Gesundheitsmonitoring der Migrationsbevölkerung

Das BAG hat zwei umfassende Gesundheitsbefragungen in verschiedenen Sprachen bei Personen mit Migrationshintergrund durchführt.  

In vielen Gesundheitsbefragungen werden Migrantinnen und Migranten nur ungenügend einbezogen, da sie die Befragungssprachen zu wenig beherrschen. Deshalb hat das BAG in den Jahren 2004 und 2010 muttersprachliche Gesundheitsbefragungen bei ausgewählten Gruppen der Migrationsbevölkerung durchführen lassen (erstes und zweites Gesundheitsmonitoring der Migrationsbevölkerung / GMM I und GMM II). Die Resultate zeigen: In der Schweiz sind deutliche Unterschiede zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen feststellbar. Der körperliche und psychische Gesundheitszustand der Befragten ist in vielen Fällen schlechter als derjenige der Einheimischen.

Die Datensätze der beiden Erhebungen stehen interessierten Forschenden und Studierenden auf Anfrage kostenlos zur Verfügung (vgl. Dokument «Geplante und realisierte Studien» in der Rubrik «Vertiefende Auswertungen» 2010).

Zweites Gesundheitsmonitoring 2010 (GMM II)

Erstes Gesundheitsmonitoring 2004 (GMM I)

Das BAG setzt sich dafür ein, dass Studien und Statistiken im Gesundheitsbereich möglichst auch Migrantinnen und Migranten miteinbeziehen oder migrationsspezifische Fragestellungen aufnehmen: vgl. dazu  

Letzte Änderung 30.08.2018

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