Coronavirus: Isolation und Quarantäne

Personen, die positiv auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet wurden, müssen in Isolation. Personen, die engen Kontakt mit einer positiv getesteten Person hatten, müssen in Quarantäne.  

Hinweis zur aktuellen Lage

Das Contact Tracing liegt in der Verantwortung der Kantone. Die Kantone entscheiden, wie sie ihre Ressourcen bei hohen Fallzahlen am besten einsetzen. Momentan ist es daher möglich, dass sich die zuständige kantonale Stelle nicht zeitnah bei Ihnen meldet und die Isolation oder Quarantäne anordnet. Es ist deshalb wichtig, dass Sie sich gegebenenfalls selbständig in Isolation oder in Quarantäne begeben.

Isolation und Quarantäne

Isolation und Quarantäne sind Massnahmen, um die Infektionsketten zu unterbrechen und so die Weiterverbreitung des  Coronavirus einzudämmen. Eine Person, die eine bestätigte Infektion hat oder bei der eine Infektion vermutet wird, soll zu Hause bleiben und jeden Kontakt zu anderen Personen vermeiden. So können möglichst viele Neuansteckungen verhindert werden. Daraus ergeben sich folgende Regeln:

Personen, die positiv auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet werden, müssen in Isolation.

Personen, bei denen eine Wahrscheinlichkeit einer Infektion mit dem Coronavirus besteht, müssen für 10 Tage in Quarantäne. Eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für eine Ansteckung besteht in folgenden Fällen:

  • Nach einem engen Kontakt mit einer Person, die positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Dies ist die Quarantäne nach einem engen Kontakt (kurz Kontaktquarantäne).
  • Nach einem Aufenthalt in einem Staat oder Gebiet mit erhöhtem Infektionsrisiko. Dies ist die Quarantäne für Einreisende (kurz Reisequarantäne).

Detaillierte Informationen finden Sie in den Anweisungen zur Isolation (PDF, 179 kB, 26.06.2020) und den Anweisungen zur Quarantäne (PDF, 191 kB, 23.10.2020).

Vorgehen bei Krankheitssymptomen

Es ist wichtig, dass möglichst alle Ansteckungen mit dem Coronavirus erkannt werden. Deswegen empfehlen wir auch bei leichten Symptomen einen Test. Das Vorgehen unten gilt für alle Personen über 12 Jahre. Informationen zum Vorgehen bei Kindern unter 12 Jahren finden Sie im Abschnitt Kinder mit Symptomen.

1. Kontaktreduktion: Bleiben Sie zu Hause und vermeiden Sie alle Kontakte zu anderen Personen.

2. Testempfehlung: Machen Sie den Coronavirus-Check. Sie erhalten am Ende des Checks unsere Empfehlung. Wenn Sie sich testen lassen sollen, erhalten Sie Informationen zum weiteren Vorgehen. Sie können auch Ihre Ärztin oder Ihren Arzt anrufen und das Vorgehen besprechen.

3. Testen: Lassen Sie sich sofort testen, wenn der Coronavirus-Check oder Ihre Ärztin/Ihr Arzt dies empfiehlt. Testkosten werden vom Bund übernommen, wenn die Testkriterien des BAG erfüllt sind. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Testen.

4. Bis zum Testergebnis: Bleiben Sie zu Hause und folgen Sie den Anweisungen zur Isolation (PDF, 179 kB, 26.06.2020). Vermeiden Sie alle Kontakte zu anderen Personen bis das Testergebnis vorliegt. Sobald das Testergebnis vorliegt: folgenden Sie dem passenden Vorgehen unten.

Vorgehen bei einem positiven Testergebnis: Isolation

Folgen Sie den Anweisungen zur Isolation (PDF, 179 kB, 26.06.2020) und vermeiden Sie jeden Kontakt zu anderen Personen. Falls Sie mit anderen im selben Haushalt leben: Richten Sie sich alleine in einem Zimmer ein. Normalerweise dauert die Isolation 10 Tage

Im Idealfall informiert Sie die kantonale Stelle, wann Sie die Isolation beenden können. Sollten Sie keine Anweisungen von der kantonalen Stelle erhalten, dann können Sie Ihr Zuhause frühestens nach 10 Tagen verlassen. Beachten Sie, dass Sie für das Ende Ihrer Isolation in jedem Fall seit 48 Stunden symptomfrei sein müssen.

