Neues Coronavirus: Massnahmen und Verordnungen

Seit dem 6. Juli 2020 gilt im gesamten öffentlichen Verkehr die Maskenpflicht. Zudem müssen sich Einreisende aus gewissen Gebieten in Quarantäne begeben. Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen bleiben bis Ende September verboten.

Der Reiseverkehr in der Schweiz nimmt laufend zu und seit Mitte Juni steigen die Zahlen der Neuansteckungen. Daher hat der Bundesrat schweizweit die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr ab dem 6. Juli 2020 eingeführt. Zudem müssen sich Einreisende aus gewissen Staaten und Gebieten in Quarantäne begeben.

Öffentlich zugängliche Einrichtungen, Schulen und Veranstaltungen müssen weiterhin über ein Schutzkonzept verfügen. Informationen zu den neuen vereinfachten Vorgaben finden Sie auf der Seite Schutzkonzepte.

Regeln und Empfehlungen

Grossveranstaltungen

Coronavirus: Grossanlässe

Bund übernimmt Testkosten

Um die Infektionsketten rasch unterbrechen zu können, müssen möglichst alle infizierten Personen erkannt werden. Dafür muss genügend getestet werden. Der Bund übernimmt deshalb seit dem 25. Juni 2020 die Testkosten, wenn die Kriterien des BAG erfüllt sind.

Dies ist beispielsweise der Fall, wenn Sie Symptome haben, die zu Covid-19 passen und Ihre Ärztin oder Ihr Arzt den Test auf eine Infektion mit dem neuen Coronavirus anordnet. Eine Meldung durch die SwissCovid App von einem Kontakt mit einer infizierten Person gilt ebenfalls als Kriterium.  

Wenn die Testkriterien des BAG nicht erfüllt sind, übernimmt der Bund die Testkosten nicht. Dies kann der Fall sein, wenn Sie beispielsweise ein Testresultat für eine Reise benötigen oder der Test nur auf Wunsch Ihres Arbeitgebers erfolgt.

Schutz von Arbeitnehmenden

Seit dem 22. Juni 2020 sind die Homeoffice-Empfehlung sowie die spezifischen Vorgaben zum Schutz von besonders gefährdeten Personen aufgehoben. Die Arbeitgeber entscheiden selber darüber, wie die Arbeitnehmenden geschützt werden und ob sie von zu Hause oder im Büro arbeiten sollen.

Dabei gilt das Arbeitsgesetz: Der Arbeitsgeber ist verpflichtet, die Gesundheit der Arbeitnehmenden mit entsprechenden Massnahmen zu schützen.

In Zusammenhang mit dem neuen Coronavirus bedeutet dies: Die Arbeitgeber müssen dafür sorgen, dass die Arbeitnehmenden die Empfehlungen betreffend Hygiene und Abstand einhalten können. Kann der empfohlene Abstand nicht eingehalten werden, sind Massnahmen gemäss dem im Arbeitsbereich üblichen «STOP-Prinzip» (Substitution, Technische Massnahmen, Organisatorische Massnahmen, Persönliche Schutzausrüstung) zu treffen. Beispiele dafür sind die Arbeit im Homeoffice, die physische Abtrennung von Arbeitsplätzen oder das Tragen von Gesichtsmasken.

Formelle einsehbare Schutzkonzepte sind jedoch nicht nötig, wenn der Betrieb oder Teile davon nicht öffentlich zugänglich ist.

Allfällige kantonale Massnahmen

Die Hauptverantwortung der Bekämpfung der Covid-19-Epidemie liegt bei den Kantonen. Stellt ein Kanton ein Wiederanstieg der Fälle fest, entscheidet er über die erforderlichen und geeigneten Massnahmen. Dabei sind diejenigen Massnahmen vorzuziehen, die sich bisher als besonders wirksam gegen die Ausbreitung des neuen Coronavirus erwiesen haben.

Weisungen an die Kantone

Gesundheitsversorgung

Die Kantone können öffentliche und private Spitäler zur Bereitstellung von Kapazitäten zur Behandlung von Covid-19-Patientinnen und -Patienten verpflichten.

