Neues Coronavirus

Stand 23.2.2020

Die WHO beurteilt die Ausbreitung des neuen Coronavirus als internationale Gesundheitsnotlage. Informieren Sie sich hier über die aktuelle Situation – international und in der Schweiz, über Empfehlungen für Reisende und Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Infolines Coronavirus

Für die Bevölkerung: +41 58 463 00 00
Für Reisende:
+41 58 464 44 88
Täglich von 8 bis 18 Uhr

Aktuelle Situation International

Weltweit sind mehr als 78 500 Ansteckungen mit dem neuen Coronavirus gemeldet. Davon sind 2461 Menschen verstorben; 19 Personen starben ausserhalb des chinesischen Festlands.

Die Zahlen zeigen nicht das ganze Bild. Die Dunkelziffer ist möglicherweise hoch. Wahrscheinlich gibt es mehr Fälle als gemeldet werden und auch mehr Todesfälle.

In China und fast 30 weiteren Ländern oder Regionen wurden Ansteckungen mit dem neuen Coronavirus bestätigt. In Europa liegen Meldungen vor aus Frankreich, Deutschland, Italien, Grossbritannien, Finnland, Schweden, Spanien, Russland und Belgien.

Am 30. Januar 2020 hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite (Public Health Emergency of International Concern) ausgerufen. Dieser Schritt soll:

  • die internationale Koordination stärken,
  • den transparenten Austausch von Informationen sicherstellen,
  • zusätzliche Mittel zur Vorbereitung und Bekämpfung generieren,
  • die Übertragung verlangsamen und
  • die Auswirkungen dieser Epidemie abschwächen.

Der durch das neue Coronavirus verursachten Krankheit hat die WHO am 11. Februar 2020 einen offiziellen Namen gegeben: COVID-19, kurz für «coronavirus disease 2019» oder auf Deutsch Coronavirus-Krankheit 2019.

 

Aktuelle Situation Schweiz

In der Schweiz wurde bis jetzt in keiner der untersuchten Proben das neue Coronavirus nachgewiesen.

Es ist aber möglich, dass auch in der Schweiz Fälle auftreten werden. Für den Fall einer Ausbreitung des neuen Coronavirus in der Schweiz bereiten wir uns gemeinsam mit unseren Partnern vor.

Für die Einreise in die Schweiz gibt es aufgrund der aktuellen Lagebeurteilung keine Einschränkungen.

Zurzeit werden von allen Verdachtsfällen Abstriche aus der Nase oder dem Hals in Diagnose-Labors untersucht. Sollte das Labor eine Infektion mit dem Coronavirus bestätigen, werden die Personen, welche Kontakt hatten zur erkrankten Person, über ihr Risiko informiert. Das geschieht durch die Gesundheitsbehörden.

Empfehlungen für Reisende

Die WHO hat bis jetzt keine Reisebeschränkungen ausgesprochen.

Flughäfen in Singapur, Hongkong, Thailand, Taiwan und anderen Ländern bzw. Regionen im asiatischen Raum haben für Passagiere aus China systematische Überwachungsmassnahmen eingeführt. Auch an anderen internationalen Flughäfen (in Europa, Nordamerika und Australien) müssen Reisende mit verstärkten Überwachungsmassnahmen rechnen.

Erkundigen Sie sich vor einer Reise bei der Botschaft oder dem Konsulat des Ziellandes über die aktuell gültigen Massnahmen (Webseite EDA > Ausländische Vertretungen in der Schweiz).

Von Reisen in die Provinz Hubei raten wir ab.

Die Stadt Wuhan in der Provinz Hubei sowie weitere Grossstädte sind grossräumig abgeriegelt. Strassen-, Zug- und Flugverbindungen sind unterbrochen. Im öffentlichen Raum ist das Tragen von Masken Pflicht. Reisen aus bzw. in diese Regionen sind zurzeit – wenn überhaupt – nur mit einer Sondergenehmigung möglich. Es ist unklar, wie lange diese Einschränkungen und Vorschriften gelten.

Wenn Sie in die übrigen Regionen Chinas reisen

  • Waschen Sie sich regelmässig die Hände mit Wasser und Seife oder nutzen Sie ein Hand-Desinfektionsmittel.
  • Niesen oder husten Sie in ein Taschentuch; oder wenn sie keines haben, in Ihre Armbeuge.
  • Vermeiden Sie den Kontakt mit Personen, die Atembeschwerden oder Husten haben.
  • Meiden Sie grössere Menschenansammlungen, wie beispielsweise Sportveranstaltungen oder öffentliche Verkehrsmittel.
  • Beachten Sie die lokalen Weisungen und Empfehlungen.
  • Gehen Sie bei Symptomen (Atembeschwerden, Husten oder Fieber) nicht mehr in die Öffentlichkeit und kontaktieren Sie umgehend – zuerst telefonisch – eine Ärztin, einen Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung (zum Beispiel ein Spital).

Wenn Sie sich kürzlich in China aufgehalten haben

Während 14 Tagen nach Ihrer Abreise aus China

  • Waschen Sie sich regelmässig die Hände mit Wasser und Seife oder mit einem Hand-Desinfektionsmittel.
  • Meiden Sie grössere Menschenansammlungen, wie beispielsweise Sportveranstaltungen oder öffentliche Verkehrsmittel.
  • Wenn Sie Atembeschwerden, Husten oder Fieber haben: Bleiben Sie zu Hause oder im Hotel. Gehen Sie nicht mehr in die Öffentlichkeit. Kontaktieren Sie umgehend – zuerst telefonisch – eine Ärztin, einen Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung (zum Beispiel ein Spital). Sagen Sie, dass Sie sich kürzlich in China aufgehalten haben und Beschwerden haben.

Wenn Sie keine Symptome haben, macht ein Test keinen Sinn. Denn es gibt keinen Test, der eine Ansteckung sicher ausschliesst, wenn Sie keine Symptome haben. 

Ursprung des neuen Coronavirus

Der örtliche Ursprung der Coronavirus-Epidemie in China ist wahrscheinlich ein Markt der zentralchinesischen Stadt Wuhan. Dort wurden nebst Fisch auch Fledermäuse, Schlangen und weitere Wildtiere gehandelt. Das Virus wurde von Tieren auf den Menschen übertragen. Seither wird das Virus von Mensch zu Mensch übertragen. Die chinesischen Behörden haben den Markt geschlossen.

Häufig gestellte Fragen

Medieninfo vom 21. Februar 2020, 14 Uhr

Letzte Änderung 23.02.2020

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Kontakt

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Abteilung Übertragbare Krankheiten
Schwarzenburgstrasse 157
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