Coronavirus: So schützen wir uns

Befolgen Sie weiterhin die Hygiene- und Verhaltensregeln. Vor einer Ansteckung schützen Sie sich und andere am besten, indem Sie die Hände regelmässig mit Seife waschen, Abstand halten und eine Maske tragen.


Plakate und Videos mit den Hygiene- und Verhaltensregeln finden Sie auf der Webseite der Kampagne: bag-coronavirus.ch.

Die Hygiene- und Verhaltensregeln

weniger-menschen-treffen

Weniger Menschen treffen

Viele Personen stecken sich im privaten Umfeld mit dem Coronavirus an. Denn gerade im Familien- und Freundeskreis kann oder möchte man nicht genügend Abstand halten. Aufgrund der hohen Fallzahlen ist es wichtig, dass Sie auf Treffen in grösseren Gruppen verzichten. Deshalb sind private Treffen mit mehr als 10 Personen verboten. Genauso wichtig ist es, dass Sie auch insgesamt weniger Leute treffen. So helfen Sie, die schnelle Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen.

Wir empfehlen: Wägen Sie bewusst ab, mit welcher Person Sie wann persönlichen Kontakt haben. Berücksichtigen Sie dabei wie viele verschiedene Freunde, Familienmitglieder und Arbeitskollegen Sie in den Tagen vorher getroffen haben oder bald treffen werden. Je mehr persönliche Kontakte Sie innerhalb kurzer Zeit haben, desto mehr Leute könnten Sie im Falle einer Infektion anstecken.

Beachten Sie: Dies sind die schweizweiten Mindestvorgaben. In den einzelnen Kantonen können strengere Regeln gelten. Falls der Kanton für private Treffen eine tiefere Personenanzahl vorschreibt, müssen Sie sich an diese Vorgaben halten.
 

Abstand halten.

Abstand halten

Mit dem neuen Coronavirus können Sie sich anstecken, wenn Sie engen und längeren Kontakt zu einer infizierten Person haben. Indem Sie den nötigen Abstand (1,5 Meter) halten, schützen Sie sich und andere vor einer Ansteckung:

  • Halten Sie beim Anstehen Abstand zu den Personen vor und hinter Ihnen (zum Beispiel an der Kasse oder in der Kantine)
  • An Sitzungen: Lassen Sie zwischen den Teilnehmenden einen Stuhl frei
  • Schützen Sie besonders gefährdete Personen in Ihrem Umfeld durch Abstand
  • Beachten Sie die Besuchsregeln der Alters- und Pflegeheime sowie der Spitäler

Abstand halten im öffentlichen Verkehr

Umgehen Sie wenn möglich die Pendlerzeiten morgens und abends und nutzen Sie schwächer frequentierte Verbindungen, vor allem wenn Sie in der Freizeit reisen.
 

masken

Maskenpflicht, wenn Abstandhalten nicht möglich ist

In der Schweiz gilt an vielen Orten Maskenpflicht. Vereinfacht gilt: Tragen Sie immer eine Maske, wenn Sie nicht zu Hause sind und den Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht durchgehend einhalten können. Ausführliche Informationen erhalten Sie auf der Seite Masken.

Halten Sie sich immer an die Maskenpflicht. Tragen Sie die Maske über Nase und Mund. Indem Sie die Maske korrekt tragen und verwenden, können Sie andere vor einer Ansteckung schützen. Denn eine infizierte Person kann bereits vor Auftreten der Symptome ansteckend sein, ohne es zu wissen. Wenn auf engem Raum also alle eine Maske tragen, schützen wir uns alle gegenseitig.

maskenpflicht

Maskenpflicht in öffentlich zugänglichen Innen- und Aussenbereichen und im öffentlichen Verkehr

Schweizweit gilt die Maskenpflicht:

  • In öffentlichen Verkehrsmitteln, auf Perrons und in Wartebereichen des ÖV.
  • In Innen- und Aussenbereichen von öffentlich zugänglichen Einrichtungen und Betrieben.
  • In Innenräumen bei der Arbeit und in Schulen der Sekundarstufe II.
  • In belebten Fussgängerzonen von Zentren und Dorfkernen.
  • Überall, wo es so viele Personen hat, dass Sie den Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht einhalten können.

