Neuigkeiten und Anpassungen

Hier finden Sie einen Überblick über Neuigkeiten und Anpassungen von bestehenden Inhalten der Webseite «Informationen für Gesundheitsfachpersonen». 

23.10.2020
Das Dokument Anweisung zur Quarantäne wurde angepasst und mit dem Abschnitt Quarantäne bei Kindern und Eltern ergänzt. Der Abschnitt gibt Anweisungen für Familien mit Kindern wenn sich eines der Familienmitglieder in Quarantäne befindet.

19.10.2020

Der Bundesrat hat an einer ausserordentlichen Sitzung am 18. Oktober 2020 mehrere, schweizweit gültige Massnahmen gegen den starken Anstieg der Infektionen mit dem Coronavirus ergriffen.

Ab Montag, 19. Oktober, sind im öffentlichen Raum spontane Menschenansammlungen von mehr als 15 Personen verboten. In öffentlich zugänglichen Innenräumen muss eine Maske getragen werden. Eine Maskenpflicht gilt zudem in allen Bahnhöfen, Flughäfen und an Bus- und Tramhaltestellen. Der Bundesrat hat zudem Regeln für private Veranstaltungen mit mehr als 15 Personen aufgestellt. Ausserdem darf in Restaurants, Bars und Clubs nur im Sitzen konsumiert werden. Nach Konsultation der Kantone hat der Bundesrat die Covid-19-Verordnung besondere Lage entsprechend angepasst. Darin ist neu auch die Empfehlung zum Homeoffice verankert.
Unter Verstärkung der Massnahmen sind weitere Informationen zu finden.
 

25.9.2020
Das Dokument Testkriterien Kinder wird mit dem Dokument Vorgehen bei symptomatischen Kindern bis 12 Jahren und Testindikationen (PDF, 791 kB, 08.10.2020) ersetzt. Neu definieren die Richtlinien, unter welchen Bedingungen symptomatische Kinder bis 12 Jahren die Schule sowie schul- und familienergänzende Betreuungseinrichtungen besuchen können. Hierbei sind die unten aufgeführten Aspekte für die Beurteilung zu berücksichtigen.

  • Wenn das symptomatische Kind unter 12 Jahren engen Kontakt zu einer symptomatischen Person ab 12 Jahren hatte, muss das Kind bei einem positiven Testergebnis der Kontaktperson zu Hause bleiben und wird ebenfalls getestet. Bei einem negativen Testergebnis der Kontaktperson kann das Kind 24 Stunden nach Fieberfreiheit und deutlicher Besserung des Hustens die Schule oder die Betreuungseinrichtung wieder besuchen.
  • Hatte das Kind keinen engen Kontakt zu einer symptomatischen Person über 12 Jahren, ist das Vorgehen, welches im Dokument Vorgehen bei symptomatischen Kindern bis 12 Jahren und Testindikationen (PDF, 791 kB, 08.10.2020) beschrieben ist, zu befolgen.
  • Falls sich in einer Betreuungsgruppe oder Schulklasse drei oder mehr Kinder mit Symptomen befinden, entscheidet die zuständige kantonale Behörde in Rücksprache mit den betreuenden Kinderärztinnen und Kinderärzten über das weitere Vorgehen.

In der FAQ Unter welchen Bedingungen können symptomatische Kinder unter 12 Jahren die Schule oder Betreuungseinrichtungen besuchen? und im Dokument Vorgehen bei symptomatische Kindern bis 12 Jahren und Testindikationen (PDF, 791 kB, 08.10.2020) sind die Richtlinien detailliert festgehalten.

Für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren sowie Betreuungs- und Lehrpersonal gelten die allgemeinen Vorgehensweisen und Testkriterien.

4.9.2020
Die Entwicklungen beim Einsatz von Covid-19 Tests schreiten rasch voran und neue Testangebote werden diskutiert. Das aktualisierte Merkblatt zur aktuellen Covid-19 Testung in der Schweiz (PDF, 270 kB, 01.09.2020) erläutert die Eignung der Testsysteme sowie die Zulässigkeit ihres Einsatzes im Rahmen des aktuellen Testkonzepts und der Bekämpfung der Covid-19 Pandemie. Damit soll auch das Missbrauchspotential im Umgang mit solchen Testsystemen vermindert und eine einheitliche Umsetzung der Anforderungen durch die verschiedenen Behörden gewährleistet werden. Das Merkblatt wurde mit den Abschnitten «Testangebote an Privatpersonen – Probeentnahmesysteme» und «Betriebsinterne Testung im Rahmen von Schutzkonzepten» ergänzt.

