Dosimetrie des Flugpersonals

Das Flugpersonal ist während der Arbeit in der Luft einer erhöhten Strahlenbelastung durch kosmische Strahlung ausgesetzt. Die Luftfahrzeugbetreiber/Innen sind deshalb verpflichtet die Strahlendosen individuell zu ermitteln.

Ausgangslage

Das Flugpersonal ist während der Arbeit in der Luft einer erhöhten Strahlenbelastung durch kosmische Strahlung ausgesetzt. Daten aus Deutschland zeigen, dass dabei eine durchschnittliche Jahresdosis von über 2 mSv akkumuliert wird. Gemäss der revidierten Strahlenschutzverordnung (StSV) gilt daher das Flugpersonal als beruflich strahlenexponiert, wenn aufgrund der Arbeit in der Luft eine Dosis von 1 mSv pro Jahr erreicht werden kann.
 

Ermittlung der Strahlendosis

Da sich herkömmliche Personendosimeter für die Erfassung der Dosis durch kosmische Strahlung nicht eignen, werden die Strahlendosen des Flugpersonals rechnerisch ermittelt. Das Merkblatt Dosimetrie des Flugpersonals (PDF, 209 kB, 26.07.2019) informiert über die Pflichten der Luftfahrzeugbetreiber/Innen und die zugelassenen Softwarelösungen.

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Letzte Änderung 19.12.2018

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