Coronavirus: Tipps für den Alltag

Das Coronavirus hat unseren Alltag verändert. Wir verbringen mehr Zeit zu Hause. Trotzdem gibt es Möglichkeiten, soziale Kontakte zu pflegen und sich zu bewegen. Falls Sie einsam sind oder Sorgen haben, gibt es passende Kontaktstellen.

Immer wichtig

So schützen Sie sich und andere Personen am besten vor einer Ansteckung: Abstand halten, Maske tragen und die Hände regelmässig mit Seife waschen. Weitere Hygiene- und Verhaltensregeln finden Sie auf der Seite So schützen wir uns.

Fühlen Sie sich krank oder haben Sie einzelne Symptome? Bleiben Sie unbedingt zu Hause, damit Sie möglichst niemanden anstecken. Auf der Seite Isolation und Quarantäne steht, wie Sie bei Symptomen am besten vorgehen.

Rechtliche Vorgaben und Verbote für die ganze Schweiz finden Sie auf der Seite Massnahmen und Verordnungen. In den einzelnen Kantonen können strengere Regeln gelten. Informieren Sie sich beim jeweiligen Kanton.  

Soziale Kontakte pflegen

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen, ist es wichtig, dass Sie nur wenige Personen treffen. Das heisst aber nicht, dass Sie niemanden mehr sehen können. Es ist für unser Wohlbefinden sogar zentral, dass wir weiterhin soziale Kontakte pflegen. Dies ist auch möglich, ohne dass Sie viele verschiedene Personen treffen. Eine Idee ist: Überlegen Sie sich bewusst, wen Sie in nächster Zeit persönlich sehen möchten und reduzieren Sie die Kontakte möglichst auf diesen wichtigen Personenkreis. Mehr Informationen finden Sie auf der Seite «So schützen wir uns» unter Weniger Menschen treffen.

Sie können auch Personen treffen, welche besonders gefährdet sind, wie beispielsweise Ihre Grosseltern. Es ist aber wichtig, die Situation jeweils individuell zu beurteilen und sich bei Bedarf den Rat von einem Arzt oder einer Ärztin zu holen. So schützen Sie besonders gefährdete Personen bei einem Treffen am besten: Halten Sie den Abstand von mindestens 1,5 Metern ein. Abstand ist weiterhin das beste Mittel um eine Ansteckung zu verhindern. Wenn Sie den Abstand nicht einhalten können, tragen Sie eine Maske.

Wie und wo kann ich meine Freunde und Familie treffen?

Generelle Tipps:

  • Draussen statt drinnen treffen.
  • Nur wenige Haushalte gleichzeitig treffen.
  • Immer die gleichen Personen treffen.
  • Vor dem Treffen darüber sprechen, wie viele Personen man in den letzten 10 Tagen getroffen hat und wo man sich hätte anstecken können.

Konkrete Ideen für Treffen:

  • Zusammen einen Spaziergang unternehmen.
  • Sich in der Natur treffen.
  • Take-Away-Angebote nutzen und draussen essen, wenn das Wetter passt.
  • Mit Kindern in den Wald oder in den Park statt auf einen Spielplatz gehen.
  • Sich bei Geburtstagen und anderen Feiern auf die erlaubte Personenanzahl beschränken und etwas draussen unternehmen.
  • Wenn Sie sich drinnen treffen: An einem grossen Tisch essen. So kann der Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden.

Bewegung, Sport und Ernährung

Bewegung stärkt den Körper, hebt die Stimmung, kann Stress abbauen und stärkt das Immunsystem. Damit tut körperliche Aktivität in der aktuellen Situation besonders gut.

Wir bewegen uns im Moment tendenziell weniger. Zum Beispiel aufgrund von Homeoffice, Isolation/Quarantäne oder der Winterzeit. Wir können jedoch Bewegung und Sport bewusst in unseren Alltag einbauen. Bleiben Sie auch zu Hause aktiv!

Ideen, wie Sie im Alltag der Corona-Epidemie fit bleiben:

  • Mit dem Velo zum Einkaufen, zur Arbeit oder Schule fahren.
  • Eine Station zu früh aus dem Bus steigen und zu Fuss gehen.
  • Die Treppe statt den Lift oder die Rolltreppe nutzen.
  • In kleinen und festen Gruppen (z.B. Yoga) unter Einhaltung der Schutzvorgaben trainieren.
  • Online-Trainingskurse nutzen.
  • Sport mit Abstand: einen Match Tennis oder Badminton spielen.
  • Im Homeoffice: langes Sitzen unterbrechen, beim Telefonieren aufstehen oder in der Pause im Treppenhaus hoch und runter laufen. Weitere konkrete Ideen dazu gibt es hier: Seite Aufstehen

Wenn Sie zu Hause bleiben wollen oder müssen (Isolation/Quarantäne):

  • Es gibt viele Fitnessübungen für die Sie keine Ausrüstung brauchen. Nutzen Sie, was Ihnen zur Verfügung steht z.B. Wasserflaschen als Hanteln.
  • Oder falls Sie mal keine Lust auf Sport haben: Drehen Sie die Musik auf und tanzen Sie!
  • Setzen Sie sich selbst eine Challenge und lernen Sie jonglieren.