3.9.2020
Momentan gibt es keinen zugelassenen Impfstoff gegen das neue Coronavirus. Wann ein Impfstoff verfügbar sein wird, kann heute nicht genau gesagt werden. Auf der neu erstellten Seite Impfen finden Sie unter anderem Informationen zu verschiedenen Impfthemen wie ‘Was ist eine Impfung’, ‘Impfstoffbeschaffung in der Schweiz’, ‘Entwicklung eines Impfstoffes’ und auch Links zu Webseiten mit weiteren, ergänzenden Informationen zum Thema.  

5.8.2020
Aufgrund der aktuell vorliegenden Erkenntnisse ist das BAG in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (SGGG) zum Schluss gekommen, dass schwangere Frauen zu den besonders gefährdeten Personen gehören.

Ausschlaggebend für diesen Entscheid sind neuere Studien, die vermehrt Hinweise geben, dass schwangeren Frauen bei einer Erkrankung am neuen Coronavirus im Vergleich zu nicht schwangeren Frauen im gleichen Alter ein höheres Risiko für  einen schweren Krankheitsverlauf haben könnten, insbesondere auch wenn Sie noch zusätzliche Risikofaktoren wie Übergewicht, erhöhtes Alter oder andere Krankheiten haben. Ein schwerer Krankheitsverlauf kann einen negativen Einfluss auf die schwangere Frau, die Schwangerschaft sowie auf das ungeborene Kind haben.

Der Abschnitt Schutzmassnahmen bei besonders gefährdeten Personen wurde entsprechend ergänzt und folgende häufig gestellten Fragen (FAQ) für die Gesundheitsfachpersonen aktualisiert:

  • Welche Personen sind besonders gefährdet?
  • Kommen bei Schwangeren ohne Vorerkrankungen besondere Präventions- oder Diagnosemassnahmen zur Anwendung?

Weitere Informationen zu diesem Thema werden regelmässig durch die Schweizerische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe veröffentlicht.

3.8.2020
Das Dokument Empfehlungen zur Diagnose von Covid-19 (PDF, 263 kB, 03.08.2020) wurde angepasst. Die Indikationen und Interpretationen der PCR-Tests sind neu detaillierter beschrieben. Zudem weist das Dokument einen Anhang zu serologischen Tests auf.

Auch die Empfehlungen zur Anwendung von Schutzmaterial für Gesundheitsfachpersonen (PDF, 161 kB, 03.08.2020) wurden aktualisiert: Da aktuell in der Schweiz genug Schutzmaterial vorhanden ist, gibt es keine besonderen Empfehlungen mehr für den sparsamen Einsatz. Institutionen und alle Personen, die Masken benutzen, sind angehalten, ihre Vorräte gemäss den Empfehlungen des Schweizerischen Influenzapandemieplans (PDF, 1 MB, 28.12.2017) aufzufüllen (vgl. Tabelle II.10.1. S. 60).

Im Dokument Anweisung zur Quarantäne (PDF, 191 kB, 23.10.2020) wurde der Abschnitt zur Lohnfortzahlung bei Einreise aus einem Gebiet mit erhöhtem Infektionsrisiko gelöscht. Personen, die aus solchen Gebieten einreisen und in Quarantäne müssen, können sich zum Thema Lohnfortzahlung und Erwerbsersatz auf der Seite Quarantänepflicht für Einreisende informieren.

