADIX und Gesundheitsförderung Schweiz das Angebot nun allen Schulen in der Deutschschweiz an. Sämtliche Informationen dazu finden Sie in der neuen Broschüre «Schule handelt – Stressprävention am Arbeitsort».

Weitere Informationen
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In den Kantonen Neuenburg und Wallis wird im Rahmen des Pilotprojekts «L’école en action: prévention du stress au travail» das Angebot auf die spezifischen Bedürfnisse in der Romandie angepasst. Das Pilotprojekt wird in den zwei Kantonen Neuenburg und Wallis mit mehreren Schulen durchgeführt.

Weitere Informationen
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Berner Gesundheit veröffentlicht neuen Film über psychische Gesundheit

Berner Gesundheit hat in Zusammenarbeit mit Menschen mit Migrationshintergrund und Fachkräften einen Film über Möglichkeiten zur Verbesserung der psychischen Gesundheit produziert. Es bietet Vorschläge, die täglich einfach umzusetzen sind, um die psychische Gesundheit zu stärken. Der Film ist in sieben Sprachen auf YouTube zu sehen.

Weitere Informationen auf der Website von Berner Gesundheit.
   


Betriebliche Gesundheit

ready4life: Berufslernende werden für die Zukunft gerüstet

ready4life ist ein Gesundheitsförderungsprojekt der Lungenliga für Berufslernende. Mit einem SMS-Coaching-Programm werden die Lebenskompetenzen wie Selbst- und Sozialkompetenz sowie die Widerstandsfähigkeit gegenüber Konsum von Tabak und Alkohol gestärkt. Das Projekt ist im August 2018 gestartet.

Weitere Informationen.


Städte

Bewegung

Décrochons la lune: Bewegungskampagne des Kantons Waadt

Verschiedene Städte, Institutionen und andere Partner haben sich zusammengeschlossen, um die Menschen zu mehr Bewegung zu animieren. Ziel ist, im Zeitraum zwischen dem 27. August 2018 und dem 28. Oktober 2019 die Distanz zwischen Erde und Mond, 38'000 km, zurückzulegen.

Weitere Informationen.


Netzwerke

NCD und Sucht

Infodrog mit neuer Publikation zur Selbsthilfe

Mit dem Ansatz der Förderung des Selbstmanagements in der NCD-Strategie 2017-2024 werden die verschiedenen Formen der Selbsthilfe in der Gesundheitsversorgung zukünftig einen wichtigeren Platz einnehmen. Infodrog, die Schweizerische Koordinations- und Fachstelle Sucht, hat ein Dokument veröffentlicht, das sich mit der Kooperation zwischen Selbsthilfe und Suchthilfe auseinandersetzt. Die Publikation beleuchtet die verschiedenen Formen der Selbsthilfe und zeigt Beispiele guter Praxis auf. Angebote und Organisationen der Selbsthilfe in der Schweiz werden vorgestellt und als Bestandteile eines diversifizierten Suchthilfeangebotes beschrieben. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Online-Selbsthilfe, auf junge Menschen und auf Angehörige gelegt.

Die Publikation richtet sich an Fachpersonen der Suchthilfe, der Selbsthilfe und der Regelversorgung sowie an alle, die sich für das Thema interessieren.


Gesundheitsförderung in den Schulen

Für eine «gesunde» Lehrplaneinführung 21

Die Beratungsstelle Gesundheitsbildung und Prävention der Pädagogischen Hochschule für den Bildungsraum Nordwestschweiz hat ein Dossier erstellt. Dieses wirft Schlaglichter auf Chancen und Risiken, die die Lehrplaneinführung für die Gesundheit von SchülerInnen, Lehrpersonen und Schulleitungen mit sich bringt.


International

Sucht: Illegale Drogen

Kanada vor der Cannabis-Legalisierung

Am 17. Oktober 2018 beginnt in Kanada der legale Verkauf von Cannabis. Der Staat verspricht sich Steuereinnahmen, Unternehmen hohe Gewinne. Gleichzeitig werden die Weichen für den internationalen Wettbewerb gestellt.

