Gesundheitliche Benachteiligung im Alter

Das Privileg, den Lebensabend gesund, autonom und mit hoher Lebensqualität zu verbringen, hängt in der Schweiz nicht nur von individuellen gesundheitlichen Voraussetzungen ab, sondern auch von materiellen und sozialen Ressourcen, über die nicht alle gleichermassen verfügen.  

Soziale Ungleichheit hat einen grossen Einfluss auf die Gesundheit. Personen mit niedrigem Bildungsniveau, tieferer beruflicher Stellung oder geringem Einkommen haben eine deutlich geringere Lebenserwartung. Zudem leiden sie häufiger an gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Auch soziale Isolation und Migrationserfahrung können sich nachteilig auf die Gesundheit auswirken. Durch schlechtere Lebensbedingungen und riskanteres Gesundheitsverhalten sind sozial Benachteiligte oft schon von Geburt an gesundheitlich stärker belastet.

Das BAG unterstützte mehrere Studien, einen Film und die Erarbeitung eines Massnahmenplans «Alter und Migration». Ziel ist, die Gesundheit sozial Benachteiligter im Alter und ihren chancengleichen Zugang zur Gesundheitsversorgung zu fördern.

Auswertung der SHARE-Daten

Sie finden untenstehend in der Infobox insbesondere folgende aktuelle Studien:

  • «Gesundheit der älteren Bevölkerung in der Schweiz»: diese Auswertung der SHARE-Daten zeigt auf, wie die Chance auf ein gesundes Altern mit sozialen Ungleichheiten zusammenhängt (Studie sowie Faktenblatt «Ungleiche Chancen auf gesundes Altern in der Schweiz»).

  • «Erreichbarkeit von sozial benachteiligten älteren Personen durch Angebote der Gesundheitsförderung und Prävention»: anhand verschiedener Projekte werden Erfolgsfaktoren sowie Stolpersteine aufgezeigt.  

Das BAG ist auch Partner des Nationalen Forums Alter und Migration, das sich für die Verbesserung der gesundheitlichen und sozialen Situation älterer Migrantinnen und Migranten einsetzt.

Weiterführende Themen

Gesundheitsförderung & Prävention für ältere Menschen

Massnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention für ältere Menschen zielen auf den Erhalt von Gesundheit und auf die Bewahrung der Autonomie, Lebensqualität sowie auf die Verhinderung von Pflegebedürftigkeit.

NCD-Stakeholderkonferenzen

Am 6. Mai 2019 fand in Bern die gemeinsame Stakeholderkonferenz der beiden nationalen Strategien NCD sowie Sucht zum Thema «gesundes Altern» statt.

Letzte Änderung 04.05.2019

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Abteilung Gesundheitsstrategien
Sektion Gesundheitliche Chancengleichheit
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Tel. +41 58 462 74 17
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