9.7.2020
Die folgenden häufig gestellten Fragen (FAQ) für Gesundheitsfachpersonen wurden angepasst oder ergänzt:

  • Welches sind die Symptome von Covid-19?
  • Welche Personen sind besonders gefährdet?
  • Welches ist das empfohlene Vorgehen bei einer Person, deren Symptome mit Covid-19 vereinbar sind?
  • Was soll ich für meine Patientinnen und Patienten tun, die ein antihypersive Therapie mit ACE-Inhibitoren oder Angiotensin II-Rezeptorblockern haben?
  • Wie lauten die Testempfehlungen?
  • Wie lauten die Testempfehlungen für Kinder?
  • Muss bei einer asymptomatischen Person ein diagnostischer PCR-Test durchgeführt werden?
  • Welchen Nutzen haben serologische Tests zur Zeit?
  • Welche Aussagekraft haben Schnelltests zur Zeit?
  • Besteht Meldepflicht für Covid-19?
  • Was soll ich einer Person empfehlen, die sagt, dass sie mit einem Covid-19 Fall in Kontakt gekommen sei?
  • Mein Patient / meine Patientin hat von der SwissCovid App eine Meldung erhalten. Was muss er tun?
  • Welche Empfehlungen gelten für Gesundheitsfachpersonen, die im Rahmen ihrer beruflichen Ausübung Kontakt mit einem bestätigten Fall oder einer erkrankten Person hatten?
  • Bisher war streng geregelt, wer sich auf das neue Coronavirus testen lassen darf. Wieso werden jetzt wieder alle Personen mit Symptomen sowie bestimmte asymptomatische Personen getestet?
  • In welcher epidemischen Phase ist ein Contact-Tracing möglich?

2.7.2020
Das Dokument «Testkriterien Kinder (PDF, 791 kB, 08.10.2020)» wurde mit einem Algorithmus ergänzt. Dieser Algorithmus zeigt auf, in welchen Fällen Kinder oder Jugendliche mit leichten Covid-19 kompatiblen Symptomen getestet werden müssen.

26.6.2020
Seit dem 25. Juni 2020 übernimmt der Bund sämtliche Kosten für Tests, die den Beprobungskriterien des BAG entsprechen und vereinfacht damit das System. Die Vergütung der diagnostischen Analyse auf SARS-CoV-2 wird im Faktenblatt Regelung der Kostenübernahme (PDF, 447 kB, 11.09.2020) ausführlich erläutert. Um einen Wiederanstieg der Infektionen möglichst zu verhindern und bei einer Zunahme der Fallzahlen rasch reagieren zu können, ist eine engmaschige Überwachung notwendig; das wichtigste Element zur Unterbrechung von Infektionsketten ist das Contact Tracing mit breit angelegten Tests auf SARS-Coronavirus-2. Folglich beinhaltet die Seite Contact Tracing neu den Abschnitt Umgang mit Personen, die von der SwissCovid App eine Meldung erhalten. Auch das Dokument Umgang mit Erkrankten Personen wurde angepasst und neu unter Dokumente für Gesundheitsfachpersonen aufgeschaltet.

24.6.2020
Der Bundesrat hat per 22. Juni 2020 die Vorgaben für Schutzkonzepte vereinfacht und vereinheitlicht. Diese werden in der «Covid-19-Verordnung besondere Lage» geregelt. Neu gibt es für alle öffentlich zugänglichen Einrichtungen die gleiche Vorgaben; es gelten die Bestimmungen, die in Art. 4 der Verordnung «Covid-19-Verordnung besondere Lage» aufgeführt sind. Das Kapitel Schutzkonzepte und Schutzmassnahmen wurde in diesem Zusammenhang entsprechend angepasst. Zudem wurde der Mindestabstand zwischen zwei Personen aufgrund der tiefen Fallzahlen von 2 Metern auf 1.5 Meter reduziert. Die Anpassung des Abstands wurde folglich auf der Webseite vorgenommen.

18.6.2020
Das neue Dokument «Testkriterien Kinder (PDF, 791 kB, 08.10.2020)» wurde aufgeschaltet. Alle Personen mit COVID-19-kompatiblen Symptomen sollten grundsätzlich getestet werden. Abweichungen bei Kindern unter 12 Jahren sind aber möglich. Die Ärztin/der Arzt kann abklären, ob das symptomatische Kind engen Kontakt mit einer erkrankten oder symptomatischen erwachsenen Person hatte, insbesondere im engen häuslichen Umfeld. Das Dokument beschreibt, wie das Vorgehen entsprechend des Kontexts angepasst werden kann.

