Neues Coronavirus: Besonders gefährdete Personen

Das neue Coronavirus ist für Personen ab 65 Jahren und für Erwachsene mit gewissen Vorerkrankungen gefährlich. Sie können schwer erkranken. Worauf sollten sie speziell achten?

Stand: 3.7.2020

Wer ist besonders gefährdet?

Für bestimmte Personen ist die Ansteckung mit dem neuen Coronavirus gefährlich. Denn vor allem bei ihnen kann die Erkrankung schwer verlaufen. Besonders gefährdet sind:

Personen ab 65 Jahren

Erwachsene mit folgenden Vorerkrankungen

  • Bluthochdruck
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Diabetes
  • Chronische Atemwegserkrankungen
  • Krebs
  • Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen
  • Adipositas Grad III (morbid, BMI ≥ 40 kg/m2)

Im Dokument «Kategorien für besonders gefährdete Personen (PDF, 138 kB, 24.06.2020)» listen wir laufend auf, wer nach neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen als besonders gefährdet gilt.

Falls Sie unsicher sind, ob Sie zu den besonders gefährdeten Personen gehören, wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.

Weiterführende Informationen

Das Merkblatt «Neues Coronavirus: Empfehlungen für Menschen mit Vorerkrankungen» (PDF, 404 kB, 01.07.2020) liefert weitere Informationen für besonders gefährdete Personen. Es enthält zudem zahlreiche Unterstützungsangebote für Betroffene im Umgang mit ihrer Erkrankung in der aktuellen Situation.

Kinder und Jugendliche

Bei Kindern ist das Risiko gering, schwer an Covid-19 zu erkranken. Gemäss dem bisherigen Wissensstand gibt es bei Kindern und Jugendlichen keine besonders gefährdeten Personengruppen, bei denen zusätzliche Schutzmassnahmen nötig sind. Die spezifische Beurteilung im Einzelfall liegt beim behandelnden Arzt oder bei der behandelnden Ärztin.

So können Sie sich schützen

Am besten schützten Sie sich vor einer Ansteckung indem Sie sich weiterhin an die Hygiene- und Verhaltensregeln halten. Es gelten folgende Empfehlungen:

  • Waschen Sie sich gründlich und regelmässig die Hände mit Seife.
  • Halten Sie Abstand zu anderen Personen (mindestens 1,5 Meter).
  • Folgen Sie der Maskenpflicht und tragen Sie im ÖV eine Hygienemaske.
  • Befolgen Sie die Hygiene- und Verhaltensregeln auch, wenn Sie Freunde oder Familie treffen. Beispielsweise indem Sie beim Rausschöpfen des Essens nicht dasselbe Besteck anfassen und nicht aus demselben Glas trinken etc.
  • Vermeiden Sie Stosszeiten an Orten mit hohem Personenaufkommen (beispielsweise Pendlerzeiten im ÖV oder am Bahnhof, Einkaufen am Samstag). Wenn Sie sich trotzdem an Orten mit hohem Personenaufkommen aufhalten und den nötigen Abstand nicht einhalten können, empfehlen wir das Tragen einer Hygienemaske.

Der Arbeitgeber muss in jedem Fall für einen ausreichenden Gesundheitsschutz sorgen, indem die Hygiene-und Verhaltensregeln des BAG eingehalten werden.
Bei arbeitsrechtlichen Fragen konsultieren Sie die FAQ zum privaten Arbeitsrecht des SECO.

Vorgehen bei Krankheitssymptomen

Haben Sie ein oder mehrere Krankheitssymptome wie Husten (meist trocken), Halsschmerzen, Kurzatmigkeit oder einen plötzlichen Verlust des Geruchs- und/oder Geschmackssinns mit oder ohne Fieber, Fiebergefühl, Muskelschmerzen? Dann rufen Sie sofort Ihre Ärztin/Ihren Arzt oder ein Spital an. Auch am Wochenende. Beschreiben Sie Ihre Symptome und sagen Sie, dass Sie zu den besonders gefährdeten Personen gehören.

Besuche in Alters- und Pflegeheimen

Bewohnerinnen und Bewohner von Alters- und Pflegeheimen gehören zu den besonders gefährdeten Personen. Sie sollten deshalb möglichst vor einer Ansteckung geschützt werden. Besuche in und ausserhalb der Institutionen sollen grundsätzlich möglich sein.

Informieren Sie sich direkt bei den Einrichtungen über besondere Vorkehrungen, Verhaltensregeln und Besuchszeiten.

Weiterführende Themen

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Für Betriebe und Einrichtungen, Gastronomiebetriebe, Kinder und Schulen, öffentlicher Verkehr, Gesundheitspraxen, Sport und Empfehlungen für Arbeitgebende

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Letzte Änderung 03.07.2020

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