Bericht «Mobilfunk und Strahlung»

Die Arbeitsgruppe Mobilfunk und Strahlung hat Fragen bearbeitet, die auf Grund der Einführung der 5G-Mobilfunk-Technologie in der Politik und der Öffentlichkeit entstanden sind.

Das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat am 28. November 2019 den Bericht Mobilfunk und Strahlung veröffentlicht, den die Arbeitsgruppe «Mobilfunk und Strahlung» im letzten Jahr erarbeitet hat. Diese Arbeitsgruppe war aus Vertreterinnen und Vertretern aus Forschung und Technik, Ärzteschaft, Telekommunikationsindustrie, Interessenverbänden sowie kommunalen, kantonalen und eidgenössischen Behörden zusammengesetzt. Sie hat Fragen bearbeitet, die auf Grund der Einführung der 5G-Mobilfunk-Technologie in der Politik und der Öffentlichkeit entstanden sind.

  • Der Bericht gibt in einem technischen Teil Auskunft über die bestehenden Mobilfunknetze sowie die notwendigen Ausbauschritte, um das künftige Datenvolumen in der Schweiz übertragen zu können.

  • Er fasst im Weiteren die Erkenntnisse über die aktuelle und prognostizierte künftige Strahlenbelastung der Bevölkerung, den heutigen Kenntnisstand zu gesundheitlichen Wirkungen sowie die diesbezüglichen Wissenslücken zusammen.

  • In fünf Optionen stellt der Bericht vor, mit welchen Massnahmen die notwendigen Ausbauschritte ermöglicht werden könnten, welche Kosten dabei entstünden, welche zusätzliche Infrastruktur benötigt würde und wie die Grenzwerte für Mobilfunkantennen angepasst werden müssten.

  • Der Bericht enthält zudem zwei zusätzliche Konzepte, die einen strahlungsarmen und kostspieligen Ausbau der Mobilfunknetze charakterisieren.
Der gesamte Bericht ist unter nachfolgendem Link publiziert:
 

Beteiligung des BAG

Das BAG hat sich an der Arbeitsgruppe beteiligt und schwerpunkmässig bei den Fragestellungen zur Strahlenbelastung der Bevölkerung und zu den gesundheitlichen Wirkungen mitgearbeitet. Wir haben festgestellt, dass diesbezüglich Wissenslücken zur 5G-Technologie bestehen, die in nächster Zeit mit wissenschaftlichen Studien untersucht werden müssen. Auf Grund dieser offenen Fragen plädieren wir für einen lösungsorientierten Ausbau der Mobilfunk- und anderer Datenübertragungsnetze mit dem Ziel, dass sich die Strahlenbelastung der Bevölkerung nicht wesentlich über das heutige Niveau erhöht.

Letzte Änderung 28.11.2019

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Abteilung Strahlenschutz
Sektion NIS und Dosimetrie
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