Monitoring und Forschung zu Sucht stärken

Das BAG betreibt Monitoring und Forschung zum Alkohol-, Tabak- und Drogenkonsum sowie zu Verhaltenssüchten wie der Internet- oder Spiel-sucht. Die Forschung im Bereich Tabak wird vom Tabakpräventionsfonds TPF unterstützt.  

Eine wirkungsvolle Suchtpolitik ist angewiesen auf fundierte wissenschaftliche Grundlagen. Regelmässige Erhebungen und spezifische Studien liefern das notwendige Wissen, die Massnahmen im Suchtbereich laufend den neuen Gegebenheiten anzupassen.

Um die Entwicklungen in der Schweiz zu beobachten, soll ein nationales Monitoring-System Sucht eingerichtet werden. Es erlaubt zudem, die Situation in der Schweiz mit derjenigen in anderen europäischen Ländern zu vergleichen Das Monitoring liefert weiter Grundlagen, um in der Forschungs- und Innovationsförderung Schwerpunkte festzulegen.

Die Indikatoren zum Monitoring-System Sucht sind bereits definiert und hier (link) zu finden. Das neue Monitoring baut auf dem bewährten Suchtmonitoring auf und löst dieses 2018 ab.

Die aktuellen Forschungsberichte aus dem Suchtbereich finden Sie hier.

Suchtmonitoring Schweiz: Gut informiert sein, um besser vorzubeugen

Das Suchtmonitoring Schweiz ist ein vom Bundesamt für Gesundheit in Auftrag gegebenes Forschungsprojekt zum Konsum psychoaktiver Substanzen und zu Verhaltenssüchten in der Schweiz. Es besteht aus einer fortlaufenden und systematischen Sammlung von vergleichbaren und repräsentativen Daten, die seit 2011 jährlich von einem Forschungskonsortium bei 11‘000 Personen erhoben werden. Das Berichterstattungssystem beschreibt die Entwicklung, lässt Veränderungen erkennen und ermöglicht so eine zeitnahe Einschätzung der Suchtproblematik in der Schweiz.

Neben Kerndaten zum Konsumverhalten werden in grösseren Abständen Zusatzinformationen unter anderem zu folgenden Themen erhoben: Alkohol und Gewalt, die sozialen Folgen der Abhängigkeit, Kaufverhalten, Gebrauch der E-Zigarette oder das Wissen der Bevölkerung über die gesundheitlichen Schäden des risikoreichen Konsums von Alkohol, Tabak oder Drogen.

Das BAG hat Sucht Schweiz, das Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung (ISGF), das Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Lausanne (IUMSP) und das Institut für Begleit- und Sozialforschung Zürich (IBSF) mit der Durchführung dieses Projekts beauftragt.

Das Konsumverhalten der 11 bis 15-Jährigen wird mit der Schweizer Schülerinnen- und Schülerbefragung zum Gesundheitsverhalten (HBSC) erfasst.

act-info: Zusammenführung der Suchthilfestatistiken

act-info (addiction, care and therapy information) ist ein einheitliches, gesamtschweizerisches Monitoring der Suchthilfe. Es umfasst die Angebote der ambulanten und stationären Suchthilfe bei Verhaltenssüchten sowie bei Alkohol- und Drogenproblemen .

Das Monitoring führen Sucht Schweiz Lausanne und das ISGF im Auftrag des BAG.

Weiterführende Themen

Forschungsberichte Sucht

Hier finden Sie eine Liste mit Forschungsberichten zum Thema «Sucht», die vom Bundesamt für Gesundheit finanziert worden sind.

Letzte Änderung 27.12.2017

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Kontakt

Bundesamt für Gesundheit BAG
Abteilung Prävention nichtübertragbare Krankheiten
CH - 3003 Bern

Tel.
+41 58 463 88 24

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