Newsletter «In den Kantonen» - Juni 2018

Liebe Leserin, lieber Leser

Herzlich willkommen beim neuen Newsletter «In den Kantonen»! Dieser Newsletter wird im Rahmen der Strategien NCD und Sucht erstellt und zielt insbesondere auf die Bedürfnisse der Kantone und NGOs. Der Newsletter informiert speziell über die kantonalen Entwicklungen in den Bereichen Sucht und NCD. Er umfasst Informationen, welche für Kantone und NGOs relevant sind, und zwar zu Risiko- und Schutzfaktoren, zu den verschiedenen Lebensphasen oder Settings. Bereits bestehende Newsletter in diesen Themenbereichen werden im Newsletter «In den Kantonen» verlinkt.

Mit dem Ende der Nationalen Programme Alkohol (NPA), Tabak (NPT), Ernährung und Bewegung (E&B) sowie Massnahmenpaket Drogen (MaPaDro) werden die themenspezifischen Newsletter (Alkohol, Tabak, Ernährung und Bewegung) nicht mehr weitergeführt. Diese Themen finden sich im neuen Newsletter «In den Kantonen» wieder.  

Der Newsletter «In den Kantonen» grenzt sich in Bezug auf die Flughöhe klar von den Newslettern zu den Strategien NCD und Sucht ab, indem er den Fokus auf Themen legt, die für die Kantone von Interesse sind.

Der Newsletter ist kostenlos und erscheint alle drei Monate. Falls Sie interessiert sind, können Sie sich hier anmelden.

Gerne dürfen Sie diesen Link auch an weitere interessierte Personen weiterleiten. Wir hoffen, Ihnen damit eine Sammlung von relevanten und nützlichen Informationen zur Verfügung zu stellen. Für Anregungen und Fragen können Sie sich jederzeit bei uns melden (gfp@bag.admin.ch).

Wir wünschen eine interessante Lektüre!

Petra Bäriswyl

 

 

Herzliche Grüsse

Petra Baeriswyl
Co-Leiterin Sektion Gesundheitsförderung und Prävention


Rubriken

Bund

NCD und Sucht

BAG-Medienspiegel

Bleiben Sie bei den Themen NCD und Sucht am Ball! Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) stellt in diesen beiden Bereichen neu einen oder auch mehrere Medienspiegel ganz nach Ihren Wünschen und Bedürfnissen zusammen. Sie können frei bestimmen, zu welchem Thema Sie in welcher Region auf dem neuesten Stand bleiben wollen. Dabei können Sie zwischen einer wöchentlichen oder monatlichen Zustellung wählen. Falls Sie den neuen Medienspiegel ab dem 1. Juli 2018 erhalten wollen, können Sie ihn bis Mittwoch, den 20. Juni 2018 unter diesem Link ganz nach Ihren Wünschen und Bedürfnissen zusammenstellen.

BAG-Monitoring kantonale Gesetzgebungen Alkohol und Tabak

Die 26 Kantone sind die wichtigsten Akteure in der Umsetzung der Alkohol- und Tabakprävention. Zwischen den Kantonen gibt es jedoch Unterschiede in der Umsetzung der nationalen Gesetzgebung. Mit dem Monitoring will das BAG eine Übersicht der kantonalen Gesetzgebungen gewährleisten. Dadurch können sich Kantone, NGOS und weitere interessierte Kreise auf der BAG-Webseite über die aktuellen gesetzlichen Grundlagen der Kantone in den Bereichen Alkohol und Tabak informieren.

=> Link zum Tabakmonitoring

=> Link zum Alkoholmonitoring


NCD

Früherkennung Darmkrebs – Grundsätze für berufsübergreifende Zusammenarbeit festgelegt

Frauen und Männer zwischen 50 und 69 Jahren, die in der Schweiz wohnhaft sind, sollen einen einfachen Zugang zu qualitätskontrollierter Darmkrebsvorsorge im Rahmen von organisierten Programmen erhalten. Die Grundsätze der Zusammenarbeit und die Anforderungen an die Früherkennungsuntersuchungen wurden nun in einer interprofessionellen Charta festgehalten.