NZZ-Artikel vom 20. Juni
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Uruguay: Ein Jahr nach der Legalisierung von Cannabis

2013 sorgte Uruguay weltweit für Aufsehen, als das Land entschied, Cannabis weitgehend zu legalisieren. Inzwischen darf jeder nach einer Registrierung die Pflanze anbauen – entweder zu Hause oder gemeinschaftlich in einem der mehr als 100 sogenannten «Cannabis-Clubs».  Vor einem Jahr startete in einigen Apotheken des Landes zudem der öffentliche Verkauf der Droge. Wie hat die Legalisierung das Land verändert?

Artikel vom 28.8.2018 der Tageszeitung Bund.


Kofi Annans Vermächtnis für die Menschenrechte

Der ehemalige UNO-Generalsekretär Kofi Annan starb am 18. August 2018 in Bern. Als leidenschaftlicher Friedensstifter und Verteidiger der Menschenrechte und der menschlichen Würde in der Drogenpolitik engagierte er sich für die The Global Commission on Drug Policy unter der Leitung der ehemaligen Bundesrätin Ruth Dreifuss.

Nachruf
der «The Global Commission on Drug Policy».


Kinder und Jugend

Plattform «kindergesundheit-info» mit Informations- und Praxis-Materialien

Die deutsche Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stellt mit der Website «kindergesundheit-info» eine Informationsplattform bereit mit Informationsmaterialien, Empfehlungen und Grundlagen für Fachkräfte, die mit Kindern zusammenarbeiten, sowie für Eltern. Auf der Plattform finden sich Empfehlungen und grundlegende Informationen zu verschiedenen Themen wie «Ernährung», «Schlaf» oder «Spielen». Speziell für Fachkräfte bietet die Plattform zudem Informationen sowie praxisnahe Materialien dazu, wie die Gesundheit kleiner Kinder z.B. im Kita-Alltag gefördert werden kann.

Weitere Informationen
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Tabak

Schockbilder auf Zigarettenpackungen wirken

Eine Studie der deutschen Krankenkasse DAK-Gesundheit zeigt, dass die Schockbilder bei Jugendlichen eine präventive Wirkung entfalten.  Insgesamt 7000 SchülerInnen der 5.-10. Klasse wurden die Ekelfotos vorgelegt und sie wurden nach ihren Einstellungen und Emotionen befragt. Die Bilder riefen Ekel und Ängste hervor und verstärkten negative Einstellungen. Allerdings reagierten nichtrauchende Jugendliche stärker als rauchende Jugendliche.

Zur Studie
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Australien: Eine Packung Zigaretten kostet bald knapp 18.85 Franken

Menschen in Australien müssen künftig deutlich mehr für Zigaretten zahlen, weitere Preiserhöhungen für die kommenden Jahre sind bereits geplant. Der Staat will seine Bürger vom Rauchen abhalten - und Milliarden einnehmen.

Artikel vom 31.8.18 auf Spiegel Online
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Die erste Zigarette mit elf

Tatsächlich beginnen insgesamt immer weniger junge Menschen mit dem Rauchen. Aber jene, die doch zu den Zigaretten greifen, sind heute deutlich jünger als noch vor ein paar Jahren. In der Altersgruppe der Elf- bis 15-Jährigen hat die Anzahl der Raucher in vielen Regionen Europas sogar zugenommen.

Artikel vom 23. August 2018 der Süddeutschen Zeitung
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Rauchfreie Parks in Paris

In Paris ist in sechs Parks das Rauchen zurzeit untersagt. Das Rauchverbot ist als Pilotversuch auf vier Monate angelegt. Bereits bisher existiert in Paris ein Rauchverbot auf sämtlichen Spielplätzen.

Artikel vom 17. Juli 2018 auf Spiegel Online.


Agenda

NCD und Sucht

Nationale Tagung zur Selbsthilfe

Am 6. November 2018 findet in Biel die 2. Nationale Selbsthilfe-Tagung mit dem Thema « Gemeinschaftliche Selbsthilfe – zukunftsstark und nachhaltig! » statt. Anschliessend können die Teilnehmenden in Workshops verschiedene Aspekte der Selbsthilfe vertieft besprechen.