12.6.2020
Die folgenden häufig gestellten Fragen (FAQ) für Gesundheitsfachpersonen wurden angepasst oder ergänzt:

  • Krankheitsverlauf: Welche Formen kommen vor?
  • Welche Personen sind besonders gefährdet?
  • Hat ein Kind ein erhöhtes Risiko, ein dem Kawasaki-Syndrom ähnliches Krankheitsbild zu bekommen, wenn es mit dem neuen Coronavirus infiziert ist?
  • Welche Fragen muss ich einer Person stellen, die meine Praxis aufsucht und befürchtet, an COVID-19 erkrankt zu sein?
  • Was soll ich für meine Patientinnen und Patienten tun, die eine antihypertensive Therapie mit ACE-Inhibitoren oder Angiotensin II- Rezeptorenblockern haben?
  • Mein Patient/meine Patientin wurde positiv auf Coronavirus getestet – was soll ich ihm raten?
  • Mein Patient/meine Patientin hatte laborbestätigtes COVID-19, ist zwischenzeitlich genesen und beschreibt nun wieder Symptome. Was muss ich tun?
  • Was soll ich einer Person empfehlen, die sagt, dass sie mit einem COVID-19 Fall in Kontakt gekommen sei?
  • Muss bei einer asymptomatischen Person ein diagnostischer Test durchgeführt werden?
  • Welches ist das empfohlene Vorgehen bei einer Person mit COVID-19-kompatiblen Symptomen und einem negativen Testergebnis?
  • Ist eine Person, die nach einer Serologie Antikörper gegen SARS-CoV-2 aufweist, vor einer Reinfektion geschützt?
  • Wie kann ich beurteilen, ob meine Patientin/mein Patient zu den besonders gefährdeten Personen gehört?
  • Welche Empfehlungen gelten für Gesundheitsfachpersonen, die im Rahmen ihrer beruflichen Ausübung Kontakt mit einem bestätigten fall oder einer erkrankten Person hatten?
  • In welcher epidemischen Phase ist ein Contact-Tracing möglich?
  • Wie wird verhindert, dass Reisende aus dem Ausland das neue Coronavirus in die Schweiz tragen?

5.6.2020
Die Seite Schutzkonzepte und Schutzmassnahmen wurde aktualisiert: Die Empfehlungen bei den Schutzmassnahmen für besonders gefährdete Personen wurden angepasst. Die Empfehlung für die soziale und berufliche Absonderung von Erkrankten und Kontakten wurden ergänzt: Auch leicht Erkrankte sollen sich testen lassen. Wird die Person positiv getestet, werden ihre engen Kontakte durch die zuständige kantonale Stelle eruiert und müssen in Quarantäne.

26.5.2020
Das BAG und Swissmedic haben beschlossen, in vorliegendem Merkblatt das aktuelle Testkonzept sowie die Eignung der Testsysteme sowie die Zulässigkeit ihres Einsatzes zusammenzufassen. Damit soll auch das Missbrauchspotential im Umgang mit solchen Testsystemen vermindert und für den Vollzug durch die Behörden eine klare Grundlage geschaffen werden, zum Schutz der Patienten und im Hinblick auf einen zielgerichteten Einsatz der Testsysteme im Rahmen der Bekämpfung der COVID-19 Pandemie. Mehr Details und Informationen finden Sie im Dokument «Merkblatt zur aktuellen COVID-19 Testung in der Schweiz» unter Dokumente für Gesundheitsfachpersonen.

25.5.2020
Die Seite Umgang mit erkrankten Personen und ihren Kontakten wurde aktualisiert: Ob für einen Jugendlichen/ eine Jugendliche mit Vorerkrankung besondere Schutzmassnahmen getroffen werden müssen, kann nur individual-medizinisch entschieden werden. Es sollten dabei sowohl das Expositionsrisiko als auch die Schwere der Vorerkrankung berücksichtigt werden.

11.5.2020
Die epidemiologische Situation ermöglicht es, von der Transitionsphase in die Eindämmungsphase überzugehen. Alle Inhalte der Webseite «Informationen für Gesundheitsfachpersonen» wurden an die für die Eindämmungsphase geltenden Massnahmen und Empfehlungen angepasst.

Ebenfalls wurden die entsprechenden Dokumente auf der Seite «Dokumente für Gesundheitsfachpersonen» aktualisiert:

  • Empfehlungen zum Umgang mit erkrankten Personen und Kontakten
  • Anweisungen zur Isolation
  • Anweisungen zur Quarantäne
  • Informationen und die Empfehlungen für die Organisationen und Fachleute der Hilfe und Pflege zu Hause
  • Informationen und Empfehlungen für Institutionen wie Alters- und Pflegeheime sowie Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen

8.5.2020
Die Empfehlungen zum Umgang mit erkrankten Personen und Kontakten, die ab dem 11.05.2020 gelten werden, wurden online gestellt. Unter anderem werden folgende Inhalte aktualisiert und angepasst: Die Definition, wer als «enger Kontakt» gilt und wer nicht wird angepasst; die Isolation und Quarantäne werden durch die zuständige kantonale Stelle angeordnet, der ebenfalls dafür sorgt, dass die Massnahmen eingehalten werden. Mehr Details und Informationen finden Sie im Dokument «Empfehlungen zum Umgang mit erkrankten Personen und Kontakten» unter Dokumente für Gesundheitsfachpersonen.