=> Krebsliga: Früherkennung Darmkrebs: Grundsätze für berufsübergreifende Zusammenarbeit festgelegt


Alkohol

Wenn Alkohol zum Medikament wird

Manche Menschen greifen zu Alkohol, um psychische oder körperliche Leiden zu lindern. Damit steigt das Suchtrisiko, zudem können Symptome der Grunderkrankung verstärkt werden. Am Nationalen Aktionstag Alkoholprobleme vom 24. Mai 2018 brachten Stand- oder Plakataktionen, Theater oder Kinoabende das Thema der Öffentlichkeit näher. Organisationen der Suchtberatung und -therapie machten so auch auf ihre Hilfsangebote aufmerksam. 


Sucht: Illegale Drogen

Wissenschaftliche Studien zu Cannabis sollen ebenso wenig erlaubt werden wie Cannabis

Wissenschaftliche Studien zu Cannabis sollen nach Ansicht des Nationalrats ebenso wenig erlaubt werden wie Cannabis selber. Die grosse Kammer hat einen Vorstoss für eine Lockerung im Umgang mit Cannabis mit 96 zu 93 Stimmen bei 2 Enthaltungen abgelehnt. Mit diesem sollte ein Experimentierartikel im Betäubungsmittelgesetz verankert werden, um Versuche zur regulierten Abgabe von Cannabis zu ermöglichen.

=> Medienmitteilung SDA des Nationalrats


Sucht ohne Substanz

Der Bundesrat anerkennt das kulturelle Potenzial der Schweizer Game-Industrie

Videospiele, wenn sie mit zu viel Leidenschaft gespielt werden, können zu einem Problem werden. Aber sie verfügen auch über ein grosses Innovationspotenzial, sowohl in kultureller als auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Der Bundesrat hat den Bericht «Games. Ein aufstrebender Bereich des Kulturschaffens» verabschiedet. Er möchte diesen innovativen und transversalen Bereich fördern.

=> Pressemitteilung vom 21. März 2018

Eidg. Abstimmung vom 10 Juni über das Glückspielgesetz

Am 10. Juni hat die Schweiz das Glücksspielgesetz (BGS) angenommen. Es verpflichtet neu auch die Lotteriegesellschaften, spielsüchtige Personen vom Spielbetrieb auszuschliessen. Und es verpflichtet ausdrücklich auch die Kantone dazu, Massnahmen zum Schutz vor exzessivem Spiel zu treffen. Konkret heisst das: Sie müssen mindestens eine Fachperson für Suchtprävention in leitender Stellung beschäftigen. Anbieter ohne Schweizer Bewilligung hält das neue Gesetz auch im Internet vom Schweizer Markt fern - was zum Referendum geführt hatte. Dass kleine Pokerturniere ausserhalb von Spielbanken mit entsprechender Bewilligung künftig erlaubt sind, wird von Präventionsfachleuten begrüsst. Denn so werden die Fachleute an diesen Turnieren zu Partnern.

=> Volksabstimmung Bundesgesetz über Geldspiele (Geldspielgesetz)


Tabak

Nikotinhaltige Liquids und E-Zigaretten in der Schweiz ab sofort erlaubt

Im April hat das Bundesverwaltungsgericht (BAV) die Allgemeinverfügung des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) aufgehoben, welche den Verkauf dieser Produkte in der Schweiz verboten hatte. Aufgrund des Cassis-de-Dijon Prinzips dürfen solche Produkte nun automatisch in der Schweiz angeboten werden.

=> BLV: E-Zigaretten

Sechsmal mehr Anreize zum Rauchen als zum Nichtrauchen

Am 31. Mai war «Welttag ohne Tabak» der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Doch Nichtrauchen braucht in der Schweiz eine besonders grosse Disziplin. Jugendliche begegnen in ihrem Alltag sechsmal so vielen Marketingbotschaften der Tabakfirmen wie Präventionsbotschaften.
=> Sucht Schweiz: Sechsmal mehr Anreize zum Rauchen als zum Nichtrauchen

Diesen Missstand will die Initiative «Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung (Kinder und Jugendliche ohne Tabakwerbung)» beseitigen.
=> Eidgenössische Volksinitiative «Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung»


Bewegung

Velo-Mittwoch

Möchten Sie das Velofahren fördern? Der Velo-Mittwoch ist eine schweizweite Mitmachaktion für alle und bringt auf sympathische Weise mehr Bewegung in den Alltag. Wer sich mittwochs auf den Sattel schwingt, kann attraktive Preise gewinnen. So werden Sie aktiv: 1) Initiieren Sie eine Velo-Kampagne und machen Sie den Mittwoch zum Velotag. 2) Ermuntern Sie Ihre Verwaltung und andere Stakeholder (z.B. Firmen, Gemeinden, Bildungsstätten), den Velo-Mittwoch einzuführen. Dieses Angebot von Pro Velo gilt für alle Institutionen.