Auf der Webseite des Netzwerks Gesundheit und Bewegung Schweiz finden Sie weitere Ideen für Bewegung zu Hause.

Um das Immunsystem zusätzlich zu unterstützen: Viel Zeit an der frischen Luft verbringen und auf eine gute Ernährung achten. Eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung versorgt den Körper mit den notwendigen Vitaminen und Mineralstoffen. Bei gewissen Personen, wie beispielsweise schwangere und stillende Frauen oder Säuglinge und Kleinkinder, kann eine Nahrungsergänzung sinnvoll sein. Diese wird am besten mit einer Ärztin oder einem Arzt besprochen. Ausführliche Informationen zur Ernährung und dazugehörige Tipps für einen gesunden Lebensstil finden Sie auf der Webseite des BLV

Hilfe und Tipps für das Homeoffice

Viele Personen arbeiten von zu Hause aus. Das kann mit der Zeit belastend sein. Kennen Sie den Homeoffice-Blues auch? In dieser Situation hilft es, eine gesunde Routine zu finden.

Wir empfehlen Ihnen:

  • Einen fixen Arbeitsplatz einrichten.
  • Zwischendurch aufstehen und sich bewegen.
  • Arbeit und Freizeit klar voneinander trennen.
  • Sich so verhalten, als würden Sie ins Büro gehen. Beispiel: Anziehen und frühstücken bevor Sie mit der Arbeit beginnen.
  • Den Arbeitstag bewusst beenden. Beispielsweise den Computer ausschalten. Die Türe zum Arbeitszimmer schliessen.
  •  Sich mit den Arbeitskollegen austauschen. Das ist möglich per Chat, E-Mail, Telefon, Videoanruf, etc. Zum Beispiel können Sie eine gemeinsame virtuelle Kaffeepause machen.
  • Falls Sie Kinder haben: Wenn möglich in einem separaten Zimmer arbeiten. Verfügbarkeiten mit Ihrem Umfeld klären. Wann sind Sie erreichbar und wann nicht.

Weitere hilfreiche Tipps fürs Arbeiten im Homeoffice:

Kontaktstellen bei Sorgen und Einsamkeit

Fühlen Sie sich in Isolation einsam? Verändert Kurzarbeit Ihren Alltag? Haben Sie Angst Ihren Job zu verlieren?

Das Coronavirus hat unseren Alltag stark verändert. Man kann sich einsam fühlen, sich sorgen oder Angst haben. Da sind Familie und Freunde wertvoll. Bleiben Sie mit ihnen in Kontakt – zum Beispiel telefonisch oder online. Teilen Sie mit, was Sie beschäftigt.

Wenn Sie jemanden zum Reden brauchen, finden Sie hier kompetente Zuhörerinnen und Zuhörer für ein unterstützendes Gespräch.

Kostenlos und jederzeit erreichbar:

Zum Normaltarif und zu ausgewählten Zeiten:

Oder besuchen Sie dureschnufe.ch. Sie finden dort Tipps und Hilfestellungen zu Themen wie Familie, Isolation und Einsamkeit, Probleme zu Hause, finanzielle Sorgen, etc. Unter 10 Schritte der psychischen Gesundheit finden Sie Tipps was sie ganz einfach selber tun können, um ihr Wohlbefinden zu stärken.

Sorgen, Einsamkeit oder Stress kann zu erhöhtem Konsum von Alkohol, Medikamenten oder anderen Substanzen führen. Auf www.safezone.ch erhalten Sie Online-Beratung zu Suchtfragen, wenn erwünscht anonym.

Weiterführende Themen

So schützen wir uns

Verhaltens- und Hygieneregeln: Abstand halten, Hände waschen, in Taschentuch oder Armbeuge husten/niesen, bei Symptomen zu Hause bleiben, Empfehlungen betreffend Masken und Homeoffice

Massnahmen und Verordnungen

Massnahmen, Lockerungen, Voraussetzung für Öffnungen, erlaubte Veranstaltungen oder Aktivitäten, weiterhin verboten, Strafbestimmungen, Erläuterungen

Isolation und Quarantäne

Vorgehen bei Krankheitssymptomen und nach Kontakt mit einer infizierten Person, Informationen zu Isolation und Quarantäne und Empfehlungen für symptomatische Kinder

Letzte Änderung 06.01.2021

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Kontakt

Anfragen im Zusammenhang mit Covid-19 beantworten wir nicht schriftlich.

Informieren Sie sich auf unseren Seiten. Wir aktualisieren sie laufend.

Auf Kontakte und Links finden Sie Kontaktinfos, auch zu anderen Bundesstellen und den Kantonen.

Tel.
+41 58 463 00 00

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