5.5.2020
Die Seite Umgang mit erkrankten Personen und ihren Kontakten wurde aktualisiert: Alle Personen mit Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung (z.B. mit Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit) und/oder plötzlichem Verlust des Geruchs- und/oder Geschmackssinns mit oder ohne Fieber, Fiebergefühl oder Muskelschmerzen), lassen sich testen und isolieren sich bis zum Erhalt des Testergebnisses zu Hause, wenn ihr Gesundheitszustand das zulässt. Positiv getestete Personen sollen sich während mindestens 10 Tagen und bis 48 Stunden nach Abklingen der Symptome, sofern seit Symptombeginn mindestens 10 Tage verstrichen sind zu Hause isolieren. Personen mit negativem Testergebnis und COVID-19 kompatiblen Symptomen sollen bis 24 Stunden nach Abklingen der Symptome zu Hause bleiben, wie es zur Kontrolle der Ausbreitung anderer Atemwegsinfektionen (z. B. Influenza) empfohlen wird.

29.4.2020
Die Informationen und Empfehlungen (PDF, 221 kB, 30.06.2020) für Institutionen wie Alters- und Pflegeheime sowie Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen wurden aktualisiert. Zudem wurden die Symptome der COVID-19, die Testkriterien und die Massnahmen zum Schutz von besonders gefährdete Personen aktualisiert. 

28.4.2020
Das Dokumente ‘Empfehlungen zur Diagnose von COVID-19’ wurde erarbeitet: darin sind die Kriterien zu den PCR-Tests festgelegt. Das Dokument ‘COVID-19: Empfehlungen zum Umgang mit erkrankten Personen und Kontakten ab dem 27.04.2020’ wurde um die aktuellen Isolations- und Quarantäne-Anweisungen aktualisiert.

23.4.2020
Die Seite Schutzmassnahmen für Gesundheitsfachpersonen wurde ergänzt um die Schutzmassnahmen in Praxen und Einrichtungen von Gesundheitsfachpersonen. Um während der COVID-19-Epidemie arbeiten zu können, müssen Betriebe die Regeln der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes befolgen. Die drei beschriebenen Grundprinzipien zur Verhütung von Übertragungen (Distanzhalten und Hygiene, Schutz besonders gefährdeter Personen, Soziale und berufliche Absonderung von Erkrankten und Kontakten) sollen als Hilfestellung bei der Festlegung von betriebsbezogenen Schutzmassnahmen dienen, die unter Mitwirkung Ihrer Arbeitnehmenden umgesetzt werden können. Mehr Details und Beispiele finden sie unter «Schutzmassnahmen im Gesundheitsbereich».

Die Empfehlungen zur Anwendung von Schutzmaterial für im Pflegebereich tätige Organisationen und Gesundheitsfachpersonen wurden angepasst. Die Verfügbarkeit von Hygienemasken ist derzeit ausreichend, um das allgemeine Maskentragen für alle (Gesundheits-)Fachpersonen einzuführen, die einen Mindestabstand von zwei Metern nicht einhalten können, wenn Sie Patientinnen und Patienten, Heimbewohnerinnen und Heimbewohner oder Kundinnen und Kunden untersuchen oder pflegen. Dennoch soll weiterhin sparsam mit Schutzmaterial umgegangen werden. Im Falle einer Maskenknappheit können Hygienemasken (Typ II oder Typ IIR) bis zu acht Stunden getragen werden, auch wenn sie feucht sind. In Pflegeeinrichtungen sollten Personen mit bestätigtem COVID-19 örtlich gruppiert werden (Kohortierung), damit weniger Maskenwechsel erforderlich sind. Mehr Details und Informationen finden sie unter «Schutzmassnahmen für Gesundheitsfachpersonen» und im Dokument «Empfehlungen zur Anwendung von Schutzmaterial für im Pflegebereich tätige Organisationen und (Gesundheits-)Fachpersonen» unter Dokumente für Gesundheitsfachpersonen.