=> Velomittwoch


Ernährung

Flyer: Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern

Für die gesunde Entwicklung eines Kindes spielt die Ernährung in den ersten Lebensjahren eine wichtige Rolle. Was sollten Eltern dabei beachten? Einen Überblick bieten der Flyer sowie die Broschüre «Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern», die vom Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) herausgegeben wurden.

=> BLV: Ernährung von Kindern und Kleinkindern


Kantone

Sucht


Kinder und Jugendliche und Alter

Kanton Basel-Landschaft: Webseiten zum Kantonalen Aktionsprogramm KAP zur Gesundheitsförderung und Prävention sind online

Seit 1. Januar 2018 setzt die Gesundheitsförderung Baselland zusammen mit Gesundheitsförderung Schweiz die neuen Programme um: Die geplanten Projekte und Massnahmen sind auf www.gesundheitsfoerderung.bl.ch nun im Detail unter den jeweiligen Themen-Bereichen beschrieben und werden fortlaufend dokumentiert. Bis Ende 2018 werden die Projekte, Angebote und Massnahmen ausgearbeitet. 2019 - 2021 findet deren Umsetzung statt.

=> Ernährung und Bewegung bei älteren Menschen

=> Psychische Gesundheit bei älteren Menschen und bei Kindern und Jugendlichen


Kinder und Jugendliche

Kanton Freiburg: Aktionsplan «I mache mit!»

Mit dem Aktionsplan «I mache mit!» 2018-2021 präzisiert der Freiburger Staatsrat Handlungsfelder und Massnahmen der Kinder- und Jugendpolitik für die laufende Legislaturperiode. Zahlreiche im Aktionsplan vorgesehene Aktivitäten zielen auf die Stärkung des Bereichs frühe Förderung und der Koordination zwischen Akteuren im Frühbereich ab.
=> Netzwerk Kinderbetreuung: «I mache mit!»

Freiburg: Kontaktstelle bei Problemen mit einem Jugendlichen

Nach 10-monatigen Pilotprojekten wird im Kanton ein «Suchtmeldesystem» für Jugendliche und Minderjährige eingeführt. Ziel ist es, problematische Konsum- oder Verhaltensweisen so früh wie möglich zu erkennen und bei Bedarf einzugreifen.
=> Dispositiv des Kantons Freiburg


Vulnerable Gruppen

Sucht und Gefängnis: Stand der Dinge in den lateinischen Kantonen

Die lateinische Stiftung «Pilotprojekte - Sucht», unter der Schirmherrschaft der lateinischen Konferenz der Justiz- und Polizeidirektoren, hat «Groupement Romand d’Etudes des Addictions» (GREA) beauftragt, die Situation von Menschen in der Westschweiz zu analysieren, die unter der Kontrolle der Justiz mit Suchtproblemen stehen. Der Handlungsbedarf ist gross, und der Bericht fordert insbesondere mehr Austausch zwischen den Akteuren, die in den vielen betroffenen Bereichen tätig sind.

=> Französischer Schlussbericht


Alkohol

Kantonaler Alkoholaktionsplan Freiburg

Der kantonale Alkoholaktionsplan (KAAP) definiert die Prioritäten 2018-2021. Der Aktionsplan greift die wichtigsten ermittelten Bedürfnisse auf, die seitens der Behörden eine Reaktion im Interesse der öffentlichen Gesundheit verlangen. Die drei Hauptproblembereiche sind Rauschtrinken, Alkoholabhängigkeit sowie chronischer Alkoholkonsum.

=> Mitteilung Kanton FR: Die Massnahmen des kantonalen Alkoholaktionsplans sind auf Rauschtrinken, Alkoholabhängigkeit und chronischen Alkoholkonsum ausgerichtet


Ernährung

«Institution genevoise de maintien à domicile» (IMAD) startet Präventionskampagne zur Seniorenernährung

«Was ist auf meinem Teller?» ist der Titel der Kampagne, die im Juni dieses Jahres für Menschen über 65 Jahre gestartet wird. Die Genfer Heimhilfe will diese Bevölkerungsgruppe für gesunde Ernährung sensibilisieren und Unterernährung verhindern. Der Direktor hält es für notwendig, das Versorgungssystem für diese Bevölkerungsgruppe, die in den kommenden Jahren explodieren wird, zu überdenken.

