Neues Coronavirus: Situation Schweiz

Kennzahlen zu bestätigten Coronavirus-Infektionen und Todesfällen infolge der Krankheit, epidemiologische Lage, Suche nach Antikörpern, Beratungsgremium, Medienkonferenz und News: informieren Sie sich hier.

Epidemiologische Lage in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein

Seit 17. September 2020 erscheinen die täglichen Situationsberichte neu von Montag bis Freitag. Einen aussagekräftigen Überblick zur epidemiologischen Lage und Tendenz bietet der wöchentliche, analytische Situationsbericht. Diesen veröffentlichen wir jeweils am Donnerstagmorgen.

30.9.2020, 8 Uhr Neu* Total seit Beginn
der Epidemie
Laborbestätigte Infektionen 411
53 282
Hospitalisierungen 11
4 866
Todesfälle 1
1 783
Covid-19-Test 12 577 1 367 695

* seit 29.9.2020, 8 Uhr

Die folgenden Daten sind für 25 Kantone und das Fürstentum Liechtenstein vorhanden. Die Aktualisierung der Zahlen erfolgt mindestens jeweils am Mittwoch und Freitag.

Contact Tracing
Total aktuell
Personen in Isolation 3 354
Davon Kontakte in Quarantäne 6 373
Zusätzliche Personen in Quarantäne nach Einreise in die Schweiz
13 726

Täglicher Bericht

Die Anzahl der am Wochenende innert 72 Stunden erfassten neuen Fälle entspricht der Anzahl der in diesem Zeitraum eingegangenen Meldungen.
Die Fälle werden wie bisher nach Falldatum in der Grafik zu den vergangenen vier Wochen dargestellt, so dass eine tagesgenaue Auswertung der Wochenendzahlen mit wenigen Tagen Verzögerung möglich bleibt.

Situationsbericht zur epidemiologischen Lage in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein (PDF, 351 kB, 30.09.2020)

Daten des Situationsberichtes (XLS, 27 kB, 30.09.2020)

Die hier veröffentlichen Daten basieren auf Informationen, die uns Laboratorien, Ärztinnen und Ärzte sowie Spitäler übermittelt haben. Sie beziehen sich auf Meldungen, die wir heute früh erhalten haben und können deshalb von denjenigen Zahlen abweichen, welche die Kantone kommunizieren.

Grafische Darstellungen der Daten

Unter den folgenden Links finden Sie grafische Darstellungen.

Laborbestätigte COVID-19-Fälle im zeitlichen Verlauf

Die Grafik zeigt die geographische Verteilung der auf das neue Coronavirus positiv getesteten Personen im zeitlichen Verlauf.

Berichte Monitoring und Zwischenbilanz

Das Monitoring trägt dazu bei, dem Bundesrat und den Entscheidungsträgern fundierte Entscheidungsgrundlagen zur Verfügung zu stellen. Dabei liegt der Fokus auf einem möglichst objektiven Gesamtbild zur Entwicklung von Covid-19.

Ziele des Monitorings:

  • Sicherstellen einer transparenten Information für Bevölkerung und Medien;
  • Überwachen des Pandemieverlaufs;
  • Identifizieren möglicher Schwachstellen oder eines Handlungsbedarfs bei der Umsetzung von Massnahmen und Empfehlungen.

Drei Fragen stehen dabei im Zentrum:

  • Wie ist die Verbreitung des Virus?
  • Wie werden die Schutzkonzepte umgesetzt?
  • Wie verhält sich die Bevölkerung?

Das Monitoring wird zurzeit neu gestaltet. In Zukunft wird in regelmässigen Abständen zu aktuellen Themen wie Mobilitätsverhalten, Stimmungsbarometer der Bevölkerung, Kontrolle der Schutzkonzepte und Wirtschaftslage informiert.

SwissCovid App und Contact Tracing, Impfung gegen Covid-19, Suche nach Antikörpern, wissenschaftliches Beratungsgremium

CoronaApp_klein

SwissCovid App und Contact Tracing

Beim Contact Tracing werden engen Kontakte von mit dem Coronavirus infizierten Personen ausfindig gemacht. Die SwissCovid App unterstützt dies: Sie stellt fest, ob wir Kontakt mit einer infizierten Person hatten. Dadurch können wir Übertragungsketten stoppen.

Impfung gegen Covid-19

Weltweit wird intensiv an Impfstoffen geforscht. Der Bund führt mit verschiedenen Impfstoffherstellern Gespräche, um Verträge abzuschliessen und der Schweizer Bevölkerung Zugang zu einer Impfung zu ermöglichen.

Suche nach Antikörpern

Wie viele Personen in der Schweiz haben bereits eine Infektion mit dem neuen Coronavirus durchgemacht? Und ist man danach immun? Diese Fragen will die Swiss School of Public Health (SSPH+), ein Netzwerk aus zwölf Schweizer Hochschulen, beantworten. Sie lanciert dazu eine schweizweite Studie.

Die Studie basiert auf dem Konzept von Professor Milo Puhan, Leiter des Instituts für Epidemiologie an der Universität Zürich. Sie soll herausfinden:

  • Wie viele Menschen in der Schweiz haben bereits eine Infektion mit dem neuen Coronavirus durchgemacht?
  • Sind Menschen nach einer Infektion immun gegenüber einer erneuten Infektion mit dem neuen Coronavirus?
  • Und wenn ja, wie lange hält die Immunität an?

Dazu sollen sich bis Oktober 2020 zeitlich gestaffelt rund 25 000 Personen aus der Bevölkerung und spezifischen Berufsgruppen testen und untersuchen lassen. Ein Bluttest zeigt, ob jemand eine Coronavirus-Infektion durchlaufen hat. Antikörper im Blut deuten auf eine durchgemachte Infektion hin.

Die Studie unterstützen wir inhaltlich und finanziell. Die Erkenntnisse daraus liefern unteranderem auch für die nationale und kantonale Politik wichtige Grundlagen. Basierend darauf kann sie das weitere Vorgehen bei der Bewältigung der Coronavirus-Epidemie festlegen und später über ein Impfprogramm in der Schweiz entscheiden.

Link: https://www.corona-immunitas.ch/

Wissenschaftliches Beratungsgremium

Die «Swiss National COVID-19 Science Task Force» (SN-STF) ist ein wissenschaftliches Beratungsgremium des Bundes. vertreten sind Forscherinnen und Forschern aus der gesamten Hochschullandschaft. Mit ihrer Arbeit leistet die SN-STF einen Beitrag zur Bewältigung der Coronavirus-Pandemie. Sie stellt ihre Kompetenz in den Bereichen Wissenschaft und Forschung den zuständigen politischen Behörden zur Verfügung.

Seit 1. August 2020 steht die Task Force unter der Leitung von Prof. Martin Ackermann, Experte für Mikrobiologie an der ETH Zürich und Eawag. Der bisherige Leiter, Prof. Matthias Egger, steht dem SN-STF weiterhin als Experte zur Seite.

Auftraggeber der SN-STF sind der Krisenstab des Bundesrates zur Bewältigung der Coronavirus-Krise KSBC, das BAG und das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI.

Ausführliche Informationen auf der Webseite der Swiss National COVID-19 Science Task Force.

Medienkonferenz, 22. September 2020, 14.00 Uhr

Dokumente

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Letzte Änderung 01.10.2020

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Kontakt

Anfragen im Zusammenhang mit COVID-19 beantworten wir nicht schriftlich.

Informieren Sie sich auf unseren Seiten. Wir aktualisieren sie laufend.

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