Coronavirus: Impfung

Am 4. Januar 2021 wurde mit der Covid-19-Impfung begonnen. Besonders gefährdete Personen werden zuerst geimpft.

Infoline Covid-19-Impfung

+41 58 377 88 92 (täglich 6 bis 23 Uhr)

Aktuelle Informationen

Ausnahme für geimpfte Personen

Wenn Sie vollständig geimpft sind, können Sie bei einem privaten Treffen mit anderen vollständig geimpften Personen auf das Abstandhalten und Maskentragen verzichten. Vollständig geimpft bedeutet, eine Person hat beide Impfdosen erhalten und im Anschluss an die zweite Impfung sind 14 Tage vergangen.

In allen anderen Fällen sind die Schutzmassnahmen weiterhin einzuhalten. Denn auch wenn eine geimpfte Person vor einer Erkrankung an Covid-19 geschützt ist, ist aktuell nicht klar, ob sie das Virus dennoch weitergeben kann.

Wichtig: Alle Regeln und Verbote, wie beispielsweise Maskenpflicht, Personenbegrenzungen bei privaten Treffen oder die Quarantänepflicht, gelten weiterhin auch für geimpfte Personen.  

Anmeldung zur Impfung

Auf der Webseite des Kantons finden Sie Informationen über die kantonale Organisation der Impfung und wie Sie sich anmelden können. Eine Liste mit den Kantonswebseiten finden Sie unter bag-coronavirus.ch.

Ziele der Covid-19-Impfung

Die Mehrheit der infizierten Personen entwickelt nur milde oder gar keine Symptome. Dennoch kommt es bei einem Teil der Erkrankten zu schweren Verläufen, insbesondere bei besonders gefährdeten Personen.

Bei ca. 15 Prozent der hospitalisierten Patienten ist eine Intensivbehandlung im Spital notwendig. Ca. 1 Prozent der bekannten Covid-19-Fälle in der Bevölkerung versterben.

Die Ziele der Covid-19-Impfung sind deshalb:

  1. Schwere Krankheitsverläufe und die Todesfälle reduzieren.
  2. Die Gesundheitsversorgung sicherstellen.
  3. Die negativen gesundheitlichen, psychischen, sozialen sowie wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie reduzieren.

Wer soll sich impfen lassen?

Gemäss der Covid-19-Impfstrategie ist die Impfung prioritär für folgende Zielgruppen vorgesehen:

Zielgruppe 1: Besonders gefährdete Personen

Innerhalb der besonders gefährdeten Personen ist eine weitere Priorisierung notwendig. Dies weil in einer ersten Phase nicht genügend Impfdosen für alle besonders gefährdeten Personen verfügbar sind.

Folgende Personen erhalten zuerst Zugang zur Impfung:

  • Personen ab 75 Jahren
  • Personen mit chronischen Krankheiten mit höchstem Risiko, unabhängig vom Alter
  • Personen, die in einem Alters- und Pflegeheim wohnen. Auch das Personal, das mit Bewohnern in den Alters- und Pflegeheimen in Kontakt steht, hat die Möglichkeit, sich gleichzeitig impfen zu lassen.

Danach folgen:

  • Personen zwischen 65 bis 74 Jahren
  • Personen unter 65 Jahren mit chronischen Krankheiten, die noch nicht geimpft wurden

Haben Sie eine chronische Krankheit und wissen nicht, ob dies eine chronische Krankheit mit höchstem Risiko ist? Nachfolgend finden Sie eine Liste mit den chronischen Krankheiten mit höchstem Risiko. Wenn Sie eine Krankheit haben, welche auf der Liste steht, können Sie sich prioritär für die Impfung anmelden.

Nach den besonders gefährdeten Personen wird die Impfung auch den folgenden Zielgruppen in entsprechender Reihenfolge angeboten.