=> IMAD-Präventionskampagne auf Französisch  


Städte

Vulnerable Gruppen

Label «Nuit» in Lausanne

Die Stadt Lausanne, GastroLausanne, die Fondation vaudoise contre l'alcoolisme und Rel'ier (Fondation Le Relais) lancieren die «Charte Label Nuit». Sie schlägt Massnahmen vor, um öffentliche Einrichtungen zu ermutigen, Massnahmen zur Vorbeugung und Risikominderung für ihre Kunden zu ergreifen. Bekämpfung von sexueller Belästigung ist eine der obersten Prioritäten.

=> Französische Pressemitteilung vom 14. Mai 2018


Netzwerke

Kinder und Jugendliche


Sucht ohne Substanz

Synthesebericht Online-Sucht

Die ExpertInnengruppe «Onlinesucht in der Schweiz» hat ihren gleichnamigen Synthesebericht 2018 veröffentlicht. Der Bericht beschreibt die Problemlast, den technologischen Fortschritt und die Entwicklungen in der Prävention, Früherkennung und Frühintervention sowie der Behandlung und zeigt auf, wer betroffen ist. Er identifiziert neue Probleme und zeigt den Handlungsbedarf auf.  

=> BAG: Synthesebericht Online-Sucht

 


International

Tabak

Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2018 unter dem Motto "Tabak und Herzkrankheiten"

Herz-Kreislauf-Erkrankungen – und insbesondere Schlaganfälle – sind weltweit die häufigsten Todesursachen, und Tabakkonsum ist nach Bluthochdruck die zweithäufigste Ursache von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Kampagne zum Weltnichtrauchertag soll das Bewusstsein für realistische Massnahmen schärfen, mit denen insbesondere Regierungen und die Öffentlichkeit die durch Tabak bedingten Risiken für die Herzgesundheit senken können.

 

Holland - Abschaffung der Raucherbereiche in der Gastronomie

Im Februar hatte der niederländische Gerichtshof in Den Haag beschlossen, dass die Raucherräume in der Gastronomie abgeschafft werden müssen. Der Staatssekretär für Volksgesundheit, Gemeinwohl und Sport gab nun bekannt, dass die Gastronomiebetriebe zwei Jahre lang Zeit haben, die Abschaffung der Raucherräume in die Tat umzusetzen. Der Beschluss passt perfekt zu den Plänen des Kabinetts Rutte III, das nach einer rauchfreien Gesellschaft strebt.

=> WWU Münster: GESELLSCHAFT: Abschaffung der Raucherbereiche in der niederländischen Gastronomie

 

Österreich verbietet Rauchen im Auto

Wer in Österreich mit Kind und Zigarette im Auto erwischt wird, dem drohen ab dem 1. Mai bis zu 1000 Euro Bussgeld. Ähnliche Verbote gibt es auch in anderen Staaten - nicht so in der Schweiz.

=> Spiegel: Österreich verbietet Rauchen im Auto mit Kindern an Bord

 

In Österreich wird immer noch in Bars geraucht.

Die regierende Österreichische Volkspartei ÖVP will das Rauchen im öffentlichen Raum nun doch nicht verbieten. Sie ist starke Verfechterin der Rauchfreiheit und konnte den Koalitionspartner FPÖ überzeugen, das 2015 beschlossene generelle Rauchverbot in der Gastronomie, wieder aufzuheben. Dieses hätte am 1. Mai 2018 in Kraft treten sollen.

=> Französischer Artikel von Le Temps, 22. April 2018: En Autriche, on fume encore et toujours dans les bars


Alkohol

Schottland: Mindestpreis für Alkohol eingeführt

In Schottland gilt seit dem 1. Mai ein gesetzlicher Mindestpreis für alkoholische Getränke.  Nach einem jahrelangen Rechtsstreit mit der Whisky-Industrie hatte der Oberste Gerichtshof Grossbritanniens im November die Einführung des Mindestpreises erlaubt. Von Ärzten und Gesundheitsverbänden wird die Einführung des Mindestpreises als grösster Durchbruch seit dem Rauchverbot in öffentlichen Räumen gefeiert.

