Nationale Demenzstrategie 2014–2019

Demenzkranke Menschen erleben einschneidende Veränderungen in ihrer Lebensgestaltung und ihren sozialen Beziehungen. Bund und Kantone legen Ziele fest, um die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern, Belastungen zu verringern und die Qualität der Versorgung zu garantieren.

Ältere Person schaut Erinnerungsfotos an.

Der an Demenz erkrankte Mensch und seine Bezugspersonen stehen im Zentrum der Strategie. Die mit der Erkrankung einhergehenden Belastungen sollen verringert und die Lebensqualität der Betroffenen verbessert werden. Den Betroffenen stehen während des gesamten Krankheitsverlaufs koordinierte und bedarfsgerechte Angebote zur Verfügung.

Vier Handlungsfelder

In der «Nationalen Demenzstrategie 2014–2019» wurden vier Handlungsfeldern definiert. Diese beinhalten insgesamt neun Ziele und 18 Projekte.

Abbildung der 4 Handlungsfelder

Produkte der Nationalen Demenzstrategie

Im Rahmen der Nationalen Demenzstrategie wurde eine breite Palette von Produkten erarbeitet. Möglich war dies Dank dem grossen Engagement von den Projektpartnerinnen und -partnern der Strategie.

Einige Produkte sind noch in der Erarbeitung – die Liste wird laufend ergänzt.


Weiterführende Themen

Demenz

Demenz ist ein Überbegriff für Hirnleistungsstörungen mit unterschiedlichen Ursachen. Demenz führt zu einem zunehmenden Verlust an Erinnerungs-, Orientierungs- und Kommunikationsvermögen und selbstständiger Lebensführung.

Demenz: Zahlen & Fakten

Diese Seite gibt einen Überblick über Zahlen und Fakten zu Demenz in der Schweiz.

Alzheimer und andere Formen der Demenz im internationalen Kontext

Die Demenz – auch in Form der Alzheimer-Krankheit – trifft Jahr für Jahr mehr Menschen weltweit. Während die Schweiz über eine nationale Strategie verfügt, erachten viele andere Staaten diese Pandemie immer noch nicht als prioritär.

Palliative Care

Bund und Kantone haben im Rahmen der Plattform «Dialog In den Jahren 2010 – 2015 hat der Bund die «Nationale Strategie Palliative Care» umgesetzt. In Bereichen wie beispielsweise Versorgung, Bildung oder Sensibilisierung wurden Massnahmen umgesetzt.

Förderprogramm «Entlastungsangebote für betreuende Angehörige»

Die ersten vier Forschungsprojekte sind für interessierte Forschende auf www.simap.ch ausgeschrieben. Städte, Gemeinden und Unternehmen können ihr Interesse an Modellen guter Praxis bekunden.

Aktionsplan für betreuende und pflegende Angehörige

Der Anteil älterer Menschen in unserem Land nimmt zu. Die Pflege und Betreuung kranker Familienmitglieder durch Angehörige wird künftig wichtiger. Der Bundesrat setzt zu diesem Thema verschiedene Massnahmen um.

Koordinierte Versorgung

Bei der Behandlung und Pflege von Patientinnen und Patienten mit mehreren oder chronischen Erkrankungen besteht Koordinationsbedarf. An der Konferenz Gesundheit2020 wurde deshalb das Projekt «Koordinierte Versorgung» initiiert.

Nationale Strategie zur Prävention nichtübertragbarer Krankheiten

2,2 Millionen Menschen in der Schweiz leiden an einer nichtübertragbaren Krankheit. Viele dieser Erkrankungen könnten mit einem gesunden Lebensstil vermieden oder verzögert werden. Hier setzt die partnerschaftliche NCD-Strategie an.

Förderprogramm «Interprofessionalität im Gesundheitswesen»

Mit dem Förderprogramm soll die Interprofessionalität im Gesundheitswesen gestärkt werden. Dies soll u.a. zu einer erhöhten Effizienz beitragen.

Letzte Änderung 06.08.2019

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