22.4.2020
Die Verdachts-, Beprobungs- und Meldekriterien wurden angepasst. Die detaillierten Informationen finden Sie im PDF «Verdachts-, Beprobung-, Meldekriterien und Probeentnahme» auf der Seite Meldeformulare (unter COVID-19 Meldung). Der PCR-Test wird allen Personen mit Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung (z.B. Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit) mit oder ohne Fieber, Fiebergefühl oder Muskelschmerzen oder plötzlich auftretender Anosmie oder Ageusie (Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns) empfohlen. Kantonsärztinnen und Kantonsärzte können anordnen, asymptomatische Personen in Spitälern und Alters- und Pflegeheimen zu testen, wenn das gerechtfertigt ist, um die Ausbreitung des Virus (Krankheitsausbrüche) innerhalb der Einrichtung zu verhindern und zu kontrollieren.

Gegenwärtig sind für die Diagnose von COVID-19 nur PCR-Tests von medizinischem Fachpersonal entnommenen Proben aus den oberen oder unteren Atemwegen verlässlich. Schnelltests oder serologische Tests sollten nicht eingesetzt werden. Mehr Details finden Sie in den Empfehlungen zur Diagnose von COVID-19 unter Dokumente für Gesundheitsfachpersonen.

20.4.2020
Die FAQ «Wie kann ich beurteilen, ob meine Patientin/mein Patient zu den besonders gefährdeten Personen gehört und nicht mehr zur Arbeit gehen soll?» wurde ergänzt: Die behandelnde Ärztin/der behandelnde Arzt muss zuhanden von Arbeitgebern attestieren können, dass die Patientin/der Patient gemäss Verordnung zu den besonders gefährdeten Personen gehört. Die Kategorien der besonders gefährdeten Personen werden in Anhang 6 der am 17. April 2020 angepassten Verordnung anhand medizinischer Kriterien präzisiert. Diese Liste ist nicht abschliessend und eine klinische Beurteilung der Gefährdung bleibt im Einzelfall vorbehalten. Das Bundesamt für Gesundheit führt den Anhang 6 laufend nach.

Die Empfehlungen für Reinigung bei einer Haushaltsauflösung nach Todesfall» wurden leicht angepasst. Sie finden das Merkblatt «Haushaltsauflösung nach Todesfall» unter Dokumente für Gesundheitsfachpersonen.

19.4.2020
Die Verdachts-, Beprobungs- und Meldekriterien wurden der aktuellen Situation angepasst. Die detaillierten Informationen finden Sie im PDF «Verdachts-, Beprobung-, Meldekriterien und Probeentnahme» auf Seite Meldeformulare (unter COVID-19 Meldung). Zudem findet sich auf der Seite Umgang mit erkrankten Personen neu ein Abschnitt «Labordiagnostische Abklärung (Testung) und klinische Meldung». Dieser Abschnitt gibt einen groben Überblick zu den aktuell gültigen Prinzipien.

16.4.2020
Was ist bei der Reinigung bei einer Haushaltsauflösung nach einem Todesfall zu beachten, wenn die/der Verstorbene zuvor aufgrund einer akuten Atemwegserkrankung isoliert wurde. Hierzu wurden Empfehlungen erarbeitet, Sie finden diese auf dem Merkblatt «Haushaltsauflösung nach Todesfall» unter Dokumente für Gesundheitsfachpersonen.

Die Symptome in den Anweisungen zur Selbst-Isolation wurden um den plötzlichen Verlust des Geruchs- und/oder Geschmackssinn und um die Warnzeichen ergänzt, bei denen sich die isolierte Person telefonisch bei ihrer Ärztin/ihrem Arzt melden soll. Mehr Details und Informationen finden Sie im Dokument «Anweisung Selbst-Isolation» unter Dokumente für Gesundheitsfachpersonen.

Die folgende häufig gestellte Frage (FAQ) für Gesundheitsfachpersonen wurde angepasst oder ergänzt:

  • Mein Patient hatte Symptome eines Atemwegsinfekts und/oder wurde positiv auf Coronavirus getestet und hat nun keine Symptome mehr – was soll ich ihm raten?