=> NZZ: Gesetzlicher Mindestpreis für Alkohol in Schottland eingeführt

Kanada stellt sich Fragen über Cannabis bei der Arbeit

Die Legalisierung von Cannabis soll diesen Sommer in Kanada in Kraft treten. Es stellt sich die Frage nach den Auswirkungen und Konsequenzen seines Konsums im professionellen Bereich: Auswirkungen auf die Sicherheit, z.B. beim Betrieb von Maschinen oder Auswirkungen auf die individuelle Leistung. Wenige Studien haben sich bisher mit diesem Thema befasst. Der ganze Artikel ist in Französisch auf der GREAT-Webseite zu finden.


Agenda

NCD und Sucht

Nächste Stakeholder-Konferenz NCD und Sucht

Die gemeinsame Stakeholder-Konferenz von NCD und Sucht ist für den 6. Mai 2019 geplant. Es wird sich mit dem Thema "Ältere Menschen" beschäftigen. Details folgen in den nächsten Monaten.

=> Zusammenfassungen der Stakeholder Konferenz 2018 sind hier zu finden.

Erstes interkantonales Austauschtreffen aus der lateinischen Schweiz (RIL)

"Soziale Netzwerke zu verstehen, um sie in Sucht- und NCD-Themen einzusetzen" ist das Thema des ersten «Rencontre Intercantonale Latine» (RIL), das auf PAC+ folgt. Es findet am Montag, 1. Oktober 2018 in Lausanne statt und konzentriert sich auf Social Marketing und die Integration von Social Networks in eine Kommunikationsstrategie. Es wird von GREA im Auftrag der Trägerschaft organisiert. Weitere Informationen finden Sie auf der GRA-Website.

Erstes interkantonales Austauschtreffen Deutschschweiz (KAD)

Das erste kantonale Austauschtreffen zum Thema «Sucht und psychische Gesundheit» findet am 18. Oktober 2018 in Zürich im Volkshaus von ca. 13.00 – 17.00 Uhr statt. Das Treffen wird vom Fachverband Sucht im Auftrag der Trägerschaft organisiert. Weitere Infos folgen.


Sucht

Save the Date Stakeholderkonferenz Sucht

Am 6. September 2018 findet die Stakeholderkonferenz Sucht im Stade de Suisse statt. Bitte halten Sie sich den Termin frei. Weitere Informationen folgen.

=> BAG Newsletter Sucht: Agenda

Einführung eines massive open online course (MOOC) über Substanzen und Gesundheit

Am 26. Juni 2018 wird in Genf ein MOOC über Substanzen und Drogenpolitik unter dem Gesichtspunkt der Menschenrechte und der Gesundheit lanciert. Dieser MOOC ist nach dem Prinzip dieser Online-Schulungen kostenlos und allen zugänglich. Er zielt darauf ab, Wissen, das auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht, so weit wie möglich zu verbreiten. Er wurde von einem Team der Universität Genf in Zusammenarbeit mit dem Zentrum Virchow-Villermé, der Universität Paris-Descartes und INSERM in Frankreich entwickelt.

GREA: Lancement d'un MOOC sur les drogues et la santé le 26 juin


Sucht ohne Substanz

Der Juni im Zeichen der Spielsucht

Freiburg empfängt im Rahmen eines internationalen Symposiums über die Glücksspielsucht vom 27. bis 29. Juni 2018 300 Fachpersonen aus dem Gesundheits- und Sozialwesen. Gleichzeitig wird die Öffentlichkeit zu einer interaktiven "Roadshow" auf dem Python-Platz eingeladen und für Eltern werden Sensibilisierungsworkshops zum Umgang mit Bildschirmen angeboten.

=> Pressemitteilung vom 16. Mai 2018


Vulnerable Gruppen

Arm und krank – ein Leben lang?

Gesundheit ist in unserer Gesellschaft ungleich verteilt. Sozial benachteiligte Menschen haben geringere Chancen, ein gesundes Leben zu führen – auch in der Schweiz. Die 3. Nationale Tagung Gesundheit & Armut vom 22. Juni 2018 fragt nach den gesundheitlichen Folgen von Armut in der Lebenslaufperspektive.