Weitere Informationen zur Isolation:

  • Contact Tracing: Die zuständige kantonale Stelle wird sich bei Ihnen melden. Gemeinsam ermitteln Sie, welche Personen mit Ihnen in Kontakt standen. Diese müssen allenfalls in Quarantäne gehen. Beachten Sie: In der momentanen Situation ist es möglich, dass die kantonale Stelle Sie nicht zeitnah kontaktieren kann. Informieren Sie in diesem Fall Ihre engen Kontakte selber über Ihre Erkrankung. Im Abschnitt Vorgehen bei Kontakt mit einer positiv getesteten Person finden Sie und Ihre Kontaktpersonen Informationen, wie in einem solchen Fall vorzugehen ist.
  • Covidcode: Wenn Sie die SwissCovid App nutzen, können Sie freiwillig einen Covidcode eingeben. Mit diesem persönlichen Code lösen Sie die Benachrichtigung in der App aus. So informieren Sie andere Nutzerinnen und Nutzer anonym über den Kontakt. Ihren Covidcode erhalten Sie von der kantonalen Stelle des Contact Tracings oder der behandelnden Ärztin/dem behandelnden Arzt. Beachten Sie: In der momentanen Situation ist es möglich, dass die kantonale Stelle Ihnen den Covidcode nicht zeitnah zustellen kann. Bitte haben Sie in diesem Fall Geduld.
  • Verschlimmerung der Symptome: Nehmen Sie Kontakt mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt auf, wenn sich Ihre Krankheitssymptome verschlimmern oder sie Sie beunruhigen.

  • Lohnfortzahlung und Krankentaggeld: Informationen finden Sie im Abschnitt Finanzelle Ansprüche.

Vorgehen bei einem negativen Testergebnis

Bleiben Sie zu Hause. Sie können die Isolation 24 Stunden nach Abklingen der Symptome beenden. Dies entspricht auch der Empfehlung bei Atemwegserkrankungen wie der Grippe.

Falls bei Ihnen erneut Symptome auftreten oder Sie sich Sorgen machen, kontaktieren Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.

Vorgehen nach Kontakt mit einer positiv getesteten Person

Hatten Sie Kontakt zu einer Person, die positiv auf das Coronavirus getestet wurde? Dann können Sie in den nächsten Tagen ansteckend sein, ohne es zu merken. Wie Sie sich nun verhalten sollen, hängt davon ab, ob die positiv getestete Person während dem Kontakt ansteckend war und ob der Kontakt eng war. Beantworten Sie dazu die folgenden Fragen:

1. War die Person zu diesem Zeitpunkt ansteckend?

Entscheidender Zeitraum: Eine Person ist 2 Tage vor Symptombeginn bis 10 Tage nach Symptombeginn ansteckend. Bei schweren Krankheitsverläufen kann die erkrankte Person auch länger ansteckend sein.

  • Wenn Sie mit dieser Person vor diesem Zeitraum Kontakt hatten, ist eine Ansteckung unwahrscheinlich und Sie müssen nicht in Quarantäne gehen.
  • Wenn Sie mit der positiv getesteten Person Kontakt hatten während diese ansteckend war, dann beantworten Sie die folgende Frage:

2. War der Kontakt «eng»?

Als «enger Kontakt» gilt ein persönlicher Kontakt, bei dem Sie sich anstecken konnten. Je länger Sie Kontakt mit der positiv getesteten Person hatten, desto wahrscheinlicher ist eine Ansteckung. Wenn ein Schutz vorhanden war, beispielsweise durch eine Trennwand oder wenn Sie beide eine Maske trugen, gilt dies nicht als enger Kontakt.

Orientieren Sie sich an folgender Grundregel: Der Kontakt war eng, wenn Sie zu einer anderen Person über längere Zeit ungenügend Abstand hatten und kein Schutz vorhanden war. «Längere Zeit» heisst zusammengezählt mehr als 15 Minuten pro Tag (kumulativ). «Ungenügend Abstand» heisst weniger als 1,5 Meter Abstand.