NCD

Nationale Gesundheitsförderungs-Konferenz 2019: Save the date!

Die Konferenz zum Thema «Städte und Gemeinden am Puls der Gesundheit» findet am 17. Januar 2019 in Bern statt. Gesundheitsförderung Schweiz organisiert sie zusammen mit der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und Gesundheitsdirektoren, dem Schweizerischen Gemeindeverband und dem Schweizerischen Städteverband. Das Programm ist ab September online.

Weitere Informationen
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Sucht

1. Kantonales Austauschtreffen Deutschschweiz (KAD), 18. Oktober 2018

Die Veranstaltung «Psychische Gesundheit und Sucht» bildet am 18. Oktober den Auftakt der neuen Veranstaltungsreihe «Kantonale Austauschtreffen Deutschschweiz» (KAD). Die Trägerschaft besteht aus dem Bundesamt für Gesundheit, der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und –direktoren, Gesundheitsförderung Schweiz und der Eidgenössischen Zollverwaltung.


6. Nationale Arkadis-Fachtagung, 7. November 2018

Die sechste nationale Arkadis-Fachtagung steht im Fokus von Sucht und kognitiver Beeinträchtigung. Die Tagung richtet sich an Fachpersonen aus dem Sozial-, Gesundheits- und Suchtbereich sowie an Führungskräfte entsprechender Institutionen.


13. atf-Fachtagung, 15. November 2018

Rund 500'000 Menschen in der Schweiz sind als Angehörige indirekt von Alkoholismus betroffen: Herausforderungen und Chancen in der Suchttherapie. Die diesjährige atf-Fachtagung zum Thema «Mitgefangen, mitgetragen?» findet am 15. November 2018 in der Welle 7 in Bern statt.


Sucht: Illegale Drogen

Weiterbildung zur internationalen Drogenpolitik

Das «The Graduate Institute» des Instituts für Internationale Studien und Entwicklung in Genf bietet vom 29. bis 31. Oktober 2018 einen Kurs über internationale Drogenpolitik an: Schwerpunkte des Kurses sind Drogenkontrolle, Menschenrechte und Gesundheit und Einbeziehung der Interessengruppen.


Betriebliche Gesundheitsförderung

Frühstückstreffen «Selbstorganisation versus Hierarchie – Ressourcenmessung mit FWS Job-Stress-Analysis»

Die von Gesundheitsförderung Schweiz organisierte Veranstaltungsreihe «Frühstückstreffen» findet regelmässig in verschiedenen Städten der Schweiz statt und präsentiert Anwendungsbeispiele, die zeigen, wie systematisches BGM erfolgreich umgesetzt werden kann. Das nächste Treffen findet am 27. September in Bern statt.

Weitere Informationen.


Prävention in der Grundversorgung

PGV-Förderrunde 2019

Gesundheitsförderung Schweiz und das Bundesamt für Gesundheit rufen zur Projekteingabe auf: Am 19. November 2018 beginnt der Call for Proposals der Projektförderung Prävention in der Gesundheitsversorgung (PGV) für die Förderrunde 2019. Ab dann können wieder Projektskizzen online eingereicht werden. Am 15. März 2019 ist der Eingabeschluss. Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Projekteingabe finden Sie hier.


Aus der Forschung

NCD und Sucht

Referenzrahmen Selbstmanagement-Förderung ist online

Das BAG will das Selbstmanagement von chronisch Kranken und Suchtkranken und ihren Angehörigen fördern. In einem Kooperationsprojekt mit GELIKO wurde ein Referenzrahmen zur Selbstmanagement-Förderung als Grundlagendokument erstellt. Dadurch soll u.a. auch ein gemeinsames konzeptionelles Verständnis unter den Akteuren gefördert werden. Dieser Referenzrahmen ist nun in den drei Landessprachen elektronisch verfügbar.
Weitere Informationen.


