Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)

Die Schweiz arbeitet in Bezug auf Gesundheitsthemen aktiv mit der OECD zusammen, um namentlich den Wissensaustausch mit anderen Staaten zu pflegen und ihr Gesundheitssystem im Rahmen von vergleichenden Studien evaluieren zu lassen.

ocde ministerielle 2017
Die Gesundheitsminister am OECD-Gesundheitsministertreffen, Paris (F), 17. Januar 2017

Rolle der OECD

«Bessere Politik für ein besseres Leben». Die 1961 gegründete OECD hat die Aufgabe, politische Ansätze zu fördern, die das wirtschaftliche und soziale Wohlergehen der Bevölkerungen verbessern. Sie bildet ein Forum, wo die Regierungen der Mitgliedstaaten ihre Erfahrungen austauschen und nach Lösungen für gemeinsame Probleme suchen können (siehe Website der OECD). Die Analysen, Empfehlungen und Definition von internationalen Standards der OECD beruhen auf statistischen Erkenntnissen, Fakten und konkreter Erfahrung.

Die OECD veröffentlicht jedes Jahr die Publikation «Health at a Glance» («Gesundheit auf einen Blick»), welche einen statistischen Vergleich zwischen den Gesundheitssystemen ihrer Mitgliedstaaten ermöglicht. Zudem erscheinen regelmässig thematische Studien.

Vielfältiger Beitrag der Schweiz

Durch ihre Mitarbeit in der OECD trägt die Schweiz zum Dialog und zur Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten und den assoziierten Nicht-Mitgliedstaaten bei. Im Gesundheitsbereich leistet die Schweiz ihren Beitrag zur Arbeit des Gesundheitskomitees der OECD durch die Teilnahme an Sitzungen, die Bereitstellung nationaler Daten und die punktuelle Unterstützung thematischer Studien. Zudem fördert sie die Zusammenarbeit zwischen der OECD und der WHO.

Nutzen für die Schweiz

Die OECD-Mitgliedschaft bietet der Schweiz konkrete Vorteile:

  • Im Rahmen der OECD kann sich die Schweiz mit anderen Staaten, die in der öffentlichen Gesundheit vor ähnlichen Herausforderungen stehen, über Erfahrungen und Best Practices auszutauschen.
  • Die statistischen Vergleiche der OECD bieten der Schweiz ein zuverlässiges Benchmarking-Instrument.

Diese Vergleiche und der Austausch von Expertise ermöglichen es der Schweiz, ihr Gesundheitssystem und letztlich das Gesundheitsniveau ihrer Bevölkerung laufend zu verbessern.

Aktualität

Die Grippewelle setzt sich fort

22.1.2020 - Letzte Woche wurden 120 Konsultationen wegen Grippebeschwerden pro 100 000 Personen registriert. In der Vorwoche waren es 95 Personen. Damit setzt sich die Grippewelle weiter fort.

Neu als Podcast: Junge sollen mitreden

21.1.2020 - Anna Troelsen ist 24 Jahre alt. Sie erhielt die Diagnose rheumatoide Polyarthritis und Skoliose. Was dürfen Jugendliche selbst entscheiden, wenn es um ihre Behandlung geht? Wo liegen die Hürden? Hören Sie dazu den BAG-Podcast.

Letzte Änderung 19.07.2018

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