Gesundheitsversorgung für Armutsbetroffene

Armut geht oft einher mit Gesundheitsproblemen und mit geringen Möglichkeiten, für die eigene Gesundheit zu sorgen. Das BAG will mit Studien und Empfehlungen dazu beitragen, die gesundheitliche Chancengleichheit für Armutsbetroffene zu verbessern.

In der Schweiz ist der Zugang zum Gesundheitssystem dank der obligatorischen Krankenpflegeversicherung grundsätzlich gesichert. Dennoch gibt es Hinweise, dass Armutsbetroffene die notwendigen Versorgungsleistungen oft nicht genügend oder nicht zielgerecht in Anspruch nehmen. Studien zeigen, dass Personen mit niedriger sozialer Stellung eine deutlich geringere Lebenserwartung haben. Zudem leiden sie häufiger an körperlichen oder psychischen Beeinträchtigungen und unter unzureichender Gesundheitskompetenz.

Analysen zu Armut und Gesundheit

Das BAG will in den nächsten Jahren mit Forschungsprojekten untersuchen, wie sich Armut und Abhängigkeit von der Sozialhilfe auf die Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen auswirken. Ausgehend von diesen Analysen sollen mit Akteuren in der Praxis gangbare Wege zur Optimierungen der Gesundheitsversorgung für Armutsbetroffene diskutiert werden.

Letzte Änderung 30.07.2018

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Sektion Gesundheitliche Chancengleichheit
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