Die Spitäler sind verpflichtet, einen ausreichenden Bestand an wichtigen Arzneimitteln vorrätig zu haben. Dies gilt sowohl für die Behandlung von Patientinnen und Patienten, die am neuen Coronavirus erkrankt sind, als auch für weitere medizinisch dringende Behandlungen.

Zur Unterstützung der Kantone hilft der Bund dabei, die Versorgung mit medizinischen Gütern sicherzustellen.

Die einzelnen Bestimmungen in Bezug auf die Versorgung mit wichtigen medizinischen Gütern sind in der Covid-19-Verordnung 3 zu finden.

Meldepflicht der Gesundheitsversorger

Der Bund koordiniert die Verfügbarkeit von Spitalbetten, die zur Behandlung der Covid-19-Patientinnen und -Patienten nötig sind. Dazu braucht er aktuelle Informationen aus den Spitälern. Beispielsweise müssen die Kantone dem koordinierenden Sanitätsdienst melden, wie hoch die Auslastung der Spitalbetten ist oder wie viele Intensivpflegeplätze belegt sind.

Verordnungen

Hinweis: in der Systematischen Rechtssammlung sind auf den Seiten mit den aktuellen Verordnungen zu Covid-19 auch alle bisherigen Fassungen der Verordnung zu finden (siehe rechte Spalte: «Alle Fassungen»).

Erläuterungen

Erläuterungen der Covid-19-Verordnung 3 (inklusive Erläuterungen der Änderungen mit Inkrafttreten auf den 15. August 2020)

Im Korrekturmodus

Erläuterungen der Covid-19-Verordnung besondere Lage (inklusive Erläuterungen der Änderungen mit Inkrafttreten auf den 15. August 2020)

Im Korrekturmodus

Erläuterungen zur Änderung vom 2. September 2020 der Covid-19-Verordnung besondere Lage (mit Inkrafttreten am 1. Oktober 2020)

Erläuterungen zur Verordnung über das Proximity-Tracing-System

Erläuterungen der Covid-19-Verordnung Massnahmen im Bereich des internationalen Personenverkehrs

Im Korrekturmodus

Bisherige Fassungen der Erläuterungen

Links

Gesetze

Gesetzgebung Übertragbare Krankheiten – Epidemiengesetz (EpG)

Das Epidemiengesetz soll gewährleisten, dass übertragbare Krankheiten frühzeitig erkannt, überwacht, verhütet und bekämpft werden und trägt dazu bei, Krankheitsausbrüche mit grossem Gefährdungspotenzial besser zu bewältigen.

Weiterführende Themen

Vorgaben für Schutzkonzepte

Für Betriebe und Einrichtungen, Gastronomiebetriebe, Kinder und Schulen, öffentlicher Verkehr, Gesundheitspraxen, Sport und Empfehlungen für Arbeitgebende

Regelungen in der Krankenversicherung

Kostenübernahme medizinischer Leistungen, Tarifierung, Finanzierung

Gesetzgebung Übertragbare Krankheiten – Epidemiengesetz (EpG)

Das Epidemiengesetz soll gewährleisten, dass übertragbare Krankheiten frühzeitig erkannt, überwacht, verhütet und bekämpft werden und trägt dazu bei, Krankheitsausbrüche mit grossem Gefährdungspotenzial besser zu bewältigen.

Koordinationsorgan Epidemiengesetz (KOr EpG)

Das Koordinationsorgan Epidemiengesetz (KOr EpG) stärkt die Zusammenarbeit zwischen Bund und Kantonen im Bereich der übertragbaren Krankheiten.

Leichte Sprache

Die Regeln und Verbote des Bundes, Informationen zum Corona-Virus, wann Sie zuhause bleiben müssen

Gebärdensprache

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Letzte Änderung 14.09.2020

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Kontakt

Anfragen im Zusammenhang mit Covid-19 beantworten wir nicht schriftlich.

Informieren Sie sich auf unseren Seiten. Wir aktualisieren sie laufend.

Auf Kontakte und Links finden Sie Kontaktinfos, auch zu anderen Bundesstellen und den Kantonen.

Tel.
+41 58 463 00 00

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