Aufsuchende Gesundheitsförderung von Femmes-Tische

Femmes-Tische organisiert Gesprächsrunden für Frauen mit Migrationshintergrund, um sie in ihren Muttersprachen für Gesundheitsfragen zu sensibilisieren. Das BAG unterstützt dieses Angebot, mit dem auch schwer erreichbare Frauen und ihre Familien angesprochen werden können. 

Gesundheitsförderungs- und Präventionsmassnahmen sind in der Migrationsbevölkerung besonders erfolgversprechend, wenn sie einem aufsuchenden Ansatz entsprechen, d.h. auf den sozialen Kontext abgestimmt sind und Netzwerke berücksichtigen. Das BAG unterstützt das Präventions- und Gesundheitsförderungsprogramm Femmes-Tische bei der Entwicklung entsprechender Module und Materialien.

Gesundheitsdiskussionen in der Muttersprache

Femmes-Tische wird seit 1996 in zahlreichen Regionen der Schweiz umgesetzt und funktioniert folgendermassen: Migrantinnen aus verschiedensten Herkunftsländern werden von regionalen Standortleiterinnen zu Mediatorinnen ausgebildet, um in ihren Communitys Gesprächsrunden zu den Themen Gesundheit, Erziehung und Prävention zu organisieren und zu leiten.

Die Treffen finden in einem privaten oder institutionellen, aber immer sehr vertrauensvollen Rahmen statt. Sie werden in der Muttersprache der Teilnehmerinnen oder bei gemischten Gruppen auf Deutsch, Englisch oder Französisch geführt. Der Vorteil dieses Prinzips: Verständigungsschwierigkeiten oder andere Zugangsbarrieren, wie sie bei herkömmlichen Gesundheitsförderungsmassnahmen bestehen, können weitgehend überwunden werden.

Letzte Änderung 30.07.2018

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Kontakt

Bundesamt für Gesundheit BAG
Abteilung Gesundheitsstrategien
Sektion Gesundheitliche Chancengleichheit
Schwarzenburgstrasse 157
3003 Bern
Schweiz
Tel. +41 58 462 74 17
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