  • Zielgruppe 2: Gesundheitspersonal mit Patientenkontakt / Betreuungspersonal von besonders gefährdeten Personen
  • Zielgruppe 3: Enge Kontakte (Haushaltsmitglieder, betreuende Angehörige) von besonders gefährdeten Personen
  • Zielgruppe 4: Personen in Gemeinschaftseinrichtungen mit erhöhtem Infektions- und Ausbruchsrisiko (z.B. Behindertenheime)

Es hat sich gezeigt, dass diese Priorisierung in den Kantonen unterschiedlich umgesetzt wird. Insbesondere bei der Impfung des Gesundheitspersonals bestehen Unterschiede. Aus diesem Grund haben die EKIF und das BAG Richtlinien erarbeitet. Diese Richtlinien halten fest, welche Gruppen des Gesundheitspersonals möglicherweise gleichzeitig mit besonders gefährdeten Personen (Zielgruppe 1) geimpft werden sollen. Angesichts der momentan begrenzten Impfstoffmengen ist das Ziel, die Gesundheitsversorgung in besonders betroffenen Bereichen sicher zu stellen und gleichzeitig genügend Impfstoffe für besonders gefährdete Personen mit dem höchsten Risiko zur Verfügung zu stellen.

Wenn genügend Impfstoffe verfügbar sind, können auch Erwachsene geimpft werden, die nicht unter die oben erwähnten Zielgruppen 1 - 4 fallen. Diese Personen können dann gleichzeitig mit der Zielgruppe 3 in altersabsteigender Reihenfolge geimpft werden. Dies ist möglich, da die meisten besonders gefährdeten Personen bereits geimpft und dadurch sehr gut vor einer Erkrankung geschützt sind. Zudem steigt das Risiko für einen schweren Verlauf bei einer Ansteckung mit dem neuen Coronavirus mit zunehmendem Alter.

Zielgruppe 4 soll die Impfung weiterhin separat pro Einrichtung angeboten werden, beispielsweise durch mobile Teams.

Die Impfung von Kindern ist derzeit nicht vorgesehen. Es fehlen momentan die entsprechenden Studiendaten für diese Altersgruppen.

Auch wenn eine Impfung vor einer Erkrankung schützt, ist heute noch nicht klar, ob sie auch eine Übertragung des Coronavirus verhindert. Bis auf Weiteres bleiben die Hygiene- und Verhaltensregeln wichtige Massnahmen, um sich und andere vor dem Coronavirus zu schützen.

Impfungen sind in der Schweiz freiwillig. Eine Impfflicht für die Covid-19-Impfung ist nicht vorgesehen. Sie können selber entscheiden, ob Sie sich impfen lassen wollen.

Impfempfehlungen

Die Impfstrategie bildet die Grundlage für die Impfempfehlungen. Die Impfempfehlungen werden in der Schweiz von der Eidgenössischen Kommission für Impffragen EKIF in Zusammenarbeit mit dem BAG erarbeitet. Sobald Swissmedic die Zulassung für einen Impfstoff erteilt, erarbeitet die EKIF die Impfempfehlungen, basierend auf den Resultaten der «klinischen Phase III Studien». Die Impfempfehlungen können sich unterscheiden, da jeder Impfstoff unterschiedliche Eigenschaften hat, die je nach Zielgruppe (z.B. besonders gefährdete Personen, Alter) möglicherweise anders wirken.

Zudem werden für die Impfempfehlungen die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse einbezogen und die aktuelle epidemiologische Lage berücksichtigt.

Sobald für einen Impfstoff die Impfempfehlungen vorliegen, wird mit der Impfung begonnen.  

Die kombinierte Impfempfehlung zu den Impfstoffen Comirnaty® von Pfizer/BioNTech und COVID-19 Vaccine Moderna® von Moderna liegt seit dem 12. Januar 2021 vor. Diese Empfehlung beinhaltet unter anderem:

  • Eigenschaften der Impfstoffe
  • Hinweise zur Durchführung der Impfung
  • spezifische Impfziele und Nutzen-Risiko-Analyse pro Zielgruppe
  • Priorisierung, welche Zielgruppen bei begrenzten Impfstoffmengen eine Impfung erhalten

Informationen zur Priorisierung finden Sie im Abschnitt Wer soll sich impfen lassen?.

Dokumentation der Impfung

Jede Covid-19-Impfung wird dokumentiert. Hier aufgeführt finden Sie Informationen zu den verschiedenen Möglichkeiten zur Dokumentation der Impfung.

Impfnachweis/-ausweis

Bei den meisten Impfstellen erhalten Sie nach der Impfung von der Fachperson einen ausgedruckten Impfnachweis. Der Impfnachweis enthält den Ort und das Datum der Impfung sowie Informationen zum verabreichten Impfstoff (Handelsname, Hersteller, Lot-Nr.). Bei einigen Impfstellen können Sie die Covid-19-Impfungen auch in den Impfausweis («Impfbüchlein») eintragen lassen.

