Gesundheitsversorgung für Armutsbetroffene

Armut geht oft einher mit Gesundheitsproblemen und mit geringen Möglichkeiten, für die eigene Gesundheit zu sorgen. Das BAG will mit Studien und Empfehlungen dazu beitragen, die gesundheitliche Chancengleichheit für Armutsbetroffene zu verbessern.

In der Schweiz ist der Zugang zum Gesundheitssystem dank der obligatorischen Krankenpflegeversicherung grundsätzlich gesichert. Dennoch gibt es Hinweise, dass Armutsbetroffene die notwendigen Versorgungsleistungen oft nicht genügend oder nicht zielgerecht in Anspruch nehmen. Studien zeigen, dass Personen mit niedriger sozialer Stellung eine deutlich geringere Lebenserwartung haben. Zudem leiden sie häufiger an körperlichen oder psychischen Beeinträchtigungen und unter unzureichender Gesundheitskompetenz.

Sozialhilfe und Gesundheit

Das BAG will in den nächsten Jahren mit Forschungsprojekten untersuchen, wie sich Armut und Sozialhilfebezug auf die Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen auswirken. Ausgehend von diesen Analysen sollen mit Akteuren in der Praxis gangbare Wege zur Optimierungen der Gesundheitsversorgung für Sozialhilfebeziehende und Armutsbetroffene diskutiert werden.

Unten in der Infobox (Rubrik Dokumente) finden Sie die bereits fertig gestellten Studien, insbesondere den neuen Bericht «Analyse der Schnittstelle zwischen Sozialhilfe / Sozialdienst und dem Gesundheitswesen».

Bitte beachten Sie auch die Studie im Rahmen des Förderprogramms Interprofessionalität zur Zusammenarbeit zwischen Gesundheitswesen und Sozialhilfe.

Letzte Änderung 06.12.2020

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Bundesamt für Gesundheit BAG
Abteilung Gesundheitsstrategien
Sektion Gesundheitliche Chancengleichheit
Schwarzenburgstrasse 157
3003 Bern
Schweiz
Tel. +41 58 463 30 11
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