Beachten Sie: Das Virus hat natürlich keine Stoppuhr. Daher sind die 15 Minuten ein Richtwert. Auf engem Raum (z.B. im Auto) kann der Kontakt auch «eng» sein, wenn er kürzer war.


Was müssen Sie jetzt machen?

Wenn die positiv getestete Person während dem Kontakt ansteckend und der Kontakt eng war, dann befolgen Sie die Anweisungen im Abschnitt Vorgehen nach engem Kontakt (Quarantäne). Wenn die positiv getestete Person während dem Kontakt ansteckend, aber der Kontakt nicht eng war, dann befolgen Sie die Anweisungen im Abschnitt Vorgehen nach nicht-engem Kontakt.

Vorgehen nach engem Kontakt: Quarantäne

Begeben Sie sich sofort in Quarantäne und folgen Sie den Anweisungen zur Quarantäne (PDF, 191 kB, 23.10.2020). Grundsätzlich bedeutet dies: Vermeiden Sie alle Kontakte, auch zu Personen, die in Ihrem Haushalt leben. Wenn Sie 10 Tage nach dem engen Kontakt immer noch keine Symptome haben, dürfen Sie die Quarantäne beenden.

Weitere Informationen zur Quarantäne:

  • Contact Tracing: Die Anordnung der Quarantäne im Rahmen des Contact Tracings liegt in der Verantwortung der Kantone. Die kantonalen Stellen entscheiden, wie ihre Ressourcen fürs Contact Tracing am besten eingesetzt werden. Im Idealfall informiert Sie die zuständige kantonale Stelle telefonisch oder schriftlich, dass Sie in Quarantäne müsssen. In der aktuellen Situation kann es aber vorkommen, dass Sie nicht kontaktiert werden. In einem solchen Fall ist es wichtig, dass Sie die Quarantäne selbständig einhalten.

  •  Auftreten von Symptomen: Falls bei Ihnen während der Quarantäne Symptome auftreten, dann befolgen Sie die Anweisungen im Abschnitt Vorgehen bei Krankheitssymptomen.

  • Erwerbsausfallentschädigung: Informationen finden Sie im Abschnitt Finanzielle Ansprüche.


Hinweis: Für Personen, die im Gesundheitswesen oder für die öffentliche Sicherheit und Ordnung arbeiten, können andere Regeln gelten. Informationen finden Sie auf der Seite Informationen für Gesundheitsfachpersonen.
 

Vorgehen nach nicht-engem Kontakt

Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie sich angesteckt haben, ist in dieser Situation kleiner als nach einem engen Kontakt. Sie müssen sich deshalb nicht in Quarantäne begeben. Es ist aber trotzdem wichtig, dass Sie umsichtig handeln. Falls Sie sich angesteckt haben, treten die ersten Symptome meistens innerhalb von 10 Tagen nach dem Kontakt mit der infizierten Person auf. Während dieser Zeit gilt folgendes:

  • Befolgen Sie strikt die Hygiene- und Verhaltensregeln.
  • Beobachten Sie Ihren Gesundheitszustand. Falls bei Ihnen Krankheitssymptome auftreten: Bleiben Sie zu Hause und folgen Sie den Anweisungen Vorgehen bei Krankheitssymptomen.
  • Schützen Sie Ihre Familie, Ihre Freunde und Ihr Umfeld indem Sie unnötige Kontakte vermeiden.
  • Falls Ihre persönlichen und beruflichen Umstände es erlauben, können Sie sich selbst in Quarantäne begeben und im Homeoffice arbeiten.
  • Falls Sie nicht im Homeoffice arbeiten können, ist es besonders wichtig, dass Sie die Hygiene- und Verhaltensregeln befolgen, indem Sie Kontakte meiden, Distanz halten und eine Maske tragen, wenn Sie den Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht einhalten können.

Warnung durch die SwissCovid App

Haben Sie über die SwissCovid App eine Warnung erhalten, dass Sie mit einer positiv getesteten Person in Kontakt standen? Bitte melden Sie sich freiwillig bei der angegebenen Infoline. Diese klärt mit Ihnen die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung und die weiteren Schritte.
 