NCD

Bericht der WHO zur globalen NCD-Lage

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) legt in ihrem Bericht vom Juni mittels Statistiken, Erkenntnissen und Erfahrungen Massnahmen dar, die erforderlich sind, um wirksamer gegen die wachsende Bedrohung durch nicht übertragbare Krankheiten zu kämpfen.

Weitere Informationen.


Mögliche Früherkennung von Demenzkrankheiten

Forschende der Universität Basel und des Universitätsspitals Basel haben einen Stoff entdeckt, der als Biomarker die Früherkennung neurodegenerativer Krankheiten wie Alzheimer oder Parkinson unterstützen könnte.

Weitere Informationen.


Sucht: Illegale Drogen

Cannabinoide in der Medizin

Wann wird Cannabis in der Medizin eingesetzt, welche Präparate gibt es, wie müssen sie dosiert werden, und wie verläuft das Bewilligungsverfahren? Antworten auf diese und zahlreiche andere praxisrelevante Fragen gibt das Forum Suchtmedizin Ostschweiz (fosumos) in seinem neuen Themendossier «Cannabinoide in der Medizin».

Drogenmarkt: Verschiedene Stimulanzien unter der Lupe

Seit 2016 wird im Kanton Waadt eine interdisziplinäre Studienreihe zum Betäubungsmittelmarkt durchgeführt. In der jüngsten Studie waren Kokain und andere Stimulanzien im Fokus. Dabei zeigte sich, dass der Kokainmarkt der grösste ist, und dass die Stimulanzienmärkte unterschiedlich aufgebaut sind.


Sucht ohne Substanz

Computerspielsucht wird als Krankheit anerkannt (27.07.2018)

Ist exzessives Computerspielen eine Krankheit? Oder wird das Gamen vorschnell pathologisiert? Auch die Fachwelt ist sich uneins. Die Weltgesundheitsorganisation hat sich entschieden und hat Computerspielsucht offiziell als Krankheit anerkannt.

Artikel vom 27.07.2018 auf drugcom.de
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Alkohol

Selbst das eine Bierchen ist schon ungesund

Eine Studie, die Daten von 28 Millionen Menschen nutzt, zeigt: Alkohol schadet ab dem ersten Tropfen. Und ist weltweit für noch mehr Tote verantwortlich als gedacht. Damit widerspricht die Studie der bisherigen Meinung, dass ein Glas Alkohol pro Tag gesundheitsförderlich sein soll. Zwar gelte weiterhin, dass ein oder zwei alkoholische Getränke pro Tag die Wahrscheinlichkeit verringerten, an gewissen Herzkrankheiten zu sterben. Allerdings wiege das weniger schwer, als all die Krankheiten wie Krebs, die der Alkohol nach sich ziehe.

Informationen zur Studie.

Artikel vom 24. August 2018 auf Zeit Online.


Bis zu 5-fach erhöhtes Krebsrisiko durch Alkoholkonsum

Den meisten Menschen dürfte bewusst sein, dass übermässiger Alkoholkonsum nicht gesund ist. Aber Krebs? Eine grosse Studie hat nachweisen können, dass Alkohol sehr wahrscheinlich die Ursache von Krebserkrankungen ist - und das nicht erst bei starkem Konsum.

Artikel von August 2018 auf drugcom.de.

Medienmitteilung und Bestellmöglichkeit.


Psychische Gesundheit

Psychische Gesundheitskomptenz und Stigma

Die Hauptziele des Forschungsprojekts «Psychische Gesundheitskompetenz und Stigma» vom Schweizer Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung bestehen darin, die psychische Gesundheitskompetenz sowie stigmatisierende Einstellungen gegenüber Personen mit psychischen Störungen in einer Stichprobe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu untersuchen, und Faktoren zu identifizieren, die eine tiefe/hohe Gesundheitskompetenz bzw. stigmatisierende Einstellungen vorhersagen.

Erste Resultate sind auf den Seiten des ISGF erhältlich.


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Letzte Änderung 01.10.2019

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Kontakt

Bundesamt für Gesundheit BAG
Abteilung Prävention nichtübertragbarer Krankheiten
Schwarzenburgstrasse 157
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Tel. +41 58 463 88 24
E-Mail

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