10.4.2020
Die folgenden häufig gestellten Fragen (FAQ) für Gesundheitsfachpersonen wurden angepasst oder ergänzt:

  • Welche Regelungen im Zusammenhang mit COVID-19 bestehen hinsichtlich der obligatorischen Krankenpflegeversicherung?
  • Welchen Nutzen haben serologische Tests zurzeit?
  • Welche Aussagekraft haben Schnelltests zurzeit?
  • Ist eine Person, die nach einer Serologie Antikörper gegen das SARS-CoV-2-Virus (COVID-19-Erreger) aufweist, vor einer Reinfektion geschützt?
  • Laboratorien bieten Probenahmesets zur Anwendung zu Hause an, wobei die Analyse im Labor (PCR) durchgeführt wird. Wie hoch ist deren Aussagekraft?
  • Sollte eine Person, die wegen COVID-19 oder auf COVID-19 hindeutenden Symptomen isoliert wurde, vor der Rückkehr an den Arbeitsplatz einem Kontrolltest unterzogen werden?
  • Müssen Personen im Gesundheitswesen arbeiten gehen, wenn sie krank sind?

9.4.2020
Manche Patientinnen und Patienten mit einer COVID-19 verdächtigen Symptomatik, die zu Hause isoliert werden, zeigen einen sich plötzlich verschlechternden Gesundheitszustand. Informationen dazu sowie die Warnzeichen finden Sie unter Risiko der Dekompensation bei Patienten, die zu Hause isoliert werden.

Die Symptome von COVID-19 wurden ergänzt um den plötzlichen Verlust des Geruchs- und/oder Geschmackssinn. Bei plötzlichem Verlust einer dieser Sinne, soll sich die betroffene Person unmittelbar in Selbst-Isolation begeben. Mehr Informationen hierzu und wann die Isolation in dem Fall wieder beendet werden kann, finden Sie in den FAQs und unter Selbst-Isolation- und Selbst-Quarantäne. Neu zählt der plötzliche Verlust des Geruchs- und/oder Geschmackssinns auch zu den klinischen Verdachtskriterien. Beachten Sie hierzu die Angaben im PDF «Verdachts-, Beprobung-, Meldekriterien und Probeentnahme» auf Meldeformulare (unter COVID-19 Meldung).

Die Anweisungen für die Quarantänemassnahmen (PDF, 191 kB, 23.10.2020) wurden sprachlich leicht angepasst.

Die Anweisungen Isolationsmassnahmen (PDF, 179 kB, 26.06.2020) wurden in Bezug auf die Desinfektionsmittel vereinheitlicht.

Die folgenden häufig gestellten Fragen (FAQ) für Gesundheitsfachpersonen wurden angepasst oder ergänzt:

  • Welches sind die Symptome von COVID-19?
  • Was soll ich einer Person empfehlen, die sagt, dass sie mit einem COVID-19 Fall in Kontakt gekommen sei?
  • Darf eine an COVID-19 erkrankte Person zu Hause betreut werden?
  • Kann ich in meiner Praxis noch Impfungen durchführen?
  • Ist eine Pneumokokkenimpfung zur Vorbeugung von Komplikationen aufgrund von COVID-19 sinnvoll?
  • Kann ich als akkreditiere Apotheke für die Verabreichung von Impfstoffen diese Tätigkeit fortsetzen?

6.4.2020
Empfehlung für Impfungen während der COVID-19-Pandemie wurden erarbeitet: Impfungen sollten wie im Schweizerischen Impfplan 2020 geplant/empfohlen verabreicht werden. Angesichts der geltenden Hygiene- und Verhaltensregeln ist es aber unerlässlich, die mit einer ärztlichen Konsultation verbundenen Risiken (Ansteckungsrisiko mit SARS-CoV-2) gegen die immer vorhandenen Risiken durch impfpräventable Krankheiten abzuwägen. Mehr Details und Erklärungen dazu finden Sie auf dem Dokument «Impfungen während der COVID-19-Pandemie» unter Dokumente für Gesundheitsfachpersonen.

Die folgenden häufig gestellten Fragen (FAQ) für Gesundheitsfachpersonen wurden angepasst oder ergänzt:

  • Erkrankte aus der Migrationsbevölkerung: Was kann ich tun, wenn ich die Sprache meiner Patientin, meines Patienten nicht verstehe und nicht spreche?
  • Gibt es zusätzliche Informationen zum neuen Coronavirus, die ich an fremdsprachige Personen weitergeben kann?
  • Was muss ich bei der Behandlung von Sans-Papiers beachten?