Kinder mit Symptomen und möglicher Ansteckung

Gemäss aktuellen Erkenntnissen können sich Kinder ebenfalls mit dem Coronavirus anstecken. Kinder unter 12 Jahren haben im Vergleich zu Jugendlichen und Erwachsenen jedoch weniger häufig Symptome und übertragen das Virus seltener auf andere Personen. Daher gilt für Kinder unter 12 Jahren das unten aufgeführte Vorgehen. Für Kinder über 12 Jahren gelten dieselben Grundsätze wie für Jugendliche und Erwachsene.

Symptome nach engem Kontakt mit symptomatischer Person

Wenn Ihr Kind Symptome einer möglichen Ansteckung mit dem Coronavirus hat und engen Kontakt mit einer symptomatischen Person (Kind über 12 Jahre oder Erwachsener) hatte, dann ist das weitere Vorgehen vom Testresultat der engen Kontaktperson abhängig:

  • Bei einem positiven Testresultat der engen Kontaktperson: Ihr Kind muss zu Hause bleiben und wird in Absprache mit der Kinderärztin/dem Kinderarzt getestet. Sie erhalten von der Kinderärztin/dem Kinderarzt Informationen zum weiteren Vorgehen.
  • Bei einem negativen Testresultat der engen Kontaktperson: Ihr Kind darf die Schule oder Betreuungseinrichtung erst wieder besuchen, nachdem es 24 Stunden kein Fieber mehr hatte oder der Husten sich deutlich gebessert hat.
 

Symptome ohne engen Kontakt zu symptomatischer Person

Wenn Ihr Kind Symptome einer möglichen Ansteckung mit dem neuen Coronavirus hat und keinen engen Kontakt mit einer symptomatischen Person (Kind über 12 Jahre oder Erwachsener) hatte, dann ist das weitere Vorgehen von den Symptomen und vom Gesundheitszustand des Kindes abhängig:

  • Ihr Kind hat leichte Erkältungssymptome (Schnupfen und/oder Halsweh und/oder leichter Husten) und einen guten Allgemeinzustand: Ihr Kind darf die Schule oder Betreuungseinrichtung weiterhin besuchen.
  • Ihr Kind hat Fieber und einen guten Allgemeinzustand: Ihr Kind muss zu Hause bleiben. Es darf die Schule oder Betreuungseinrichtung erst wieder besuchen, nachdem es 24 Stunden kein Fieber mehr hatte. Nehmen Sie Kontakt mit der Kinderärztin/dem Kinderarzt auf, falls das Fieber Ihres Kindes drei Tage oder länger anhält.
    Falls bei Ihrem Kind weitere Symptome (Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Verlust von Geruchs- und/oder Geschmacksinn) auftreten, dann besprechen Sie das weitere Vorgehen mit der Kinderärztin/dem Kinderarzt.
  • Ihr Kind hat starken Husten und einen guten Allgemeinzustand: Ihr Kind muss zu Hause bleiben. Es darf die Schule oder Betreuungseinrichtung erst wieder besuchen, wenn sich der Husten innerhalb von drei Tagen deutlich gebessert hat. Nehmen Sie Kontakt mit der Kinderärztin/dem Kinderarzt auf, falls der starke Husten Ihres Kindes länger als drei Tage anhält.
    Falls bei Ihrem Kind weitere Symptome (Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Verlust von Geruchs- und/oder Geschmacksinn) auftreten, dann besprechen Sie das weitere Vorgehen mit der Kinderärztin/dem Kinderarzt.
  • Ihr Kind hat Fieber oder starken Husten und/oder einen schlechten Allgemeinzustand: Nehmen Sie direkt Kontakt mit der Kinderärztin/dem Kinderarzt auf, um das Vorgehen zu besprechen.

Wenn in einer Schulklasse/Betreuungsgruppe drei oder mehr Kinder Symptome haben und die kantonalen Stellen davon in Kenntnis gesetzt wurden, dann legen sie in Absprache mit den betreuenden Kinderärzten das weitere Vorgehen für die Kinder fest.
 

Angebote zum besseren Verständnis des Vorgehens

  • Grafiken: Über das Register Links kommen Sie zu Informationsgrafiken, welche die oben aufgeführte Fälle einfach darstellen.
  • Online-Fragebogen vom Inselspital: Beantworten Sie auf coronabambini.ch Fragen zum Gesundheitszustand Ihres Kindes. Am Ende erhalten Sie Empfehlungen, ob Ihr Kind zu Hause bleiben soll und ob ein Test nötig ist.
 

