Programmteil 2: Modelle guter Praxis

Das BAG sucht und dokumentiert Angebote, Projekte und Massnahmen zur Unterstützung betreuender Angehörigen mit Vorbildcharakter. Diese Dokumentationen können interessierte Akteure anregen, eigene Unterstützungsangebote weiterzuentwickeln oder einzuführen.  

Nächtliche Betreuung zu Hause

Müssen hilfsbedürftige Personen rund um die Uhr betreut werden, stellt dies für Angehörige eine besondere Herausforderung dar. Wer langfristig Tag und Nacht präsent sein muss, kann sich nicht ausreichend erholen und gefährdet so die eigene Gesundheit. Ambulante Angebote können Angehörige in diesen Situationen entlasten – durch eine Nachtwache beziehungsweise eine Nachtbereitschaft zu Hause. Das Porträt stellt Praxisbeispiele aus der Schweiz vor.

Finanzielle Absicherung betreuender Angehöriger

Betreuende Angehörige sind eine unverzichtbare Säule der Schweizer Gesundheitsversorgung. Das freiwillige Engagement der schätzungsweise 600 000 betreuenden Angehörigen im Wert von rund 3,71 Milliarden Franken pro Jahr entlastet das Budget der öffentlichen Hand enorm. Doch wie steht es um das Budget der Angehörigen? Diese Publikation beschäftigt sich mit der Frage, durch welche gesetzlichen Regelungen Bund, Kantone und Gemeinden das Engagement der Angehörigen finanziell wertschätzen.

Selbstmanagement-Förderung bei betreuenden Angehörigen  

Das grosse Engagement betreuender Angehöriger ist für die Gesundheitsversorgung in der Schweiz unverzichtbar. Gleichzeitig werden Angehörige durch die Betreuungs- oder Pflegeaufgaben häufig stark gefordert. Im Umgang mit den Veränderungen und Herausforderungen sind Selbstmanagement-Kompetenzen sehr wichtig. Dieses Porträt zeigt auf, wie das Selbstmanagement betreuender Angehöriger gefördert werden kann.

Mobil trotz Einschränkung – Begleitet unterwegs im privaten und öffentlichen Verkehr

Alter, Krankheit oder Behinderung können die eigenständige Mobilität stark einschränken. Damit Betroffene trotzdem mobil bleiben, sind sie auf Unterstützung und Begleitung angewiesen. Häufig können sie dabei auf das Engagement von Angehörigen zählen. Das Porträt thematisiert, welche ergänzenden Angebote – sowohl im privaten wie auch im öffentlichen Verkehr – Betroffenen und ihren Angehörigen zur Verfügung stehen.

Zusammenarbeit mit betreuenden Angehörigen – Aus- und Weiterbildungsangebote für Fachpersonen aus der Pflege und der Sozialen Arbeit

Betreuende Angehörige haben häufig mit Fachpersonen aus dem Gesundheits- und Sozialbereich zu tun. Das Handeln dieser Fachpersonen kann entscheidend dazu beitragen, betreuende Angehörige in ihrer Rolle und in ihrem Engagement zu unterstützen. Das Porträt zeigt auf, wie Bildungsinstitutionen Fachleute aus den Bereichen «Pflege» und «Soziale
Arbeit» für diese Aufgabe aus- und weiterbilden.

Sorgekultur in Gemeinschaften: betreuende Angehörige im Fokus

Privatwirtschaftliche, gemeinnützige und öffentliche Institutionen sowie Personen aus dem familiären Umfeld gehören zum Unterstützungssystem, wenn Menschen infolge Krankheit oder Alter auf Hilfe angewiesen sind. Erfahren Sie im Porträt, wie aus diesen Elementen eine sozialräumlich orientierte Sorgekultur entstehen kann und wie betreuende Angehörige dadurch entlastet werden.

Sensibilisierungs- und Informationskampagne: Tag der betreuenden Angehörigen

Der Kanton Waadt lancierte 2012 am 30. Oktober den «Tag der betreuenden Angehörigen». Seither hat dieser Aktionstag in der Westschweiz ein interkantonales, mehrtägiges Format angenommen. Auch in der Deutschschweiz wurde die waadtländische Initiative von einigen Kantonen aufgenommen. Mit dem Porträt über diesen Tag im Kanton Waadt, möchte das BAG die Bedeutung dieses Aktionstags unterstreichen und seine Weiterverbreitung fördern.

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Verzeichnis Modelle guter Praxis – Interprofessionalität

Im Verzeichnis Modelle guter Praxis im Bereich der Interprofessionalität können Sie Modelle nach verschiedenen Kriterien wie z. B. Kanton, Interventionsbereich, Beruf, Setting oder via Volltextsuche finden.

Letzte Änderung 14.09.2020

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