Antibiotikaresistenzen

Bakterien können sich so anpassen, dass Antibiotika nicht mehr wirken. Resistent werden somit nicht Menschen, sondern Bakterien. Solche Bakterien können eine Behandlung verlängern oder sogar verhindern.

Antibiotika sind eine wichtige Waffe im Kampf gegen viele bakterielle Infektionskrankheiten. Ärztinnen und Ärzte können damit nicht nur  die häufigsten Infekte behandeln (etwa Blutvergiftungen oder Lungenentzündungen), sondern auch Menschen schützen, deren Immunsystem aufgrund von chronischen Erkrankungen, Chemotherapien (Behandlungen gegen eine Krebserkrankung) oder chirurgischen Eingriffen geschwächt ist.

Mit Antibiotikaresistenz wird die Fähigkeit einiger Bakterien bezeichnet, sich anzupassen und der Wirkung von Antibiotika zu widerstehen. Resistent werden also nicht die Personen, sondern Bakterien. Resistente Bakterien können sich vermehren und sich von einer Person auf andere übertragen. Solche Krankheitserreger können die Behandlung einer Infektion erschweren, verlängern oder im schlimmsten Fall sogar verunmöglichen.

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Letzte Änderung 28.08.2018

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