Beim Impfnachweis/-ausweis handelt es sich um eine ärztliche Bescheinigung und nicht um ein amtliches Dokument.

Covid-Zertifikat

Im Rahmen eines Projektes wird zurzeit die Umsetzung eines einheitlichen, fälschungssicheren und international anerkannten Covid-Zertifikates geklärt. Ziel dieses Projektes ist es, dass (gemäss Art. 6a des Covid-19-Gesetzes) neben Geimpften, auch Genesene und negativ Getestete ein fälschungssicheres Zertifikat beantragen können. Welche Lockerungen durch das Covid-Zertifikat zukünftig möglich sein werden, ist in Diskussion.

Jede Person, die sich in der Schweiz gegen Covid-19 geimpft hat, soll ein solches Covid-Zertifikat erhalten können. Der genaue Prozess und der Zeithorizont werden noch definiert. Bis das Covid-Zertifikat erhältlich und gültig ist, gelten in der Schweiz weiterhin die Impfnachweise der Impfstellen.

Weitere Informationen finden Sie im Dokument Häufig gestellte Fragen Covid-Zertifikat (PDF, 34 kB, 01.04.2021).

Übernahme der Impfkosten

Die Kosten für eine Covid-19-Impfung werden von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung übernommen. Die Kosten, die nicht von der Krankenversicherung gedeckt sind, werden vom Bund und den Kantonen getragen.

Die Impfung ist für Personen mit einer obligatorischen Krankenpflegeversicherung in der Schweiz kostenlos. Sie müssen keine Franchise und keinen Selbstbehalt bezahlen.

Für Personen, die in der Schweiz keine Krankenversicherung abgeschlossen haben, ist die Covid-19-Impfung ebenfalls kostenlos, wenn:

  • Sie in der Schweiz leben und beispielsweise bei einer diplomatischen und konsularischen Vertretung oder einer internationalen Organisation arbeiten.
  • Sie als entsandte Arbeitnehmende, Studierende oder Rentner/Rentnerinnen in der Schweiz leben.
  • Sie Grenzgänger/Grenzgängerin sind und bei ihrer Arbeit einem Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind (z.B. Gesundheitspersonal mit Patientenkontakt sowie Betreuungspersonal in Pflege- und Altersheimen).

Die Kosten der Covid-19-Impfung werden bei diesen Personengruppen durch den Bund getragen.

Die Kosten werden nicht übernommen, wenn Sie keiner der oben aufgeführten Personengruppe angehören. Dies ist beispielsweise bei Touristen/Touristinnen sowie Auslandschweizern/Auslandschweizerinnen, die nicht in der Schweiz krankenversichert sind, der Fall. Die Covid-19-Impfung soll an Ihrem Wohnort erfolgen.

Detaillierte Informationen zur Finanzierung der Covid-19-Impfung finden Sie auf der Seite für Gesundheitsfachpersonen.

Impfstoffbeschaffung der Schweiz

Die Entwicklung der Impfstoffe ist weit fortgeschritten oder sogar abgeschlossen. Weiterhin werden mit verschiedenen Impfstoffherstellern Gespräche geführt. Dies, weil die Impfstoffentwicklung mit Unsicherheiten verbunden ist. Der Bund verfolgt deshalb mehrere Wege zur Beschaffung von Impfstoffen und engagiert sich dafür ebenfalls auf internationaler Ebene. Zudem möchte der Bund möglichst verschiedene Impfstoffarten beschaffen. Dadurch erhöht sich die Chance, für verschiedene Zielgruppen einen möglichst optimal wirksamen Impfstoff zu haben.

Verträge mit Impfstoffherstellern

Bisher hat der Bund Verträge mit fünf Impfstoffherstellern abgeschlossen. Wenn ein Impfstoff von Swissmedic zugelassen ist, erhält die Schweiz aufgrund des Vertrages die Anzahl reservierter Impfdosen. Die Impfstoffhersteller liefern die reservierten Impfdosen gestaffelt über mehrere Monate in die Schweiz. Die Impfdosen stehen somit zu Beginn nur in begrenzter Anzahl zur Verfügung.