Auf der Seite Masken finden Sie ausführliche Informationen zu den nationalen Vorgaben: wo die Maskenpflicht genau gilt, wer ausgenommen ist und wie Sie die Maske korrekt verwenden.

Beachten Sie: Dies sind die schweizweiten Mindestvorgaben. In den einzelnen Kantonen können strengere Regeln gelten. Falls der Kanton die Maskenpflicht an weiteren Orten vorschreibt, müssen Sie auch dort eine Maske tragen.

homeoffice

Wenn möglich im Homeoffice arbeiten

Arbeiten Sie wenn möglich wieder von zu Hause aus. Dadurch reduzieren sich die Kontakte und somit auch die potentielle Verbreitung des Virus.

Die Unternehmen werden aufgefordert, die gesetzlichen Bestimmungen und die Empfehlungen des BAG bezüglich Schutz von Arbeitnehmenden zu beachten. Es besteht aber keine Pflicht zum Homeoffice. Informationen zum Schutz von Arbeitnehmenden finden Sie auf Vorgaben zum Schutz von Arbeitnehmenden.
 

lüften

Mehrmals täglich lüften

Das Risiko einer Übertragung des neuen Coronavirus in Innenräumen lässt sich durch geeignete Lüftungsmassnahmen reduzieren. Deshalb empfehlen wir, in allen Räumen, in denen sich Personen aufhalten, regelmässig zu lüften.

Beachten Sie dabei folgendes:

  • Öffnen Sie dazu die Fenster immer vollständig und sorgen Sie für Durchzug beim Lüften.
  • Lüften Sie alle Räume regelmässig und häufig. Je mehr Personen sich in einem Raum befinden und je kleiner der Raum ist, desto häufiger soll er gelüftet werden.
  • Lüften Sie die ganze Wohnung drei- bis fünfmal täglich für 5 bis 10 Minuten.
  • Lüften Sie Räume, in denen sich mehrere Personen längere Zeit aufhalten (z.B. Arbeitsräume, Aufenthaltsräume, Homeoffice-Räume) alle 1 bis 2 Stunden für 5 bis 10 Minuten.
  • Lüften Sie Schulzimmer mindestens nach jeder Lektion. Weitere Informationen und Tipps dazu finden Sie unter www.schulen-lueften.ch.

Wichtig: Eine gute Durchlüftung kann Ansteckungen durch engen Kontakt nicht verhindern. Abstandhalten, Maske tragen sowie Hygienemassahmen bleiben die wirksamsten Massnahmen.
 

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Bei Veranstaltungen und Ansammlungen: erlaubte Personenanzahl einhalten

  • An öffentlichen Veranstaltungen dürfen höchstens 50 Personen teilnehmen
  • An privaten Veranstaltungen im Freundes- und Familienkreis dürfen höchstens 10 Personen teilnehmen
  • Im öffentlichen Raum wie beispielsweise auf Plätzen, Spazierwegen und in Parkanlagen sind spontane Menschenansammlungen von mehr als 15 Personen verboten.

Wichtig: Bei der Anzahl Teilnehmenden werden Kinder mitgezählt.

Beachten Sie: Dies sind die schweizweiten Mindestvorgaben. In den einzelnen Kantonen können strengere Regeln gelten. Falls der Kanton eine tiefere Personenanzahl vorschreibt oder Veranstaltungen ganz verbietet, müssen Sie sich an diese Vorgaben halten.
 

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Gründlich Hände waschen

Händewaschen spielt eine entscheidende Rolle bei der Hygiene. Indem Sie Ihre Hände regelmässig mit Seife sorgfältig waschen, können Sie sich schützen. Die Seife macht das Virus unschädlich.

