Coronavirus: Tipps für den Alltag

Das Coronavirus hat vieles verändert und beeinflusst nach wie vor unseren Alltag. Wie Sie sich und andere im Alltag schützen können, zeigen wir Ihnen hier.

Worauf muss ich im Alltag generell achten?

So schützen Sie sich und andere Personen am besten vor einer Ansteckung: Impfen lassen, Abstand halten, Maske tragen und die Hände regelmässig mit Seife waschen oder desinfizieren. Weitere Hygiene- und Verhaltensregeln finden Sie auf der Seite So schützen wir uns.

Fühlen Sie sich krank oder haben Sie einzelne Symptome? Bleiben Sie zu Hause und lassen Sie sich sofort testen. Auf der Seite Isolation und Quarantäne steht, wie Sie bei Symptomen vorgehen und wie Sie sich nach einem positiven oder negativen Testergebnis verhalten. Weitere Informationen finden Sie auch auf der Seite Testen.

Rechtliche Vorgaben für die ganze Schweiz finden Sie auf der Seite Massnahmen und Verordnungen. In den einzelnen Kantonen können strengere Regeln gelten. Informieren Sie sich beim jeweiligen Kanton.  

Geimpfte Personen können auf einige Massnahmen verzichten. Informationen welche Vorteile Sie als geimpfte Person haben, finden Sie auf der Seite Impfung.

Wichtig zu wissen: Der beste Schutz vor einer Infektion mit dem Coronavirus ist sich impfen zu lassen. Die Wahrscheinlichkeit, bei einer Infektion starke Symptome zu entwickeln oder an möglichen Langzeitfolgen zu erkranken ist sehr gering. Je mehr Personen sich schützen, desto weniger zirkuliert das Virus in der Gesellschaft. Das reduziert das Risiko, dass sich gefährliche Virusmutationen entwickeln und wir können schneller zur Normalität zurückkehren.

Soziale Kontakte pflegen

Wir können unsere sozialen Kontakte pflegen und uns treffen. Es ist jedoch weiterhin eine gewisse Vorsicht geboten – das Virus ist noch da. Diese Vorsicht gilt in erster Linie für Ungeimpfte, da deren Risiko für einen schweren Verlauf wie auch hinsichtlich Langzeitfolgen viel höher ist.

Treffen Sie sich nach Möglichkeit draussen statt drinnen. Wer sichergehen möchte, vermeidet zudem Begrüssungsgesten mit Körperkontakt wie Händeschütteln und Umarmungen.

Möchten Sie trainieren, aber Menschenansammlungen vermeiden? Verbinden Sie gegebenenfalls Treffen draussen mit sportlicher Aktivität. Oder im Alltag eine Station früher aus dem Bus steigen und zu Fuss gehen. Auch das Fahrrad ist eine gute Option, um sportliche Aktivitäten in alltäglichen Situationen umzusetzen. Auf der Webseite des Netzwerks Gesundheit und Bewegung Schweiz finden Sie auch Ideen für Bewegung zu Hause.

Fühlen Sie sich einsam? Haben Sie Angst? Sprechen Sie mit Ihrer Familie und Ihren Freundinnen und Freunden darüber. Weitere Gesprächspartner finden Sie im Abschnitt Kontaktstellen bei Langzeitfolgen, Sorgen und Einsamkeit.

Hilfe und Tipps für das Homeoffice

Viele Personen arbeiten weiterhin von zu Hause aus. Kennen Sie den Homeoffice-Blues auch? In dieser Situation hilft es, eine gesunde Routine zu finden.

Wir empfehlen Ihnen:

  • Einen fixen Arbeitsplatz einrichten.
  • Zwischendurch aufstehen und sich bewegen.
  • Beim Telefonieren aufstehen oder in der Pause im Treppenhaus hoch und runter laufen. Weitere konkrete Ideen dazu gibt es hier: Seite Aufstehen
  • Arbeit und Freizeit klar voneinander trennen.
  • Sich so verhalten, als würden Sie ins Büro gehen. Beispiel: Anziehen und frühstücken bevor Sie mit der Arbeit beginnen.
  • Den Arbeitstag bewusst beenden. Beispielsweise den Computer ausschalten. Die Türe zum Arbeitszimmer schliessen.
  •  Sich mit den Arbeitskollegen austauschen. Das ist möglich per Chat, E-Mail, Telefon, Videoanruf, etc. Zum Beispiel können Sie eine gemeinsame virtuelle Kaffeepause machen.
  • Falls Sie Kinder haben: Wenn möglich in einem separaten Zimmer arbeiten. Verfügbarkeiten mit Ihrem Umfeld klären. Wann sind Sie erreichbar und wann nicht.

Weitere hilfreiche Tipps fürs Arbeiten im Homeoffice:

Kontaktstellen bei Langzeitfolgen, Sorgen und Einsamkeit

Fühlen Sie sich einsam? Verändert Kurzarbeit Ihren Alltag? Haben Sie Angst Ihren Job zu verlieren? Gibt es vermehrt Konflikte in Ihrer Familie oder im Freundeskreis? Beschäftigen Sie die Langzeitfolgen von Covid-19?

Das Coronavirus hat unseren Alltag stark verändert. Man kann sich einsam fühlen, sich sorgen oder Angst haben. Da sind Familie und Freunde wertvoll. Bleiben Sie mit ihnen in Kontakt – treffen Sie sich oder tauschen Sie sich telefonisch oder online aus. Teilen Sie mit, was Sie beschäftigt.

Wer unter den Folgen einer Covid-19-Erkrankung leidet, findet hier Unterstützung:

Wenn Sie jemanden zum Reden brauchen, finden Sie hier kompetente Zuhörerinnen und Zuhörer für ein unterstützendes Gespräch.

Kostenlos und jederzeit erreichbar:

Zum Normaltarif und zu ausgewählten Zeiten:

Oder besuchen Sie dureschnufe.ch. Sie finden dort Tipps und Hilfestellungen zu Themen wie Familie, Isolation und Einsamkeit, Probleme zu Hause, finanzielle Sorgen, etc. Unter 10 Schritte der psychischen Gesundheit finden Sie Tipps was sie ganz einfach selber tun können, um ihr Wohlbefinden zu stärken. Tipps für Kinder und Jugendliche liefert unser Faktenblatt zur Quarantäne und Isolation für Kinder und Jugendliche.

Sorgen, Einsamkeit oder Stress kann zu erhöhtem Konsum von Alkohol, Medikamenten oder anderen Substanzen führen. Auf www.safezone.ch erhalten Sie Online-Beratung zu Suchtfragen, wenn erwünscht anonym.

Weiterführende Themen

So schützen wir uns

Verhaltens- und Hygieneregeln: Impfen lassen, Abstand halten, Hände waschen, in Taschentuch oder Armbeuge husten/niesen, bei Symptomen zu Hause bleiben, Empfehlungen betreffend Masken und Homeoffice

Massnahmen und Verordnungen

Massnahmen, Lockerungen, Voraussetzung für Öffnungen, erlaubte Veranstaltungen oder Aktivitäten, weiterhin verboten, Strafbestimmungen, Erläuterungen

Isolation und Quarantäne

Vorgehen bei Krankheitssymptomen und nach Kontakt mit einer infizierten Person, Informationen zu Isolation und Quarantäne und Empfehlungen für symptomatische Kinder

Letzte Änderung 21.10.2021

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Tel. +41 58 463 00 00

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