  • Novavax: 6 Millionen Impfdosen
  • Curevac: 5 Millionen Impfdosen
  • Pfizer/BioNTech: 6 Millionen Impfdosen
  • AstraZeneca: 5,3 Millionen Impfdosen
  • Moderna: 13,5 Millionen Impfdosen

Die Schweiz erhält zusätzlichen Zugang zu Impfstoffen, da sie Mitglied des COVAX-Programms ist. Klicken Sie auf den Link unten, um weitere Informationen zum COVAX-Programm zu erhalten.  

Impfstoffe

Detaillierte Informationen zu den Impfstoffen mit welchen die Schweiz einen Vertrag hat, wie beispielsweise die Eigenschaften und der Zulassungsstatus, finden Sie unten aufgeführt.

Zugelassene Impfstoffe

Impfstoff von Pfizer/BioNTech

  • Impfstoffname: Comirnaty®
  • Zulassung: 19. Dezember 2020
  • Herkunft der Herstellerfirma: USA und Deutschland
  • Impfstoff-Typ: mRNA-Impfstoff
  • Dosierung: zwei Impfdosen
  • Wirksamkeit: 95 prozentiger Schutz vor einer Erkrankung
  • Alterszulassung: ab 16 Jahren

Impfstoff von Moderna

  • Impfstoffname: COVID-19 Vaccine Moderna®
  • Zulassung: 12. Januar 2021
  • Herkunft der Herstellerfirma: USA
  • Impfstofftyp: mRNA-Impfstoff
  • Dosierung: zwei Impfdosen
  • Wirksamkeit: 94 prozentiger Schutz vor einer Erkrankung
  • Alterszulassung: ab 18 Jahren

Wie ein mRNA-Impfstoff, wie beispielsweise der von Pfizer/BioNTech oder von Moderna funktioniert, erfahren Sie im Film von Swissmedic.

Impfstoffe im Zulassungsverfahren

Impfstoff von AstraZeneca

  • Impfstoffname: offen
  • Zulassung: Im Zulassungsverfahren bei Swissmedic
  • Herkunft der Herstellerfirma: Grossbritannien
  • Impfstofftyp: vektorbasierter Impfstoff
  • Dosierung: offen
  • Wirksamkeit: Studien finden statt.
  • Alterszulassung: offen

Wie ein vektorbasierter Impfstoff, wie beispielsweise der von AstraZeneca funktioniert, erfahren Sie im Film von Swissmedic.

Impfstoffe in der Entwicklung

Impfstoff von Curevac

  • Impfstoffname: offen
  • Zulassung: offen
  • Herkunft der Herstellerfirma: Deutschland
  • Impfstofftyp: mRNA-Impfstoff
  • Dosierung: zwei Impfdosen
  • Wirksamkeit: Studien finden statt.
  • Alterszulassung: offen

Impfstoff von Novavax

  • Impfstoffname: offen
  • Zulassung: offen
  • Herkunft der Herstellerfirma: USA
  • Impfstofftyp: proteinbasierter Impfstoff
  • Dosierung: zwei Impfdosen
  • Wirksamkeit: Studien finden statt.
  • Alterszulassung: offen

Entwicklung eines Impfstoffes

Impfstoffe zu entwickeln und herzustellen, ist komplex und aufwändig. Die Anforderungen an die Qualität, die Wirksamkeit und insbesondere die Sicherheit sind hoch. Deshalb muss die Herstellung eines Impfstoffes unterschiedliche Entwicklungsphasen durchlaufen. Nur wenn eine Phase gute Ergebnisse zeigt, kommt der Impfstoff in die nächste Phase der Weiterentwicklung.

Phasen der Entwicklung

1. Vorklinische Phase

Der Impfstoff wird im Labor und an Tieren getestet.

2. Klinische Phase

Die klinische Erprobung unterteilt sich in drei Phasen:

Klinische Phase I:

An einer kleinen Zahl von gesunden Freiwilligen wird erstmals geprüft, wie der Mensch auf den Impfstoff reagiert und wie verträglich verschiedene Dosierungen sind. Dosierung heisst, wie oft und mit welcher Menge geimpft wird. In dieser Phase können auch erste häufig auftretende Nebenwirkungen erkannt werden.

Klinische Phase II:

In dieser Phase wird der Impfstoff an mehreren hundert Freiwilligen geprüft. Dabei zeigt sich, ob der Impfstoff die gewünschte Immunität auslöst und welche Dosierung optimal ist. Zudem werden Erkenntnisse über die Häufigkeit und den Schweregrad von möglichen Nebenwirkungen gesammelt.