Waschen Sie die Hände, wenn Sie nach Hause kommen, nach dem Schnäuzen, Niesen oder Husten oder bevor Sie essen oder Essen zubereiten.

Sie waschen Ihre Hände richtig, wenn Sie sich die Hände einseifen, bis sie vollständig eingeschäumt sind. Spülen Sie die Hände unter fliessendem Wasser gut ab. Trocknen Sie sie mit einem sauberen Handtuch, wenn möglich mit einem Wegwerf-Papiertuch oder einer einmal benutzbaren Stoffhandtuchrolle.

Zudem sollten Sie beachten, dass Sie am besten keine Ringe tragen oder aber diese vor dem Händewaschen abnehmen und ebenfalls einseifen. Pflegen Sie Ihre Haut mit einer Feuchtigkeitscreme und halten Sie die Fingernägel kurz und sauber.

Wir raten davon ab, im Alltag Handschuhe zu benutzen. Sie bieten keinen ausreichenden Schutz vor einer Ansteckung und vermitteln eine falsche Sicherheit.

 Händeschütteln vermeiden.

Händeschütteln vermeiden

Je nachdem, was wir gerade angefasst haben, sind unsere Hände nicht sauber. Ansteckende Tröpfchen aus Husten und Niesen können sich an den Händen befinden. Sie gelangen an Mund, Nase oder Augen, wenn man diese berührt.  

Wir können uns gegen eine Ansteckung schützen, indem wir:

  • Keine Hände schütteln
  • Keine Faust geben
  • Auf Umarmungen und Begrüssungsküsse verzichten
     
In Taschentuch oder Armbeuge husten und niesen

In Taschentuch oder Armbeuge husten und niesen

Schnäuzen, Niesen, Spucken, Husten: Damit können wir Viren übertragen, wenn wir die Verhaltensregeln nicht beachten.

Wie kann ich das Übertragungsrisiko verringern oder vermeiden?

  • Husten oder Niesen Sie in ein Taschentuch – oder, wenn Sie keines haben, in Ihre Armbeuge.
  • Waschen Sie die Hände nach jedem Husten, Niesen, Schnäuzen und Spucken.
  • Verwenden Sie Papiertaschentücher und benutzen Sie es nur einmal. Dann entsorgen Sie es.
Nur nach telefonischer Anmeldung in Arztpraxis oder Notfallstation.

Nur nach telefonischer Anmeldung in Arztpraxis oder Notfallstation

Müssen Sie aufgrund von Symptomen im Zusammenhang mit den neuen Coronavirus in eine Arztpraxis oder Notfallstation gehen, dann rufen Sie unbedingt vorher an.

Bei Beschwerden, Krankheitsgefühl oder Symptomen ohne Zusammenhang mit dem neuen Coronavirus: Nehmen Sie diese ernst und lassen Sie sich behandeln. Ärztinnen und Ärzte sowie Spitäler haben Vorkehrungen getroffen, um ihre Patientinnen und Patienten mit den notwendigen Schutzmassnahmen sicher zu behandeln. Sie können diese Leistungen somit ohne Ansteckungsrisiko in Anspruch nehmen.

 

Testen, Tracing, Isolation und Quarantäne

Die Massnahmen «Testen», «Tracing», «Isolation und Quarantäne» dienen dazu, die Infektionsketten von Mensch zu Mensch frühzeitig zu entdecken und zu stoppen.
 

Testen

Bei Symptomen sofort testen lassen und zu Hause bleiben

Infektionen früh erkennen: Fühlen Sie sich krank oder haben Sie einzelne Symptome? Bleiben Sie zu Hause, machen Sie den Coronavirus-Check oder rufen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt an. Beantworten Sie alle Fragen im Online-Check oder am Telefon bestmöglich. Am Ende erhalten Sie eine Handlungsempfehlung und gegebenenfalls die Anweisung, sich testen zu lassen. Bleiben Sie zu Hause bis das Testergebnis vorliegt. Diese Empfehlungen gelten auch, wenn Sie nur leichte Symptome haben. Denn infizierte Personen sind auch ansteckend, wenn sie sich gesund fühlen.