4.4.2020
Die folgenden häufig gestellten Fragen (FAQ) für Gesundheitsfachpersonen wurden angepasst oder ergänzt:

  • Welches ist das empfohlene Vorgehen bei einer Person mit einer COVID-19-kompatiblen Röntgenaufnahme und einem negativen Testergebnis?
  • Welches ist das empfohlene Vorgehen bei einer Person mit COVID-19-kompatiblen Symptomen und einem negativen Testergebnis?
  • Was sind die aktuellsten Kenntnisse betreffend die antiviralen Behandlungsmöglichkeiten von COVID-19?

3.4.2020
Die Informationen und Empfehlungen für Institutionen wie Alters- und Pflegeheime sowie Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen und für die Organisationen und Gesundheitsfachleute, die im Bereich der häuslichen Pflege tätig sind wurden aktualisiert und angepasst. Sie finden die entsprechenden Dokumente abgelegt unter Dokumente für Gesundheitsfachpersonen.

Die folgende häufig gestellte Frage (FAQ) für Gesundheitsfachpersonen wurde angepasst oder ergänzt:

  • Was ist die Rolle von Patientenverfügungen und Massnahmen der Palliative Care für besonders gefährdete Personen während der COVID-19 Pandemie?

1.4.2020
Die folgenden häufig gestellten Frage (FAQ) für Gesundheitsfachpersonen wurden angepasst oder ergänzt:

  • Welches sind die Symptome von COVID-19?
  • Zählen plötzlicher Verlust des Geruchs- und/oder Geschmackssinns zu den Symptomen von COVID-19?
  • Wo finde ich einen einfachen Zugang zu aktuellen wissenschaftlichen Informationen zu Covid-19?

28.3.2020
Die Berufsgruppen, die Ihren Betrieb weiterführen sollen wurden in den Erläuterungen zur Verordnung 2 vom 13. März 2020 über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus angepasst. Mehr Details und Erklärungen dazu finden Sie unter Verpflichtungen der Gesundheitseinrichtungen.

25.3.2020
Die folgenden häufig gestellten Frage (FAQ) für Gesundheitsfachpersonen wurden angepasst oder ergänzt:

  • Kommen bei Schwangeren ohne Vorerkrankungen besondere Präventions- oder Diagnosemassnahmen zur Anwendung?
  • Kommen bei Müttern und ihren Neugeborenen besondere Massnahmen zur Anwendung?
  • Wie soll entschieden werden, welche Patienten auf der Intensivstation versorgt werden, wenn nicht mehr genügend Platz vorhanden ist für alle, die aufgrund ihres Gesundheitszustandes darauf angewiesen wären?
  • Wie kann ich das Übertragungsrisiko an meine Patienten/ Patientinnen oder Klientinnen/Klienten verringern?

23.3.2020
Die Empfehlung betreffend die Verwendung der Hygienemasken wurde angepasst: Chirurgische Masken (Typ II oder Typ IIR) können bis zu 8 Stunden getragen werden, auch wenn sie feucht sind. Grundsätzlich sollte maximal eine Maske für eine 8-Stunden-Schicht getragen werden und maximal zwei Masken für eine 12-Stunden-Schicht. Chirurgische Masken (Typ II oder Typ IIR) sollten nur zusätzlich gewechselt werden, wenn der Mitarbeiter nach Pflege eines infektiösen Patienten zu einem Patienten geht, welcher nicht infektiös ist. (Siehe auch: Richtige Verwendung der Hygienemasken)

19.3.2020
Die Anweisungen für die Isolations- und Quarantänemassnahmen wurden angepasst: Es gilt, dass sich alle erkrankten Personen bis 48 Std. nach Abklingen der Symptome in Selbst-Isolation begeben, sofern seit Symptombeginn mindestens 10 Tage verstrichen sind. Ihre engen Kontaktpersonen sollen ebenfalls für 10 Tage in Selbst-Quarantäne zuhause bleiben. Mehr Details und Erklärungen dazu finden Sie unter Isolations- und Quarantänemassnahmen.  


Weiterführende Themen

Dokumente

Hier finden Gesundheitsfachpersonen aktuelle Dokumente mit Empfehlungen und Informationen sowie die wichtigsten Links.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Hier finden sie die Antworten auf häufig gestellte Fragen von Gesundheitsfachpersonen.

Letzte Änderung 23.10.2020

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