Vorgehen nach einem Test

Falls bei Ihrem Kind ein Test durchgeführt wird, dann gelten für Ihr Kind nach einem positiven Testresultat die Anweisungen im Abschnitt Vorgehen bei einem positiven Testergebnis. Bei einem negativen Testresultat darf Ihr Kind unter 12 Jahren die Schule sofort wieder besuchen. Sofern Ihr Kind Fieber hatte, muss es jedoch 24 Stunden fieberfrei sein, bevor es wieder zur Schule gehen darf. Sofern Ihr Kind starken Husten hatte, muss es jedoch eine deutliche Besserung des Hustens haben.
 

Übertragung bei Kindern

Die speziellen Richtlinien für Kinder unter 12 Jahren wurden festgelegt, da für Kinder grundsätzlich der Besuch der Schule und Betreuungseinrichtungen möglich sein sollte. Kinder stecken sich in der Schule oder Betreuungseinrichtungen selten mit dem Coronavirus an. Sie werden vor allem in der Familie angesteckt, jedoch weniger häufig als Erwachsene.

Finanzielle Ansprüche bei Isolation/Quarantäne

Wenn Sie in Isolation müssen, weil Sie am Coronavirus erkrankt sind und ärztlich krankgeschrieben wurden, dann haben Sie Anspruch auf eine Lohnfortzahlung oder auf ein Krankentaggeld. Eine Lohnfortzahlung ist durch das Obligationenrecht (OR) geregelt. Ihr Arbeitgeber ist dadurch verpflichtet, Ihnen während mindestens drei Wochen den Lohn zu bezahlen. Viele Arbeitgeber schliessen eine Krankentaggeldversicherung ab, damit sie ihren Mitarbeitenden bei längeren Ausfällen infolge einer Krankheit 80 Prozent des Lohnes bezahlen können. Informieren Sie sich bei Ihrem Arbeitgeber und in Ihrem Arbeitsvertrag, welche Regelungen für Sie gelten. Sind Sie selbstständig erwerbend, hängt die finanzielle Entschädigung davon ab, ob Sie eine Krankentaggeldversicherung für sich abgeschlossen haben.

Wenn Sie in angeordnete Quarantäne müssen, weil Sie Kontakt mit einer positiv getesteten Person hatten, dann haben Sie Anspruch auf eine Erwerbsausfallentschädigung. Dieser Anspruch besteht, wenn die Quarantäne von einer kantonalen Stelle oder von einer Ärztin oder einem Arzt angeordnet wurde. Sie können den Anspruch auf Entschädigung bei der Ausgleichskasse geltend machen, bei der Ihr Arbeitgeber oder Sie als selbständig erwerbende Person angeschlossen sind. Nutzen Sie das entsprechende Anmeldeformular Ihrer Ausgleichskasse. Beachten Sie: In der momentanen Situation ist es möglich, dass die kantonale Stelle die Quarantäne nicht anordnen kann. In diesem Fall können Sie das Anmeldeformular trotzdem ausfüllen. Geben Sie dabei an, dass Sie von der kantonalen Stelle nicht kontaktiert wurden.

Weitere Informationen zur Entschädigung bei Erwerbsausfall finden Sie auf der Webseite des Bundesamts für Sozialversicherungen BSV.

Informationen zur Quarantäne nach der Einreise in die Schweiz finden Sie auf der Seite Quarantänepflicht für Einreisende.

Weiterführende Themen

Krankheit, Symptome, Behandlung

Krankheitssymptome, Krankheitsverlauf, Behandlung, Krankheit Covid-19, das neue Coronavirus

Letzte Änderung 25.11.2020

Zum Seitenanfang

Kontakt

Anfragen im Zusammenhang mit Covid-19 beantworten wir nicht schriftlich.

Informieren Sie sich auf unseren Seiten. Wir aktualisieren sie laufend.

Auf Kontakte und Links finden Sie Kontaktinfos, auch zu anderen Bundesstellen und den Kantonen.

Tel.
+41 58 463 00 00

Kontaktinformationen drucken

Krankheitssymptome? Hier gehts zum Coronavirus-Check. Klicken Sie hier.
https://www.bag.admin.ch/content/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel-cov/isolation-und-quarantaene.html