Aktivitäten zur Förderung der Chancengleichheit

Die Förderung der gesundheitlichen Chancengleichheit und des chancengleichen Zugangs zur Gesundheitsversorgung sind Leitmotive der Schweizer Gesundheits- und Integrationspolitik. Das BAG will damit auch zur Stärkung der Qualität und Effizienz im Gesundheitswesen beitragen.

In der Schweiz haben Personen mit wenig Bildung, tieferer beruflicher Stellung oder niedrigem Einkommen eine deutlich geringere Lebenserwartung. Zudem leiden sie häufiger an gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Chancengleichheit in Bezug auf die Gesundheit sicherzustellen bedeutet, dass alle die gleichen Möglichkeiten zur Entwicklung, Erhaltung und falls nötig Wiederherstellung ihrer Gesundheit haben. Dazu ist ein niederschwelliger und adäquater Zugang zu Gesundheitsförderung, Prävention, Kuration, Pflege und Betreuung mit hoher Behandlungsqualität für alle zu schaffen – wenn nötig mit spezifischen Massnahmen.

Sozial Benachteiligte im Fokus

Das BAG engagiert sich auch nach Abschluss des Nationalen Programms Migration und Gesundheit (2002–2017) für gleiche Gesundheitschancen für alle Bevölkerungsgruppen. Dies als Beitrag zur Integrationspolitik und im Rahmen von gesundheitspolitischen Strategien wie der Strategie zu Nichtübertragbaren Krankheiten (NCD-Strategie). Da gesundheitliche Unterschiede vor allem zwischen Personen mit unterschiedlichem sozioökonomischem Hintergrund bestehen, sind fortan nicht mehr nur Migrantinnen und Migranten im Fokus, sondern insgesamt sozial benachteiligte Personen. In den nächsten Jahren soll insbesondere der Zugang zum Gesundheitssystem für Armutsbetroffene, Asylsuchende und Personen im Freiheitsentzug verbessert werden.

Zahlen & Fakten und Grundlagenberichte zur gesundheitlichen Chancengleichheit

Das BAG hat mehrere Grundlagenberichte erstellen lassen, um zu klären, wie Chancengleichheit in den laufenden Aufgaben und Strategien vermehrt berücksichtigt werden kann. Sie finden diese Berichte sowie Zahlen & Fakten für die Schweiz und weitere Informationen unter folgenden Links:

Weiterführende Themen

Nationale Strategie zur Prävention nichtübertragbarer Krankheiten

2,2 Millionen Menschen in der Schweiz leiden an einer nichtübertragbaren Krankheit. Viele dieser Erkrankungen könnten mit einem gesunden Lebensstil vermieden oder verzögert werden. Hier setzt die partnerschaftliche NCD-Strategie an.

Nationale Strategie Sucht

Suchtpolitik ist ein dynamisches Feld, das sich ständig neuen Herausforderungen stellen muss, etwa veränderten Verhaltensmustern und Konsumtrends.

Politische Aufträge im Bereich psychische Gesundheit

Das Parlament hat dem Bund seit dem Jahr 2000 zunehmend Aufträge im Bereich psychische Gesundheit erteilt.

Letzte Änderung 30.08.2018

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Kontakt

Bundesamt für Gesundheit BAG
Abteilung Gesundheitsstrategien
Sektion Gesundheitliche Chancengleichheit
Schwarzenburgstrasse 157
3003 Bern
Schweiz
Tel. +41 58 462 74 17
E-Mail

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