Wie Sie sich nach einem positiven oder negativen Testergebnis am besten verhalten, erfahren Sie auf der Seite Isolation und Quarantäne.  

Die typischen Krankheitssymptome finden Sie auf der Seite Krankheit, Symptome, Behandlung.
 

Tracing

Zur Rückverfolgung immer vollständige Kontaktdaten angeben

Geben Sie Ihre Kontaktdaten in Restaurants, Bars und an Veranstaltungen immer vollständig und korrekt an. Das kantonale Contact Tracing braucht diese Kontaktdaten für die Rückverfolgung von möglichen Infektionsketten. Denn beim Contact Tracing wird ermittelt, wer an Covid-19 erkrankt ist und wer sich mit hoher Wahrscheinlichkeit angesteckt haben könnte. Dies mit dem Ziel, dass sich diese Personen bewusst von anderen fernhalten (Isolation oder Quarantäne) und dadurch keine weiteren Personen anstecken. So werden Infektionsketten im Idealfall gezielt unterbrochen.

Nun sind Personen bereits ansteckend, bevor Krankheitssymptome auftreten. Es kann daher sein, dass sich eine infizierte Person noch gesund fühlt und in Restaurants geht oder an Veranstaltungen teilnimmt. In einer solchen Situation sind die Kontaktdaten für die Rückverfolgung von Infektionsketten zentral, weil die infizierte Person nicht alle Gäste und Mitarbeitende persönlich kennt und informieren kann.

Hinweis zur aktuellen Lage: Die Kantone entscheiden, wie sie ihre Contact-Tracing-Ressourcen in der aktuellen Situation am besten einsetzen. Momentan ist es daher möglich, dass sich die kantonale Stelle nicht zeitnah meldet und die Isolation oder Quarantäne anordnen kann. Es ist deshalb wichtig, dass Sie sich gegebenenfalls selbständig in Isolation oder Quarantäne begeben. Folgen Sie den Anweisungen auf der Seite Isolation und Quarantäne.

SwissCovid App

SwissCovid App downloaden und aktivieren

Ergänzend zum klassischen Contact Tracing steht die SwissCovid App für Smartphones zur Verfügung. Sie informiert über einen engen Kontakt zu einer erkrankten Person, auch wenn man sie nicht persönlich kennt. Detailliertere Informationen finden Sie auf der Seite SwissCovid App und Contact Tracing.
 

Isolation und Quarantäne

Isolation und Quarantäne

Isolation und Quarantäne sind Massnahmen, um die Infektionsketten des neuen Coronavirus zu unterbrechen und so die Weiterverbreitung des neuen Coronavirus einzudämmen. Personen, die positiv auf eine Infektion mit dem neuen Coronavirus getestet wurden, müssen in Isolation. Personen, die engen Kontakt mit einer positiv getesteten Person hatten oder aus einem Staat oder Gebiet mit erhöhtem Ansteckungsrisiko in die Schweiz einreisen, müssen in Quarantäne.

Alle Informationen finden Sie auf der Seite Isolation und Quarantäne.

 

Dokumente

downloads

Downloads in verschiedenen Sprachen

Infokampagne «So schützen wir uns»: Plakate, Videos und Anleitungen in verschiedenen Sprachen, auch in Sprachen der Migrantinnen und Migranten

Weiterführende Themen

Masken

Maskenpflicht, Maskentragen im Alltag, Arten und Kauf von Masken, korrekter Umgang mit Masken

Letzte Änderung 19.11.2020

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Kontakt

Anfragen im Zusammenhang mit Covid-19 beantworten wir nicht schriftlich.

Informieren Sie sich auf unseren Seiten. Wir aktualisieren sie laufend.

Auf Kontakte und Links finden Sie Kontaktinfos, auch zu anderen Bundesstellen und den Kantonen.

Tel.
+41 58 463 00 00

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