Ihre Rechte und Partizipation als Patientin oder Patient

Im Verhältnis zu Ihrem Arzt, Ihrer Ärztin bestehen Rechte und Pflichten. Für eine optimale Behandlung ist eine vertrauensvolle Beziehung Voraussetzung. Gute Beziehungen gelingen besser, wenn beide Seiten Rechte und Pflichten kennen und sich offen begegnen. 

Informieren Sie sich über Ihre Rechte als Patientin oder Patient!

Medizinische Behandlungen - beim Arzt oder im Spital - bringen bessere Resultate, wenn eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Gesundheitsfachperson und Patientin bzw. Patient besteht. Vertrauen entsteht, wenn beide Seiten ihre Rechte und Pflichten kennen und sich offen informieren. Es lohnt sich deshalb, seine Rechte als Patientin oder Patient zu kennen. So können Sie gegenüber den Gesundheitsfachpersonen eine vollwertige, gleichberechtigte und selbstbestimmte Rolle übernehmen. Dabei geht nicht um Konfrontation, sondern um das partnerschaftliche Zusammenspiel zwischen Ihnen und Ihrem Arzt, im Dienste Ihrer Gesundheit.

Patientinnen und Patienten sollten nicht nur ihre Rechte kennen, sondern auch ihre Pflichten

Nur eine transparente und vertrauensvolle Beziehung schafft einen therapeutischen Rahmen, der Krankheit und Behandlung erträglicher macht. Es ist in Ihrem ureigenen Interesse, die Gesundheitsfachperson so genau wie möglich über Ihre Symptome, über abgeschlossene oder laufende Behandlungen sowie über deren Wirkung zu informieren. Sie müssen sich an die Anordnungen der Gesundheitsfachperson halten oder diese informieren, wenn Sie eine angeordnete Behandlung von sich aus abgebrochen haben.

Ihre Rechte als Patientin, als Patient, konkret

Wir haben Ihre Rechte in vier Kapitel gegliedert:

  1. Ihre Rechte beim Arzt und im Spital
  2. Ihr Recht auf eine Patientenverfügung
  3. Ihr Recht auf Organspende
  4. Ihr Recht auf Beratung

Die gesetzlichen Regeln variieren leicht von Kanton zu Kanton, weshalb einzelne Passagen allgemein formuliert sind. Es empfiehlt sich, im Einzelnen auch die kantonale und eidgenössische Gesetzgebung zu beachten.

Dank an die „lateinischen“ Kantone der Schweiz

Die Patientenrechte basieren auf der Arbeit der lateinischen Kantone der Schweiz: 2013 haben sich die Kantone Bern, Freiburg, Genf, Jura, Neuenburg, Tessin, Wallis und Waadt zusammengetan, um gemeinsam „Die Patientenrechte im Überblick“ in einer gemeinsamen Broschüre zu präsentieren. Bei den entsprechenden Gesundheitsämtern können Sie die Broschüre gratis bestellen. Das BAG bedankt sich bei den Autorinnen und Autoren der Broschüre und den Verantwortlichen der 8 lateinischen Kantone für die Erlaubnis, die Informationen hier benützen zu dürfen.

 

Ihre Rechte und Partizipation als Patientin oder Patient

Im Verhältnis zu Ärztin oder Arzt bestehen Rechte und Pflichten. Erfahren Sie hier, welche Rechte Ihnen bei Ärztin und Arzt, im Spital sowie hinsichtlich Patientenver-fügung, Organspende und Beratung zustehen.

Ihre Rechte bei Ärztin, Arzt und im Spital

Aufklärung, Wahl von Gesundheitsfachperson und Pflegeeinrichtung, Behandlungen ohne Einwilligung, Berufsgeheimnis, Einsicht ins Patientendossier und Begleitung – erfahren Sie hier alles über diese Rechte.

Ihr Recht auf eine Patientenverfügung

Jede urteilsfähige Person kann eine Patientenverfügung verfassen. Diese ist für Ge-sundheitsfachpersonen verbindlich. Wie wird eine Patientenverfügung formuliert? Was geschieht, wenn keine eine Patientenverfügung vorliegt?

Ihr Recht auf Organ- und Gewebespende

Wenn Sie Organe und Gewebe spenden wollen, füllen Sie eine Spendekarte aus und informieren Sie Ihre Angehörigen. Kann man diesen Entscheid widerrufen? Was ist eine Lebendspende und wie ist sie geregelt? Informieren Sie sich hier.

Ihr Recht auf Beratung

Bei Problemen haben Sie das Recht, sich beraten zu lassen. Falls Sie sich mit Ärztin/Arzt oder Spital nicht einigen können, stehen nationale und teilweise kantonale Beratungsstellen zur Verfügung. Hier finden Sie die Adressen.

Letzte Änderung 25.11.2016

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