migesplus: Portal für gesundheitliche Chancengleichheit

Das BAG unterstützt das Kompetenzzentrum migesplus. Dieses verbreitet leicht verständliche Gesundheitsinformationen für sozial Benachteiligte und in Sprachen der Migrantionsbevölkerung in der Schweiz.

Das Kompetenzzentrum migesplus wird durch das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) betrieben und ist spezialisiert auf die Entwicklung, Übersetzung, Produktion und Verbreitung von leicht verständlichen und migrationsspezifischen Gesundheitsinformationen. Via migesplus.ch finden Fachpersonen Tipps und Tools sowie Unterstützung für die Herstellung von Gesundheitsratgebern für sozial Benachteiligte und in Sprachen der Migrationsbevölkerung.

Die im Gesundheitsbereich tätigen Institutionen sind aufgerufen, ihre leicht verständlichen und mehrsprachigen Informationsmaterialien zu Gesundheitsthemen auf migesplus zu publizieren.

Publikationen auf migesplus

Auf der Webplattform migesplus stehen Broschüren, Flyer, Ratgeber und Filme von 80 Gesundheitsorganisationen zur Verfügung, die sich an sozial Benachteiligte und Migrantinnen bzw. Migranten richten, um sie in ihrer Muttersprache über Gesundheitsfragen aufzuklären. migesplus ist damit eine zentrale Bezugsquelle für die in der Schweiz verfügbaren Gesundheitsinformationen für schwer erreichbare Zielgruppen.

Gesundheitswegweiser Schweiz

Ein Klassiker unter den Gesundheitsratgebern auf migesplus ist der Gesundheitswegweiser Schweiz. Die in 18 Sprachen kostenlos erhältliche Broschüre ist im Auftrag des BAG durch das SRK entwickelt worden. Sie gibt Auskunft über die medizinische Versorgung in der Schweiz, erläutert die Kranken- und Invalidenversicherung und enthält die Adressen der wichtigsten Anlaufstellen im Gesundheitsbereich.

Weiterführende Themen

Psychische Erkrankungen und Gesundheit

Psychische Krankheiten erschweren den Alltag vielseitig. Sie belasten die Angehörigen und können zu Suizid führen. Trotzdem werden sie oft unterschätzt oder nicht erkannt. Für Bund und Kantone sind sie deshalb ein ständiges Thema.

Gesundheitskompetenz

Das BAG setzt sich für die Stärkung der Gesundheitskompetenz und der Selbstverantwortung der Bevölkerung ein. Studienergebnisse zeigen, dass noch viel Potenzial zur Verbesserung vorhanden ist.

Tabak

Rauchen ist das grösste vermeidbare Gesundheitsrisiko in den westlichen Industrienationen. In der Schweiz sterben pro Jahr 9500 Personen an den Folgen des Tabakkonsums. Für die Allgemeinheit entstehen Kosten in Milliardenhöhe.

Alkohol

Die meisten Menschen in der Schweiz trinken Alkohol in unproblematischer Weise. Jede fünfte Person übertreibt es aber – gelegentlich oder immer wieder. Und beeinträchtigt damit sowohl die Gesundheit wie auch das Umfeld.

Cannabis

Seit 1951 ist Cannabis als verbotenes Betäubungsmittel klassifiziert. Je nach Häufigkeit und Menge, die konsumiert wird, kann Cannabis die Gesundheit insbesondere von jungen Menschen gefährden.

Suchtprävention

Suchtprävention hat zum Ziel, die Entwicklung einer Abhängigkeit zu verhindern bzw. möglichst früh zu stoppen. Darunter werden Massnahmen zur Gesundheitsförderung, Prävention sowie Früherkennung und Frühintervention verstanden.

Suchtberatung und -therapie

Beratung und Therapie richten sich an Menschen mit Risikokonsum oder an Abhängige sowie an Angehörige. Die Therapie unterstützt die Menschen darin, einen kontrollierten Umgang mit der Sucht zu finden oder ganz auszusteigen.

Letzte Änderung 30.08.2018

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Kontakt

Bundesamt für Gesundheit BAG
Abteilung Gesundheitsstrategien
Sektion Gesundheitliche Chancengleichheit
Schwarzenburgstrasse 157
3003 Bern
Schweiz
Tel. +41 58 462 74 17
E-Mail

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