=> BFh Soziale Arbeit: 3. Nationale Tagung Gesundheit & Armut

 


Betriebliches Gesundheitsmanagement

BGM: Was bringt’s? – Mit den richtigen Aktivitäten zum gewünschten Erfolg

Am 22. August 2018 findet die Nationale Tagung für betriebliches Gesundheitsmanagement 2018 an der Universität Zürich statt. Einerseits werden die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse und Bespiele aus der Praxis präsentiert. Andererseits schaffen Gefässe wie Round-Table und «Ask-the-Experts» auch viel Platz für Gespräche und Diskussionen.

=> BGM-Tagung

 


Prävention in der Grundversorgung

Vernetzung – Kooperation – Integration. Zukunftsweisende Modelle für die Behandlung suchtkranker Menschen

Am 30. August 2018 lädt der Fachverband Sucht in Zürich zum Auftakt einer Veranstaltungsreihe zur integrierten Versorgung ein. Tiefgreifende Umwälzungen zwingen die Akteure des Gesundheits- und des Suchthilfesystems dazu, Kooperationen zu suchen oder sich in Richtung einer integrierten Versorgung zu entwickeln. Damit tun sich viele Einrichtungen der Suchthilfe nicht leicht. Der Fachverband Sucht organisiert deshalb die Veranstaltungsreihe.

=> Fachverband Sucht: Vernetzung - Kooperation - Integration: Zukunftsweisende Modelle für die Behandlung suchtkranker Menschen/Impulstagung

 

1. Nationaler Patientenkongress - Gemeinsam den Herausforderungen der Psyche begegnen

Vom 14.-15. September 2018 findet der 1. Nationale Patientenkongress statt. Der Kongress folgt einem trialogischen Grundgedanken, zu welchem sich Betroffene, Angehörige und Fachpersonen auf Augenhöhe informieren und austauschen können. Der Kongress soll den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine Plattform zur Vernetzung, zum gegenseitigen Austausch und zum Erwerb von Fachwissen bieten.


Aus der Forschung

Bewegung

Bewegungsverhalten von Kindern und Jugendlichen in der Schweiz

Kinder und Jugendliche verbringen tagsüber 90% der Zeit sitzend, liegend oder in nur leichter Aktivität. Das hat die «SOPHYA-Studie» gezeigt. Gleichzeitig hat die Studie «Sport Schweiz 2014» ergeben, dass die Bewegungszeit in dieser Alterskategorie in den letzten sechs Jahren leicht abgenommen hat. Gesundheitsförderung Schweiz hat ihr Fazit aus den wichtigsten Zahlen und die resultierenden Empfehlungen in einem Faktenblatt zusammengestellt.

 

Neue Videos zu den Bewegungsempfehlungen

Die nationalen Empfehlungen für gesundheitswirksame Bewegung sind ein wichtiges Hilfsmittel, um der Schweizer Bevölkerung aufzuzeigen, wie und wie lange sie sich bewegen sollte. Zur Illustration der Empfehlungen wurden Videos für verschiedene Altersgruppen gedreht. Ab sofort stehen die Videos für alle vier Altersgruppen in Deutsch und Französisch zur Verfügung.

 

Mit Sport gegen Depressionen und Rheuma

Sport wird neuerdings als eigene Therapiesäule bei Rheuma eingesetzt. Und vor Depressionen soll Sport zumindest schützen. Myokine -  hormonähnliche Botenstoffe, die von der Muskulatur bei Bewegung und Kontraktion ausgeschüttet werden -  könnten dabei eine entscheidende Rolle spielen.

=> Gesundheitsstadt Berlin: Mit Sport gegen Depressionen und Rheuma

 


Kinder und Jugendliche

BMI-Monitoring dokumentiert erfreuliche Entwicklung

Das zwölfte BMI-Monitoring von Gesundheitsförderung Schweiz dokumentiert eine erfreuliche Entwicklung. Zwischen dem Messstart im Schuljahr 2005/06 und dem letzten Schuljahr sank der Anteil übergewichtiger oder adipöser Kinder und Jugendlicher von 19.9% auf aktuell 16.7%. Im Vergleich zum Vorjahr zeigt das zwölfte BMI-Monitoring bei Übergewicht und Adipositas einen Rückgang von 0.3%.