Klinische Phase III:

Nun wird der Impfstoff an mehreren tausend Freiwilligen getestet. Diese Phase zeigt, ob der Impfstoff auch tatsächlich vor der Krankheit schützt. Zudem werden seltene Nebenwirkungen und Risiken erkannt. Es wird ausserdem überprüft, für welche Alters- oder Bevölkerungsgruppen der Impfstoff eingesetzt werden kann.

Wenn der Impfstoffhersteller ein Zulassungsgesuch einreicht, werden in einem nächsten Schritt alle vorliegenden Ergebnisse der klinischen Phasen I – III durch Swissmedic überprüft. Kann Swissmedic die Wirksamkeit, die Sicherheit und die Qualität des Impfstoffes bestätigen, erteilt sie die Marktzulassung für die Schweiz.

Ist ein Impfstoff zugelassen, wird in Zusammenarbeit mit der Eidgenössischen Kommission für Impffragen EKIF eine Impfempfehlung für die Bevölkerung ausgesprochen. Eine Impfung wird nur empfohlen, wenn der Nutzen durch verhinderte Krankheiten und deren Komplikationen die mit den Impfungen verbundenen Risiken um ein Vielfaches übertrifft.

3. Folgestudien (Phase IV)

Auch nach der Zulassung müssen Impfstoffhersteller die Sicherheit, die Wirksamkeit und die Qualität weiterverfolgen. Die Hersteller prüfen laufend, ob seltene oder schwerwiegende Nebenwirkungen auftreten und melden diese Swissmedic. Ebenfalls wird die Verträglichkeit des Impfstoffes in Bevölkerungsgruppen geklärt, welche in vorhergehenden Studien nicht eingeschlossen waren.

Phasen Impfstoffentwicklung

Zulassung in der Schweiz

In der Schweiz ist Swissmedic für die Zulassung zuständig und entscheidet, ob ein Impfstoff zugelassen wird. Kann Swissmedic die Wirksamkeit, die Sicherheit und die Qualität des Impfstoffes bestätigen, erteilt sie die Marktzulassung für die Schweiz.

Was ist eine Impfung?

Impfungen sind der wirksamste Schutz gegen gefährlichen Infektionskrankheiten. Sie reduzieren das Ansteckungs- und Erkrankungsrisiko der geimpften Person. Zudem schützen viele Impfungen auch vor der Übertragung der Krankheitserreger auf andere Personen. Dadurch werden indirekt auch ungeimpfte Personen geschützt.

Bei einer Impfung wird das Immunsystem mit dem Erreger einer Krankheit «bekannt gemacht», ohne dass die Krankheit ausgelöst wird. Dadurch wird das körpereigene Abwehrsystem für den Ernstfall vorbereitet. Bei einem späteren Kontakt mit dem Erreger kann das Abwehrsystem diesen schnell erkennen und unschädlich machen.

Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf der Seite Impfungen & Prophylaxe.  

Swissmedic erklärt im Film, wie und warum Impfstoffe im Körper wirken.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Antworten zu häufig gestellten Fragen zur Covid-19-Impfung finden Sie hier.  

Informationen für Gesundheitsfachpersonen

Detaillierte Informationen für Gesundheitsfachpersonen finden Sie hier.

Ergänzende Informationen

  • Auf der Webseite von Infovac finden Sie Informationen zu den verschiedenen Impfstoffarten.
  • Im Artikel «Vorbeugung statt Behandlung» von Swissmedic finden Sie Informationen zur Zulassung von Impfstoffen in der Schweiz.
  • Auf der Webseite von Swissmedic finden Sie ein Dokument, in welchem die Empfehlungen für die Behandlung von Patienten in klinischen Versuchen bei der Entwicklung eines SARS-CoV-2 Impfstoffes beschrieben sind.
  • Auf der Webseite der EKIF finden Sie den Fragekatalog (Analyserahmen), nach welchem entschieden wird, ob eine Impfung empfohlen werden soll.

Weiterführende Themen

Krankheit, Symptome, Behandlung

Informationen zur Krankheit Covid-19, zu den Symptomen und dem Krankheitsverlauf sowie zum Ursprung des neuen Coronavirus

Letzte Änderung 16.04.2021

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Kontakt

Bundesamt für Gesundheit BAG
Infoline Covid-19-Impfung
Tel. +41 58 377 88 92

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