 

Filme für Kinder mit psychisch kranken Eltern

Das Institut Kinderseele Schweiz setzt sich für Kinder psychisch kranker Eltern ein. Letzten Sommer hat das Institut eine neue Kurzfilmreihe veröffentlicht, die die sieben häufigsten psychischen Erkrankungen auf einfache Art und Weise erklären. Damit sollen sich vor allem betroffene Jugendliche auf ansprechendem Weg über die Erkrankung ihrer Eltern informieren können. Sie finden die Kurzfilme auf der Homepage des Institut Kinderseele Schweiz.


Alter

Frühintervention für Senioren in Einrichtungen

Erfolgversprechende Massnahmen zur Früherkennung und Frühintervention bei problematischem Alkoholkonsum von älteren Menschen sind bekannt. Entsprechende Instrumente und Prozesse wurden entwickelt und liegen seit einiger Zeit in der Deutschschweiz zum Einsatz bereit. Das Projekt zielt darauf ab, die Nutzung dieser Instrumente zu fördern, den Mitarbeitenden der Spitex und der Alters- und Pflegeheime den Zugang zu den Instrumenten und zu weiteren Kompetenzen zu ermöglichen und damit den breiten Zugang zur Früherkennung und Frühintervention für die ältere Bevölkerung zu eröffnen. Die Studie wird ihre Ergebnisse im Jahr 2019 liefern.

=> Website des Schweizer Instituts für Sucht- und Gesundheitsforschung (ISGF)


Psychische Gesundheit

Schlaf und psychische Gesundheit

Schlaf trägt aktiv zu unserer psychischen Gesundheit bei. Ergebnisse einer Zürcher Studie stützen die Theorie «Schlaf, um sich zu erinnern und Schlaf, um zu vergessen». Schlaf hilft nicht nur, sich besser an Erlebnisse zu erinnern. Er unterstützt auch die Ablösung der negativen affektiven Anteile einer Erinnerung. Schlaf könnte demnach als frühe Präventionsstrategie bei Posttraumatischen Belastungsstörungen eingesetzt werden.

=> Medienmitteilung Universität Zürich: Schlaf hilft beim Verarbeiten traumatischer Erlebnisse


Prävention in der Grundversorgung

Chancen und Risiken von „Quantified Self“

Welche Chancen und Risiken bringt die Selbstvermessung mit Apps oder Wearables («Quantified Self») der Gesellschaft? Profitiert die öffentliche Gesundheit davon? Es bestehe Potential, sagt eine Studie von TA SWISS, bei der das Bundesamt für Gesundheit (BAG) in der Trägerschaft engagiert war.

=> BAG: Newsletter NCD


Tabak

Tödlicher Herzensbrecher Tabakrauch

Rauchen und Passivrauchen erhöhen nicht nur das Risiko, an Krebs zu erkranken, sondern auch die Wahrscheinlichkeit, Herz-Kreislaufkrankheiten zu entwickeln und daran zu sterben. Auf diesen schwerwiegenden Zusammenhang macht eine aktuelle Publikation des Deutschen Krebsforschungszentrums (dkfz) aufmerksam.


Sucht: Illegale Drogen

Konsum von psychoaktiven Substanzen in der Freizeit

Im April 2018 hat Infodrog den Bericht «Konsum von psychoaktiven Substanzen in der Freizeit. Auswertung von Befragungen von Konsumierenden 2016» publiziert. Die AutorInnen haben die Daten von Befragungen von Freizeitdrogenkonsumierenden im Jahr 2016 untersucht. Zudem haben sie für den Bericht erstmals die Daten der Jahre 2014 - 2016 differenziert nach Alterskategorie sowie nach den Settings ausgewertet, in denen die Befragungen jeweils stattfinden.

 

Tabelle der Positivitätsdauern

Die französische Website «Drogues Info Service» listet in einer Tabelle die durchschnittlichen Nachweiszeiten und Schwellenwerte für die wichtigsten Medikamente und Substitutionsbe-handlungen auf. Diese Daten, so wie sie von der wissenschaftlichen Gemeinschaft aufbewahrt werden, sind als Anhaltspunkte und Benchmarks zu verstehen.

=> Drogen-Info-Service Webseite


Weitere Newslettern

Letzte Änderung 01.10.2019

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Abteilung Prävention nichtübertragbarer Krankheiten
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